Präsenzbibliothek

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Als Präsenzbibliothek bezeichnet man eine Bibliothek, deren Bestand stets vor Ort bleiben muss (siehe Präsenz). Im Gegensatz zu Ausleihbibliotheken dürfen hier Bücher und andere Medien also nicht regulär von den Benutzern entliehen, sondern nur in den bibliothekseigenen Räumen benutzt werden.

Präsenzbibliotheken haben den Vorteil, dass sie ihren Bestand immer verfügbar haben. Ein Nachteil ist, dass so die Benutzung der Bücher an die Einrichtung gebunden bleibt, und durch die Öffnungszeiten eingeschränkt wird. Viele Präsenzbibliotheken gestatten aber das Ausleihen über Nacht oder über das Wochenende.

Auch Ausleihbibliotheken besitzen oft einen gewissen Teil an nicht entleihbaren Medien. Zum Präsenzbestand zählen hier meist besonders wertvolle oder alte Ausgaben, zum Beispiel Handschriften oder Inkunabeln, sowie häufig genutzte Nachschlagewerke und Arbeitsmaterialien. Was elektronische Medien angeht, wird die Entscheidung zwischen Präsenz- und Ausleihbestand durch online zugängliche Inhalte zunehmend vereinfacht. Allerdings sind viele Bibliotheken durch Lizenzvereinbarungen gezwungen, den Online-Zugang zu diesen Ressourcen nur innerhalb ihres Hauses zu ermöglichen.[1][2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Begriffserklärung Präsenzbibliothek auf Enzyklo.de
  2. Was ist eine Präsenzbibliothek auf Bibliotheksmanagement.de