Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Argentinien 2011

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Die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Argentinien 2011 fanden am 23. Oktober des Jahres statt. Gewählt wurden Präsident und Vizepräsident sowie für den Nationalkongress die Hälfte der Abgeordneten und ein Drittel der Senatoren (jeweils drei in acht Provinzen). Erstmals wurden im Vorfeld für alle Parteien gleichzeitig obligatorische Vorwahlen abgehalten.

Es gewann direkt im ersten Wahlgang die amtierende Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner, die fast 54 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte.[1] Sie ist damit die erste Staatschefin Lateinamerikas, die im Amt bestätigt wurde.[2] Auch im Kongress wurde ihre Mitte-Links-Allianz Frente para la Victoria, die den linken Flügel der Peronisten sowie mehrere Kleinparteien umfasst, gestärkt.

Ausgangssituation[Bearbeiten]

Die regierende Allianz Frente para la Victoria (FPV), der die Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner und der linke Flügel des Partido Justicialista angehört, hatte bei den Wahlen 2009 deutliche Verluste erlitten und besonders nach dem Konflikt mit den Agrarverbänden 2008 und weiteren Skandalen auch an Popularität eingebüßt, blieb aber dennoch stärkste Kraft im Kongress. Nach dem Tod von Néstor Kirchner im Jahr 2010 legten Umfragen steigende Popularitätswerte für die Amtsinhaberin nahe.[3]

Die FPV-Mehrheit im Kongress hatte 2009 das Wahlrecht reformiert, dabei wurden unter anderem die Zugangsvoraussetzungen für Kleinparteien zu Wahlen verschärft. Laut der Regierung solle dies die große Anzahl der Parteien im Land (über 700)[4] reduzieren und Zusammenschlüsse auf Provinz- wie auf Bundesebene fördern. Die Opposition kritisierte jedoch, dadurch werde besonders die Peronistische Partei Fernández de Kirchners sowie die andere traditionelle Partei, die Unión Cívica Radical gestärkt, Argentinien sei so auf dem Weg in ein De-facto-Zweiparteiensystem[5][6], außerdem sei die Reform vorschnell verabschiedet worden[7]. Nach der Reform hatte sich die Anzahl der landesweit anerkannten Parteien auf 37 reduziert.[8] Eine weitere wichtige Neuerung waren die nach dem Vorbild der Provinz Santa Fe veranstalteten allgemeinen Vorwahlen, die zwei Monate vor der Wahl stattfinden.

Im Vorfeld der Vorwahlen war es in der Opposition zu zahlreichen Zerwürfnissen gekommen. Die meisten Kandidaten traten am Ende für kleine Parteien oder Wahlallianzen an, nur Carrió sowie die wenig bekannten Politiker José Bonacci und Sergio Pastore für ihre eigentliche Partei.

Vorwahlen[Bearbeiten]

Die Vorwahlen betrafen sowohl die Kandidaten auf das Präsidentenamt als auch die nach Provinzen aufgeteilten Listen für den Kongress. Sie fanden am 14. August statt und waren für alle Wahlberechtigten obligatorisch. Wer bei der Vorwahl nicht wählte und seine Nichtteilnahme dabei nicht offiziell entschuldigte (z.B. wegen Krankheit oder eines Aufenthalts mehr als 500 Kilometer vom Wahlort entfernt) sollte laut der Interpretation der Bundesrichterin María Romilda Servini de Cubría bei der eigentlichen Wahl aus dem Wählerverzeichnis ausgeschlossen werden.[9]

Bei Ende der Meldefrist am 25. Juni 2011 hatte jedoch jede Partei oder Allianz nur einen Kandidaten für das Präsidentenamt eingetragen. Einige Konkurrenz gab es dagegen bei den Kandidaten für den Kongress, bei denen in vielen Provinzen konkurrierende Listen antraten, von denen jeweils nur die stärkste zur Teilnahme an der eigentlichen Wahl im Oktober berechtigt ist. Nach den neuen Wahlgesetzen scheiden zudem alle Kandidaten, die weniger als 1,5 % der Stimmen auf sich vereinigen können, nach dieser Vorwahl aus, weshalb mit einer Ausdünnung des Kandidatenfeldes gerechnet wurde.

Gewonnen wurde die Vorwahl deutlich von Cristina Fernández de Kirchner, die etwa 50 % der gültigen Stimmen erreichte. Es folgten mit großem Abstand Ricardo Alfonsín und Eduardo Duhalde mit jeweils etwa 12 %, Hermes Binner mit 10 % und Alberto Rodríguez Saá mit 8 %. Elisa Carrió konnte mit etwa 3 % nur einen Bruchteil ihres Stimmenanteils von 2007 (23 %) erreichen. Während von den weniger bekannten Kandidaten Jorge Altamira überraschend die Sperrklausel von 1,5 % übersprang, scheiterten an ihr die drei Kandidaten Alcira Argumedo, Sergio Pastore und José Bonacci, die damit aus dem Kandidatenfeld ausschieden. Die Wahlbeteiligung lag mit über 78 % über den Erwartungen.[10]

Ergebnis der Vorwahlen (Präsident und Vizepräsident)[11]
Kandidatenformel Stimmen  %
Kirchner – Boudou 10.762.217 050,24
Alfonsín − González Fraga 02.614.211 012,20
Duhalde – Das Neves 02.595.996 012,12
Binner – Morandini 02.180.110 010,18
Rodríguez Saá – Vernet 01.749.971 008,17
Carrió – Pérez 00.689.033 003,22
Altamira – Castillo 00.527.237 002,46
Argumedo – Cardelli 00.190.094 000,89
Pastore – Rodríguez 00.065.031 000,30
Bonacci – Villena 00.048.774 000,23
Gültige Stimmen insgesamt 21.422.674 100,00
Weitere Daten Stimmen  %
Gültige Stimmen 21.422.674 094,35
Umschlag ohne Stimmzettel abgegeben
(sog. Voto en blanco)
01.007.753 004,44
Ungültig 00.274.951 001,21
Gesamtzahl Stimmen 22.705.378 100,00
Wahlbeteiligung 078,67

Präsidentschaftswahlen[Bearbeiten]

Kandidaten[Bearbeiten]

Als Kandidaten zu den Präsidentschaftswahlen traten an (in alphabetischer Reihenfolge):

Kandidat Präsident Kandidat Vizepräsident Partei
Bündnis
Anmerkungen
Ricardo Alfonsín
Ricardo Alfonsín.png
Javier González Fraga Unión Cívica Radical
Unión para el Desarrollo Social
Der Kongressabgeordnete und Sohn des ehemaligen Präsidenten Raúl Alfonsín galt als einer der aussichtsreichsten Oppositionskandidaten. Er verbündete sich im Vorfeld mit dem Rechtsperonisten Francisco De Narváez.
Jorge Altamira
Altamirajorge.jpg
Christian Castillo Partido Obrero
Frente de Izquierda y de los Trabajadores
Der trotzkistische Sozialist hatte bereits 1989, 1995, 1999 und 2003 für das Amt kandidiert, dabei jedoch nie mehr als 1% der Stimmen erreicht. Ihm wurden im Vorfeld keine Chancen auf den Sieg zugestanden.
Hermes Binner
Hermes Binner.jpg
Norma Morandini Partido Socialista
Frente Amplio Progresista
Der Gouverneur der wirtschaftlich wichtigen Provinz Santa Fe hatte Anfang 2011 mit Ricardo Alfonsín über eine Zusammenarbeit und eine gemeinsame Formel verhandelt, kündigte jedoch nach der Kooperation Alfonsíns mit Francisco de Narváez die Zusammenarbeit auf und trat in einer Allianz mit mehreren linken Regionalparteien an.
Elisa Carrió
Elisa Carrió.jpg
Adrián Pérez Coalición Cívica ARI
Coalición Cívica
Carrió war bereits zweimal (2003 und 2007) als Kandidatin angetreten und hatte 2007 den zweiten Platz erreicht. Dennoch wurden ihr 2011 nur geringe Chancen eingeräumt, in Umfragen lag sie auf einem der letzten Plätze.
Eduardo Duhalde
Duhalde23012007.jpg
Mario Das Neves Partido Justicialista, Unión Popular
Frente Popular
Der Peronist hatte Argentinien als Präsident durch die Wirtschaftskrise 2001/02 geführt. Ursprünglich sollte er als offizieller Kandidat des Peronismo Federal, des rechten Flügels der PJ, antreten, er verwarf sich jedoch mit dem anderen Aspiranten auf den Posten, Alberto Rodríguez Saá und trat letztendlich für die Kleinpartei Unión Popular an.
Cristina Fernández de Kirchner
Cristina fernandez de kirchner cropped 2007-04-25.JPG
Amado Boudou Partido Justicialista
Frente para la Victoria
Die amtierende Präsidentin gab erst im Juni ihre Kandidatur bekannt. Sie galt seit dem Tod ihres Ehemanns Néstor Kirchner als große Favoritin auf den Wahlsieg in der ersten Runde. Sollte eine Stichwahl nötig sein, wurden allerdings wegen der polarisierten öffentlichen Meinung auch dem Oppositionskandidaten Chancen eingeräumt.
Alberto Rodríguez Saá
Alberto Rodriguez Saa.jpg
José María Vernet Partido Justicialista
Compromiso Federal
Der Gouverneur der Provinz San Luis und Bruder des ehemaligen Präsidenten Adolfo Rodríguez Saá gehört zum konservativen PJ-Flügel Peronismo Federal, der sich zur Kirchner-Regierung dissident verhält. Er war bereits 2007 angetreten. Seine Wähler sind regional stark auf die kleine Provinz San Luis und ihre Nachbarprovinzen konzentriert, so dass ihm kaum Chancen eingeräumt wurden.

In der Vorwahl ausgeschieden[Bearbeiten]

Kandidat Präsident Kandidat Vizepräsident Partei
Bündnis
Anmerkungen
Alcira Argumedo
Alcira argumedo.jpg
Jorge Cardelli Proyecto Sur
Movimiento Proyecto Sur
Die unabhängige Kandidatur von Proyecto Sur war überraschend erfolgt, da der Parteichef, der bekannte Filmregisseur Fernando E. Solanas, zunächst als klarer Verbündeter von Hermes Binner aufgetreten war. Unstimmigkeiten über die Aufteilung der Listen führten zur Kandidatur unter dem Dach einer eigenen Wahlallianz mit mehreren kleinen Linksparteien. Der Soziologin Argumedo wurden kaum Chancen auf den Wahlsieg eingeräumt.
José Bonacci José Villena Partido del Campo Popular Der wenig bekannte Politiker trat für die rechtsnationalistische Partido del Campo Popular der Provinz Santa Fe an, die aus dem MODIN hervorging.[12][13]
Sergio Pastore[13] Gilda Rodríguez[14] Partido de Acción Vecinal de Córdoba Die Partei ist hauptsächlich in der Provinz Córdoba aktiv und eine Abspaltung der Partido Justicialista in der Provinz Córdoba (Unión por Córdoba). Laut einem Interview mit dem nahezu unbekannten Politiker soll die syrisch-libanesische Gemeinschaft Argentiniens hinter dem Kandidaten stehen.[14]

Weitere Politiker, die 2011 eine Kandidatur erwogen, aber letztendlich absagten, waren der amtierende Vizepräsident Julio Cobos (UCR), der Bürgermeister von Buenos Aires, Mauricio Macri (PRO), der UCR-Präsident Ernesto Sanz und der Filmregisseur Fernando "Pino" Solanas.

Ergebnis[1][Bearbeiten]

Kandidatenformel Stimmen  %
Kirchner – Boudou 11.593.023 053,96
Binner – Morandini 03.624.518 016,87
Alfonsín − González Fraga 02.395.056 011,15
Rodríguez Saá – Vernet 01.714.385 007,98
Duhalde – Das Neves 01.264.609 005,89
Altamira – Castillo 00.497.082 002,31
Carrió – Pérez 00.396.171 001,84
Gültige Stimmen insgesamt 21.484.844 100,00
Weitere Daten Stimmen  %
Gültige Stimmen 21.484.844 095,94
Umschlag ohne Stimmzettel abgegeben
(sog. Voto en blanco)
00.678.724 003,03
Wahlbeteiligung 078,89

Meinungsumfragen[Bearbeiten]

Trotz zum Teil deutlicher Unterschiede belegte in allen Umfragen die amtierende Präsidentin mit großem Vorsprung den ersten Platz. Als Zweitplatzierter wurde vor den Vorwahlen meist Alfonsín ermittelt, gefolgt von Duhalde, Rodríguez Saá, Binner und Carrió. Nach den Vorwahlen deutete sich in der Opposition ein Stimmungswandel weg von Duhalde und Alfonsín hin zu Hermes Binner als potenziellem Zweitplatzierten an, der große Vorsprung von Fernández de Kirchner konsolidierte sich jedoch als Folge ihres hohen Ergebnisses.

Datum Meinungsforschungsinstitut Kirchner Alfonsín Duhalde Rodríguez Saá Carrió Binner Altamira
Vor der allgemeinen Vorwahl
Okt. 2010 OPSM[15] 35,7 % 16 % - - - - -
Okt. 2010 Ibarómetro[16] 44,5 % - 8,1 % - - - -
Nov. 2010 Poliarquía Consultores[17] 48 % 19 % - - - - -
Dez. 2010 Consultora Equis[18] 44 % 6,1 % 5,3 % - - - -
Dez. 2010 Consultora Analogías[19] 42,3 % 17 % - - - - -
Jan. 2011 OPSM[20] 34 % 14 % 5 % - - - -
Jan. 2011 Ibarómetro[21] 40 % 12,1 % 10,4 % - - - -
Feb. 2011 Management & Fit[22] 27,1 % 6,6 % 4,3 % - - - -
Apr. 2011 CEOP[23] 45,9 % 10,6 % 6,8 % - 3,3 % - -
Apr. 2011 OPSM[24] 37,2 % 14,3 % 6,6 % - 7,2 % - -
Mai 2011 Ricardo Rouvier y Asociados[25] 49,8 % 22,3 % 6,6 % 6 % 4,8 % - -
Mai 2011 Ibarómetro[26] 44,6 % 12 % - 9 % - - -
Jun. 2011 CEOP[27] 48,2 % 12,8 % 7,5 % 5,5 % 5,9 % 4,3 % -
Jun. 2011 Management & Fit[28] 33,4 % 15,3 % 5,8 % 7 % 4 % 5,1 % -
Jun. 2011 CEOP[29] 49,8 % 10,5 % 9,2 % 5,2 % 4,8 % 6,5 % -
Nach der allgemeinen Vorwahl
Aug. 2011 Consultora Equis[30] 52,1 % 8,2 % 7,6 % 9,9 % 1,4 % 13,4 % 1,7 %
Sep. 2011 Consultora Equis[31] 53,1 % 9,2 % 8,3 % 10,8 % 1,0 % 16,4 % 1,2 %
Sep. 2011 Nueva Comunicación[32] 51,7 % 7,6 % 9,1 % 8,8 % 1,5 % 15,8 % 1,7 %
Sep. 2011 Hugo Haime y Asociados[33] 53,1 % 12,6 % 10,5 % 5,6 % 1,6 % 15,2 % 1,5 %

Parlamentswahlen[Bearbeiten]

Bei den Parlamentswahlen wurden die Hälfte der Abgeordneten des Nationalkongresses erneuert. Die Provinzen galten dabei jeweils als Wahlkreise; in jeder Provinz mussten sich die Listen einzeln anmelden. Mehrere Parteien treten dabei in verschiedenen Provinzen in anderen Allianzen an.

Gleichzeitig werden die jeweils drei Senatoren in den Provinzen Buenos Aires, Formosa, Jujuy, La Rioja, Misiones, San Juan, San Luis und Santa Cruz erneuert. Dabei stehen jeweils der siegreichen Partei zwei, der größten Minderheitspartei ein Sitz zu; wenn der Wahlsieger mehr als doppelt so viele Stimmen auf sich vereinigt wie der Zweitplatzierte, erhält er jedoch alle drei Sitze.

Ergebnis[Bearbeiten]

Auch bei den wie in Argentinien üblich auf Provinzebene ausgezählten Parlamentswahlen setzte sich das Frente para la Victoria in den meisten Provinzen durch. Nur in der Provinz San Luis konnte wie bereits bei den Präsidentschaftswahlen mit Compromiso Federal eine Oppositionspartei den Sieg erringen. In den anderen Provinzen, in denen das FPV nicht gewann, waren die Wahlgewinner mit der Regierungsallianz verbündet: so gewann das Regionalbündnis Frente Renovador de la Concordia in Misiones sowohl bei den Senatoren als auch bei den Abgeordneten, und in Santiago del Estero siegte das dem Bundes-FPV nahestehende UCR-geführte Frente Cívico por Santiago. In La Pampa gewann mit der Humanistischen Partei ein Kooperationspartner des FPV, das dort nur zur Präsidentschaftswahl angetreten war. In La Rioja erhielt das FPV die Mehrheit bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus, während sich bei den Senatoren das Frente Popular dank des dort noch populären ehemaligen Präsidenten Carlos Menem durchsetzte.[34]

Insgesamt konnte das FPV seine nach den Wahlen 2009 geschrumpfte Mehrheit wieder ausbauen.

Abgeordnetenhaus nach der Wahl[Bearbeiten]

Das neue Abgeordnetenhaus setzt sich wie folgt zusammen:[35]

Argentinisches Abgeordnetenhaus 2011-2013
Block Vorsitzende(r) Abgeordnete Orientierung oder Allianz
Frente para la Victoria-PJ Agustín O. Rossi 115 Linke Peronisten, unabhängige Kirchneristen (La Cámpora u.a.)
Unión Cívica Radical Ricardo R. Gil Lavedra 38 Radikalismus
Frente Peronista Enrique L. Thomas 21 Dissidente Peronisten, Rechtsperonisten
PRO Federico Pinedo 11 Konservative, Wirtschaftsliberale
Frente Cívico por Santiago Daniel A. Brue 7 Radicales K (dem Kirchnerismo nahestehende Radikale)
Coalición Cívica ARI Alfonso de Prat Gay 6 Sozialdemokraten
Partido Socialista Juan C. Zabalza 6 Sozialdemokraten (Frente Amplio Progresista)
Frente Cívico - Córdoba Ernesto F. Martínez 5 Sozialdemokraten, Zentristen (Frente Amplio Progresista)
GEN Margarita R. Stolbizer 5 Sozialdemokraten (Frente Amplio Progresista)
Unidad Popular Claudio R. Lozano 5 Sozialdemokraten (Frente Amplio Progresista)
Nuevo Encuentro Martín Sabbatella 5 Unabhängige Kirchneristen
Unión Peronista Felipe C. Solá 3 Rechtsperonisten
Proyecto Sur Fernando E. Solanas 3 Sozialisten, Sozialdemokraten
Movimiento Popular Neuquino Alicia M. Comelli 3 Regionalbündnis, Zentristen
Partido Justicialista La Pampa Roberto Robledo 2 Peronisten
Córdoba Federal Francisco J. Fortuna 2 Rechtsperonisten
Demócrata de Mendoza Omar B. de Marchi 2 Zentristen
Frente Cívico y Social de Catamarca Mariana Veaute 2 Radikalismus
EinzelvertreterAnm. 1 - 14 -
Fraktionslose - 2 -
Gesamtzahl - 257 -
Anm. 1 Libres del Sur, Renovador de Salta, Corriente de Pensamiento Federal, Frente Peronista Federal, Partido Federal Fuegino, Salta Somos Todos, Demócrata Progresista, Democracia Igualitaria y Participativa (D.I.P.), Movimiento Popular Fueguino, Socialista del MIJD, Unidad para el Desarrollo Social y la Equidad, Unión por Todos, Unión por San Juan, U.DE.SO Salta

Senat nach der Wahl[Bearbeiten]

Senat 2011-2013[36]
Parteienblock Abgeordnete
Frente para la Victoria 32
Unión Cívica Radical 14
Frente Cívico de la Provincia de Córdoba 2
Frente Cívico y Social de Catamarca 2
Justicialista San Luis 2
Justicialista 8 De Octubre 2
Nuevo Encuentro 2
Partido Justicialista La Pampa 2
EinzelvertreterAnm. 2 14
Gesamt 72
Anm. 2 Alianza Coalición Cívica, Federalismo Santafesino, Federalismo y Liberación, Frente Cívico Por Santiago, Frente de Todos, GEN, Movimiento Popular Neuquino, Partido Liberal de Corrientes, Partido Renovador de Salta, Partido Socialista, Produccion y Trabajo, Proyecto Buenos Aires Federal, Santa Fe Federal, Trabajo y Dignidad

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Endergebnis bei elecciones2011.gov.ar (spanisch; abgerufen am 24. Oktober 2011).
  2. Argentinien: Präsidentin Cristina Kirchner feiert Erdrutschsieg bei abendblatt.de, 24. Oktober 2011 (abgerufen am 24. Oktober 2011).
  3. A Cristina le sienta bien el negro, El País, 3. Juli 2011, abgerufen am 11. Juli 2011
  4. Récord histórico: en la Argentina ya hay más de 700 partidos políticos, La Nación, 18. Februar 2008, abgerufen am 11. Juli 2011
  5. Alberto Fernández: “La reforma política trata de fortalecer el bipartidismo”, Info Región, 25. November 2009
  6. Con críticas a la Casa Rosada, la oposición cuestiona un posible retorno al bipartidismo, La Nación, 26. Oktober 2009
  7. Rechazo opositor a la reforma política, La Nación, 27. Oktober 2009
  8. Partidos de órden nacional y sus distritos, Publikation der Cámara Electoral Nacional (PDF), Februar 2011. Link
  9. Servini de Cubría advirtió que quienes no voten en las primarias no podrán hacerlo en octubre, Ámbito Financiero, 6. Juli 2011
  10. Vorläufige Auszählung der Vorwahl vom offiziellen Portal der argentinischen Regierung Primarias 2011 (abgerufen am 15. August 2011)
  11. Amtliches Endergebnis (PDF; 20 kB) der Vorwahlen, Quelle: argentinisches Justizministerium. Abgerufen am 5. September 2011.
  12. Funes tiene candidato a presidente, Funes Justicialista, 29. Juni 2011
  13. a b Argentina Elecciones, 13. Juli 2011
  14. a b Apareció el candidato cordobés a Presidente, La Voz del Interior, 24. Juli 2011, abgerufen am 29. Juli 2011
  15. Néstor Kirchner con 78 puntos de buena imagen, Página/12, 30. Oktober 2010
  16. La muerte de Néstor Kirchner revitalizó el kirchnerismo (PDF; 57 kB) Ibarómetro, 29. Oktober 2010.
  17. Los números de las encuestas nacionales hoy, El Urbano, 26. November 2010.
  18. Para Equis Cristina K gana en la primera vuelta, con el 44 % Ramallo Ciudad, 23. Dezember 2010.
  19. Cristina Kirchner en primera vuelta Diario1588, 23. Dezember 2010.
  20. Cristina con amplias ventajas para quedarse con la Presidencia de la Nación Informe Corrientes, 4. Januar 2011.
  21. Cristina se impone como referente para resolver problemas que preocupan a la ciudadanía (Memento vom 3. Juli 2012 im Webarchiv Archive.today) Télam, 12. Januar 2011.
  22. Cristina Fernández lidera la intención de voto en Argentina, según un sondeo, El Mundo, 18. Februar 2011.
  23. Para las encuestas, ni siquiera hay campaña, Página/12, 4. April 2011.
  24. Para las encuestas, ni siquiera hay campaña Página/12, 4. April 2011.
  25. Cristina alcanza el 50 por ciento de intención de voto, Argentina.ar, Mai 2011.
  26. «Cristina alcanza el 50 por ciento de intención de voto», Argentina.ar, Mai 2011.
  27. Donde la oposición aún no despega Página/12, 12. Juni 2011.
  28. CFK decae en el primer sondeo fuerte agenciacna.com, 14. Juni 2011.
  29. Intenciones de primera vuelta Página/12, 26. Juni 2011.
  30. Binner, segundo Página/12, 28. August 2011.
  31. Con una diferencia que se consolida Página/12, 5. September 2011.
  32. Elecciones 2011: Cristina crece y Hermes Binner está segundo en las encuestas, Uno Santa Fe, 9. September 2011.
  33. Análisis y expectativas, Página/12, 11. September 2011.
  34. Endgültiges Wahlergebnis der Wahlen 2011. Website des argentinischen Innenministeriums (PDF; 72 kB). Abgerufen am 8. Januar 2012
  35. Bloques, Website des argentinischen Abgeordnetenhauses. Abgerufen am 8. Januar 2012
  36. Bloques, Website des argentinischen Senats, abgerufen am 15. März 2012