Post Merger Integration

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Die Post Merger Integration (PMI, wörtlich Integration nach einer Fusion) bzw. fusionsgefolgte Integration ist die Integrationsphase nach einer rechtlichen Zusammenlegung mindestens zweier Unternehmen, bei der Prozesse und Strukturen vereinheitlicht und Geschäftsbereiche auch organisatorisch zusammengelegt werden.

Hintergründe[Bearbeiten]

Experten sind sich einig, dass wesentliche Gründe für das Scheitern einiger Unternehmenszusammenlegungen in dieser Phase zu finden sind. Die unterschiedlichen Unternehmenskulturen und die Problematik, diese miteinander harmonisch zu verschmelzen, stellen dabei eine besondere Herausforderung dar.[1] Deswegen werden die Risiken und notwendigen Schritte weitestmöglich in der Due Diligence analysiert und vorgeplant [2] Während der Post Merger Integration müssen unter anderem das Rechnungswesen und das Berichtswesen möglichst rasch vereinheitlicht werden. Diese sollen zeitgerecht die gesetzlich vorgeschriebenen Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse sowie einheitliche Finanzkennziffern, auf denen die weitere Entwicklung und Planung basiert, liefern.[3] Gleiches gilt für die erwarteten Synergie Effekte, insbesondere im Bereich Beschaffung und Systemintegration. Bei der Zusammenführung 2er ERP-Systeme tauchen Problematiken unterschiedlichster Form auf, die gern auch in einer Due Diligence Prüfung unterschätzt und nicht tief genug betrachtet werden. Die zieht oft einen unüberschaubaren Kostenblock hinter sich her. Sofern die Geschäftsmodelle nicht halbwegs identisch sind, ist es sinnvoll, über die Beibehaltung getrennter ERP Landschaften nachzudenken, die außerhalb der zentralen Systemlandschaft oft genug einfacher zu lösen sind.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die BP übernimmt Veba Oel und Aral: Post Merger Integration und Unternehmenskultur (Seite 12)
  2. Merger Integration Due Diligence. Dr. K.M.Popp. Abgerufen am 21. Juli 2014.
  3. Im Fokus:Post Merger Integration (PDF; 30 kB)