Präfektur Ibaraki

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ibaraki-ken
茨城県
Südkorea Nordkorea Russland China Präfektur Okinawa Präfektur Kagoshima Präfektur Kumamoto Präfektur Miyazaki Kurilen (de-facto Russland - beansprucht von Japan als Teil der Region Hokkaido) Präfektur Kagoshima Präfektur Miyazaki Präfektur Kumamoto Präfektur Saga Präfektur Nagasaki Präfektur Fukuoka Präfektur Ōita Präfektur Yamaguchi Präfektur Hiroshima Präfektur Shimane Präfektur Tottori Präfektur Okayama Präfektur Hyōgo Präfektur Ōsaka Präfektur Kyōto Präfektur Shiga Präfektur Nara Präfektur Wakayama Präfektur Mie Präfektur Aichi Präfektur Fukui Präfektur Gifu Präfektur Ishikawa Präfektur Toyama Präfektur Nagano Präfektur Shizuoka Präfektur Yamanashi Präfektur Kanagawa Präfektur Tokio Präfektur Saitama Präfektur Chiba Präfektur Ibaraki Präfektur Gunma Präfektur Tochigi Präfektur Niigata Präfektur Fukushima Präfektur Yamagata Präfektur Miyagi Präfektur Akita Präfektur Iwate Präfektur Aomori Hokkaidō Präfektur Kagawa Präfektur Ehime Präfektur Kōchi Präfektur TokushimaLage der Präfektur Ibaraki in Japan
Über dieses Bild
Basisdaten
Verwaltungssitz: Mito
Region: Kantō
Insel: Honshū
Fläche: 6.095,72 km²
Wasseranteil: 4,8 %
Einwohner: 2.921.627
(1. August 2014)
Bevölkerungsdichte: 479 Einw. pro km²
Landkreise: 7
Gemeinden: 44
ISO 3166-2: JP-08
Gouverneur: Masaru Hashimoto
Website: www.pref.ibaraki.jp
Symbole
Präfekturflagge:
Flagge der Präfektur Ibaraki
Präfekturbaum: Ume
Präfekturblume: Rose
Präfekturvogel: Feldlerche
Präfekturfisch: Paralichthys olivaceus
Präfekturlied: Ibaraki-kenmin no uta
(„Lied der Bürger von Ibaraki“)
Gymnastik: Ibaraki-kenmin taisō

Die Präfektur Ibaraki (jap. 茨城県, Ibaraki-ken) ist eine der Präfekturen Japans und liegt in der Region Kantō auf der Insel Honshū in Japan. Sitz der Präfekturverwaltung ist Mito.

Geographie[Bearbeiten]

Die Präfektur grenzt im Süden an die Präfekturen Chiba und Saitama, im Westen an die Präfektur Tochigi und im Norden an die Präfektur Fukushima. Ibaraki ist ein industrialisierter Küstenstreifen mit ausgedehnten Hafenanlagen und der angeblich größten Ölraffinerie der Welt, mit Japans Kernenergie-Forschungsinstitut und Kernkraftwerken im Dorf Tokai.

Geschichte[Bearbeiten]

Ibaraki war im traditionellen Japan für seine Bergwerke und seine kriegerischen Bewohner bekannt.

Politik[Bearbeiten]

Fraktionen im Präfekturparlament
(Stand: Februar 2013)[1]
      
Von 62 Sitzen entfallen auf:
  • LDP: 44
  • DPJ: 5
  • Jimin Kensei Club (ex-LDP): 5
  • Kōmeitō: 4
  • KPJ: 1
  • Fraktionslos: 3

Gouverneur von Ibaraki ist seit 1993 der Unabhängige Masaru Hashimoto, derzeit der am längsten amtierende Gouverneur landesweit. Er wurde ursprünglich mit Unterstützung der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und weiterer Parteien gewählt, 2001 und 2005 als Allparteienkandidat mit nur einem KPJ-Gegenkandidaten im Amt bestätigt, 2009 aber ohne die formale Unterstützung von Parteien gegen einen LDP-Kandidaten wiedergewählt und bei der Gouverneurswahl im September 2013 wieder gegen nur einen, KPJ-gestützten Kandidaten zum sechsten Mal gewählt.

Das Präfekturparlament Ibaraki ist neben Tokio und Okinawa eines von dreien in Japan, die nicht bei einheitlichen Regionalwahlen gewählt werden. Aus den letzten Wahlen am 12. Dezember 2010 ging die LDP mit leichten Verlusten, aber bei 39 % der Stimmen mit einer absoluten Mehrheit von 33 der insgesamt 65 Sitze hervor. Die Demokratische Partei erhielt sechs Sitze (17 % der Stimmen), die Kōmeitō vier, die Minna no Tō zwei und die KPJ einen. Die übrigen 19 gewählten Abgeordneten waren Unabhängige.[2]

Im nationalen Parlament ist Ibaraki mit sieben direkt gewählten Abgeordneten im Shūgiin und mit vier im Sangiin vertreten. Von den sieben Wahlkreise Ibarakis im Shūgiin gewannen bei der Wahl 2012 fünf Liberaldemokraten, einer ging an die Demokratische Partei, den siebten hält der parteilose, ehemalige LDP-Abgeordnete Kishirō Nakamura. Im Sangiin vertreten nach den Wahlen 2007 und 2010 zwei Demokraten und zwei Liberaldemokraten die Präfektur.

Die Haushaltslage der Präfektur ist vergleichsweise gut. Mit einem „Finanzkraftindex“ (zaiseiryoku shisū) von über 0,5 gehört Ibaraki seit Jahren zur ersten der vier Gruppen von Präfekturen, die das Ministerium für Innere Angelegenheiten und Kommunikation unterscheidet. Der Haushalt belief sich im Fiskaljahr 2009 auf 1,08 Billionen Yen, wovon weniger als zehn Prozent von der Zentralregierung getragen und rund 14 Prozent aus Anleihen finanziert wurden.[3]

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

(Kreisfreie) Städte (, shi)[Bearbeiten]

Landkreise (, gun)[Bearbeiten]

Liste der Landkreise der Präfektur Ibaraki, sowie deren Städte (, machi) und Dörfer (, mura).

Größte Orte[Bearbeiten]

Gemeinde Einwohner
1. Oktober 2000
Einwohner
1. Oktober 2005
Mito 261.562 262.532
Tsukuba 191.814 200.546
Hitachi 206.589 199.203
Hitachinaka 151.673 153.624
Koga 146.452 145.268
Tsuchiura 134.702 135.057
Chikusei 116.120 112.589
Toride 115.993 111.329
Kamisu 87.626 91.875
Ishioka 83.119 81.889
Ryugasaki 76.923 78.954
Ushiku 73.258 77.220

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Präfektur Ibaraki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Präfekturparlament Ibaraki: Abgeordnete nach Wahlkreis, Fraktion und Ausschuss
  2. Wahlaufsichtskommission der Präfektur Ibaraki: Parlamentswahl 2010
  3. Präfektur Ibaraki: Finanzlage der Präfektur Ibaraki (japanisch, Teile in englisch)

36.233055555556140.28305555556Koordinaten: 36° N, 140° O