Powiat Iławski

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Powiat Iławski
Wappen des Powiat Iławski Iława County Warmia Masuria.svg
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Kreisstadt: Iława
Fläche: 1385 km²
Einwohner: 90.480 (30. Juni 2009[1])
Verstädterungsgrad: 57,53 %
Kfz-Kennzeichen: NIL
Kreisgliederung
Stadtgemeinden: 2
Stadt- und Landgemeinden: 3
Landgemeinden: 2
Starostei (Stand: )
Starost: Maciej Rygielski
Adresse: ul. Gen. Wł. Andersa 2a
14-200 Iława
Webpräsenz: www.powiat-ilawski.pl

Der Powiat Iławski (Deutsch Eylau) ist ein Powiat (Landkreis) im südwestlichen Teil der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er wird überwiegend von den Powiats Ostróda (deutsch: Osterode) im Osten sowie Nowe Miasto (deutsch: Neustadt) im Süden umschlossen und stößt ferner mit kleinen Zipfeln an Elbląg (deutsch Elbing) im Norden sowie Działdowo (Soldau) im Südosten. Im Westen verläuft die Provinzgrenze von Ermland-Masuren; Iława grenzt hier größtenteils an Pommern, im Südwesten zu einem kleinen Teil zudem an Kujawien-Pommern.

Das Kreisgebiet umfasst große Teile des ehemaligen westpreußischen Landkreises Rosenberg i. Westpr. sowie den westlichen Teil des ehemaligen ostpreußischen Landkreises Mohrungen. Die Stadt Löbau gehörte bis 1920 zum westpreußischen Landkreis Neumark (Westpr.) und wurde am 10. Januar 1920 als Teil des polnischen Korridors dem polnischen Staat angegliedert. Die übrigen Gebiete gehörten bis 1945 zur preußischen Provinz Ostpreußen.

Gemeinden[Bearbeiten]

Der Landkreis umfasst sieben Gemeinden, davon

zwei Stadtgemeinden

  • Iława (Deutsch Eylau): 32.508 Einwohner
  • Lubawa (Löbau): 9.204 Einwohner

drei Stadt- und Landgemeinden

  • Kisielice (Freystadt): 6.253 Einwohner, davon 4.020 außerhalb des Stadtgebiets
  • Susz (Rosenberg): 12.899 Einwohner, davon 7.266 außerhalb des Stadtgebiets
  • Zalewo (Saalfeld): 7.015 Einwohner, davon 4.837 außerhalb des Stadtgebiets

und zwei Landgemeinden

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Główny Urząd Statystyczny „LUDNOŚĆ - STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 30. Juni 2009 (WebCite)