Posterstein
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Altenburger Land | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Oberes Sprottental | |
| Höhe: | 250 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,53 km² | |
| Einwohner: |
431 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 78 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 04626 | |
| Vorwahl: | 034496 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ABG, SLN | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 77 041 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Dorfstraße 12 04626 Posterstein |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Stefan Jakubek | |
| Lage der Gemeinde Posterstein im Landkreis Altenburger Land | ||
Posterstein ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Altenburger Land. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie[Bearbeiten]
Geographische Lage[Bearbeiten]
Durch die Gemeinde fließt die Westliche Sprotte, die nordöstlich des Gemeindegebiets mit der Mannichswalder Sprotte zusammenfließt. Das Gemeindegebiet wird nach der naturräumlichen Gliederung des Landes Thüringen dem Rand des Altenburger Lössgebiets zugerechnet. Der größte Teil der Gemeindefläche wird landwirtschaftlich genutzt, kleinere Waldflächen gibt es lediglich im Norden der Gemeinde am linken Ufer der Westlichen Sprotte und im Westen der Gemeinde. Die nächsten Städte sind Ronneburg (3 km westlich), Schmölln (5 km nordöstlich) und Crimmitschau (7 km südöstlich).
Geologie[Bearbeiten]
Im so genannten Bruchfeld von Posterstein verlaufen Verwerfungen durch die Schichtenserien von Silur, Devon und Karbon sowie vulkanische Durchbrüche von Porphyr, Diabas und Melaphyr. In dieser Störungszone trat zuletzt im Jahr 1872 ein weithin spürbares Erdbeben auf.
Nachbargemeinden[Bearbeiten]
Angrenzende Gemeinden sind Heukewalde, Löbichau, Nöbdenitz und Vollmershain im Landkreis Altenburger Land sowie Paitzdorf und die Stadt Ronneburg im Landkreis Greiz.
Gemeindegliederung[Bearbeiten]
Ortsteile sind Posterstein und Stolzenberg.
Geschichte[Bearbeiten]
Am 14. April 1191 wurde Posterstein erstmals urkundlich erwähnt.[2] Im 15. Jahrhundert besaß die Familie Puster die Burg „Stein“, von ihr stammt der heutige Name.[3] 1952 kam Posterstein vom Landkreis Gera an den Kreis Schmölln, über den es 1994 an den Landkreis Altenburger Land gelangte.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
1910 lebten in Posterstein und Stolzenberg zusammengenommen 436 Einwohner,[4] 1933 waren es 432 Einwohner.[5]
Entwicklung der Einwohnerzahl (Stand jeweils 31. Dezember):
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- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Politik[Bearbeiten]
Gemeinderat[Bearbeiten]
Seit der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:
Die Wahlbeteiligung lag bei 68,1 %.
Bürgermeister[Bearbeiten]
Bürgermeister ist seit dem 1. August 1992 Stefan Jakubek,[6] der bei den Bürgermeisterwahlen entweder für die SPD oder die Bürgerinitiative der SPD gewählt wurde.
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Markantestes Bauwerk ist die Postersteiner Burg, die, nachts angeleuchtet, auch von der nördlich der Gemeinde entlangführenden BAB 4 leicht erkennbar ist.
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Die Kreisstraße K 503 verbindet Posterstein und Stolzenberg mit Nöbdenitz und der Landesstraße L 1081, die wiederum zur Bundesstraße 7 und zur Anschlussstelle Ronneburg der BAB 4 führt. Die Gemeinde liegt im Mitteldeutschen Verkehrsverbund und ist über die an Werktagen außer an Samstagen verkehrende Buslinie 355 Schmölln–Untschen–Thonhausen der THÜSAC Personennahverkehrsgesellschaft angebunden. Der nächstgelegene Anschluss zum Schienenpersonennahverkehr befindet sich zwei Kilometer nordöstlich in Nöbdenitz.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer bis 1300. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2001, ISBN 3-934748-58-9, S. 48.
- ↑ Thomas Bienert: Mittelalterliche Burgen in Thüringen. Wartberg Verlag, 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 22.
- ↑ Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 - Herzogtum Sachsen-Altenburg - Landratsamt Ronneburg. Abgerufen am 25. Oktober 2012.
- ↑ Stadt und Landkreis Gera. In: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 25. Oktober 2012.
- ↑ Ein Dorf feiert seinen Bürgermeister in Posterstein. OTZ Altenburg, abgerufen am 25. Oktober 2012.
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