Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1804

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Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1804
2. November – 5. Dezember 1804
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Thomas Jefferson by Rembrandt Peale, 1800.jpg CharlesCPinckney.png
Kandidat Thomas Jefferson Charles C. Pinckney
Partei Demokraten-Republikaner Föderalist
Heimatstaat Virginia South Carolina
Running Mate George Clinton Rufus King
Gewonnene Staaten 15 2
Wahlmänner 162 14
Stimmen gesamt 104.110 38.919
Stimmenanteil 72,8 % 27,2%
176 Wahlmännerstimmen im Electoral College, 88 davon zum Sieg notwendig
Ergebnisse nach Bundesstaaten
Ergebnisse nach Bundesstaaten
Präsident vor der Wahl
Thomas Jefferson
Demokraten‑Republikaner
Gewählter Präsident
Thomas Jefferson
Demokraten-Republikaner

Die fünfte Wahl des Präsidenten der Vereinigten Staaten fand 1804 statt. Thomas Jefferson wurde im Amt bestätigt und gewann klar vor Charles Pinckney.

Kandidaten[Bearbeiten]

Präsidentschaftskandidaten

Vize-Präsidentschaftskandidaten

Thomas Jefferson aus der Demokratisch-Republikanischen Partei ging mit George Clinton als Running Mate ins Rennen. Andere Kandidaten für die Vize-Präsidentschaft von der Demokratisch-Republikanischen Partei waren John Breckinridge, Gideon Granger, John Langdon, Levi Lincoln und William Maclay. Diese hatten jedoch keine realistische Möglichkeit zu gewinnen, da bereits vor der Vize-Präsidentschaftswahl mit 67 von 108 Stimmen George Clinton zum favorisierten Kandidaten der Demokraten-Republikaner bestimmt wurde. Der Föderalist Pinckney wählte Rufus King als seinen Running Mate. Dieser hatte anders als Clinton keine Konkurrenten.

Ergebnis[Bearbeiten]

Kandidat Partei Stimmen Wahlmänner
Anzahl Prozent
Thomas Jefferson Demokraten-Republikaner 104.110 72,8% 162
Charles C. Pinckney Föderalist 38.919 27,2% 14
Gesamt 143.029 100% 176

Thomas Jefferson gewann die Wahl mit 72, 8% deutlich vor dem Föderalisten Pinckney, dessen Partei langsam „zu bröckeln“ begann. Bis heute ist der Vorsprung von 45,6 Prozentpunkten der größte den jemals in einer US-Präsidentschaftswahl ein Kandidat gegen den Kandidaten einer anderen großen Partei erreichen konnte. Jefferson konnte sogar die meisten Staaten aus Neuengland für sich entscheiden, obwohl gerade von dort eine eher föderalistische Einstellung bekannt war.

Vizepräsident[Bearbeiten]

Erstmals in der Geschichte wurde nicht der Zweite der Präsidentschaftswahl Vizepräsident. Stattdessen konnte der Präsidentschaftskandidat seinen Kandidaten für die Vizepräsidentschaft selbst nominieren. Nach dem 12. Zusatzartikel der Verfassung mussten nun die Wahlmänner getrennt für den Präsidenten und den Vize-Präsidenten abstimmen. Dabei stimmten schon damals alle Wahlmänner sowohl für den Kandidaten der Präsidentschaft als auch für den zugehörigen Running Mate, so dass die gleichzeitige Wahl zur Vizepräsidentschaft im Grunde bloß eine Formalität war.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: US-Präsidentschaftswahl 1804 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien