Preis der Literaturhäuser

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Preis der Literaturhäuser wird seit 2002 jährlich vom Netzwerk der Literaturhäuser während der Leipziger Buchmesse für außerordentliche Text- und Präsentationsqualitäten an einen deutschsprachigen Autor vergeben. Der Preis besteht aus einer Lesereise durch alle elf im Netzwerk vereinigten Literaturhäuser mit einem Gesamthonorar von 11.000 Euro sowie einem Empfang mit Laudatio in jedem besuchten Literaturhaus.

Hintergrund[Bearbeiten]

Den Literaturhäusern ist das inhaltliche Konzept gemeinsam, der Vermittlung von Literatur in ihren verschiedensten Ausdrucksformen und Facetten ein Forum zu bieten. Dabei steht die Vermittlung im Vordergrund, die Umsetzung, oder „Rückführung“ von Literatur in das gesprochene Wort, in die Lesung, die Diskussion, den literarischen Diskurs. Um dieses ästhetische Konzept zu unterstreichen und beispielhaft zu verdeutlichen, verleihen die im literaturhaus.net zusammengeschlossenen Literaturhäuser einmal jährlich einen Literaturpreis. Dieser Preis ist für Autoren gedacht, die sich auf besondere Art und Weise für die Vermittlung von Literatur einsetzen. Besonderer Wert wird auf eine zeitgenössisch relevante Präsentation von Literatur gelegt, die neue Wege beschreitet und gerade damit die Tradition des literarischen Vortrags weiterführt und aktualisiert. Dabei soll der Preis nicht allein Auszeichnung sein, sondern das inhaltliche Projekt fortsetzen und unterstützen. Deshalb besteht der verliehene Literaturpreis aus einer Lesereise des jeweiligen Preisträgers.

Jury[Bearbeiten]

Die Jury besteht aus den Programmleitern (Literaturhausleitern) der im Netzwerk zusammengeschlossenen Literaturhäuser. Das Netzwerk besteht aus acht deutschen Literaturhäusern in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München, Leipzig, Rostock und Stuttgart, den österreichischen Literaturhäusern Graz und Salzburg sowie dem Literaturhaus in Zürich.

Preisträger[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]