Präfektur Kōchi

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Kōchi-ken
高知県
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Über dieses Bild
Basisdaten
Verwaltungssitz: Kōchi
Region: Shikoku
Insel: Shikoku
Fläche: 7.105,16 km²
Wasseranteil: 0,2 %
Einwohner: 739.202
(1. Juni 2014)
Bevölkerungsdichte: 104 Einw. pro km²
Landkreise: 6
Gemeinden: 34
ISO 3166-2: JP-39
Gouverneur: Masanao Ozaki
Website: www.pref.kochi.jp
Symbole
Präfekturflagge:
Flagge der Präfektur Kōchi
Präfekturbaum: Yanase-Sicheltanne
Präfekturblume: Myrica rubra
Präfekturvogel: Nymphenpitta
Präfekturfisch: Echter Bonito
Präfekturlied: Kōchi-kenmin no uta
(„Lied der Bürger von Kōchi“)

Die Präfektur Kōchi (jap. 高知県, Kōchi-ken) ist eine der Präfekturen Japans. Sie ging 1871 aus der Provinz Tosa hervor. Die Präfektur liegt in der Region Shikoku auf der Insel Shikoku. Sitz der Präfekturverwaltung ist die gleichnamige Stadt Kōchi.

Politik[Bearbeiten]

Fraktionen im Präfekturparlament (Stand: Juli 2013)[1]
       
Von 37 Sitzen entfallen auf:
Der Sitz von Präfekturverwaltung und -parlament.

Gouverneur von Kōchi ist in zweiter Amtszeit Masanao Ozaki. Er wurde 2007 als Allparteienkandidat (ohne Kommunistische Partei Japans, KPJ) zum Nachfolger des profilierten Gouverneurs Daijirō Hashimoto gewählt, dem Halbbruder von Ryūtarō Hashimoto, und 2011, als selbst die Kommunisten keinen Gegenkandidaten nominierten, ohne Abstimmung wiedergewählt. Das Parlament hat regulär 39 Mitglieder aus 16 Wahlkreisen, davon acht Einmandatswahlkreise, sechs Zweimandatswahlkreise, der Viermandatswahlkreis Landkreis Takaoka und der Wahlkreis Stadt Kōchi, der 15 Abgeordnete wählt.[2] Es wurde zuletzt bei den einheitlichen Regionalwahlen im April 2011 gewählt und wird von parteilosen Abgeordneten dominiert, von denen sich die meisten der Fraktion der Liberaldemokratischen Partei (LDP) angeschlossen haben.

Kōchi ist für das Abgeordnetenhaus im nationalen Parlament ein intaktes „konservatives Königreich“, eine LDP-Hochburg, und auch bei der landesweiten LDP-Niederlage 2009 gewann die Partei alle drei Wahlkreise Kōchis. Nach der Einführung der Einzelwahlkreise 1996 war Kōchi allerdings zunächst neben der KPJ-Hochburg Kyōto die einzige Präfektur, in der ein Kommunist ein Direktmandat erringen konnte. Im Rätehaus vertraten seit der Wahl 2007 zwei Demokraten die Präfektur. Dort war eine seit 1959 anhaltende LDP-Siegesserie erstmals 1989 unterbrochen worden und beginnend mit dem Wahlsieg des Unabhängigen Hajime Hirota 2004 verloren LDP-Kandidaten Kōchi dreimal in Folge. 2013 gewann die LDP einen der beiden Sitze im Rätehaus zurück.

Mit einem „Finanzkraftindex“ (zaiseiryoku shisū) unter 0,25 (Fiskaljahr 2008: 0,23) gehört Kōchi neben Shimane zu den finanzschwächsten Präfekturen im ganzen Land.[3] Auch die meisten Gemeinden Kōchis sind finanzschwach, Bevölkerung und Steuereinnahmen konzentrieren sich auf die Präfekturhauptstadt Kōchi: Im Fj. 2007 waren Kōchi und das östlich benachbarte Nankoku nach dem Finanzkraftindex die einzigen Gemeinden, die mehr als die Hälfte ihres Finanzbedarfs aus eigenen Einnahmen decken konnten.[4]

Tourismus[Bearbeiten]

Der Fluss Shimanto gilt als der letzte freifließende Fluss Japans und ist eine der Hauptattraktionen der Präfektur Kōchi.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Großstädte (, shi)[Bearbeiten]

  • Sitz der Präfekturverwaltung: Kōchi

Landkreise (, gun)[Bearbeiten]

Liste der Landkreise der Präfektur Kōchi, sowie deren Städte (, chō) und Dörfer (, mura).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Präfektur Kochi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Präfekturparlament Kōchi: Abgeordnete nach Fraktion
  2. Präfekturparlament Kōchi: Wahlkreise
  3. Präfektur Kōchi: Statistiken 2008 (PDF; 132 kB)
  4. Präfektur Kōchi: Finanzkraftindex der Gemeinden im Fiskaljahr 2007

33.433055555556133.43305555556Koordinaten: 33° N, 133° O