Pretty Boy Floyd (Band)

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Pretty Boy Floyd
Allgemeine Informationen
Genre(s) Glam Metal
Gründung 1987
Aktuelle Besetzung
Steve „Sex“ Summers
Kristy Majors
Vik Foxx
Chriss 6
Ehemalige Mitglieder
E-Bass
Vinnie Chas († 06.04.2010)
Schlagzeug
Chad Stewart
Leadgitarre
Tommy Thayer

Pretty Boy Floyd ist eine US-amerikanische Glam-Metal-Band die in Hollywood, Kalifornien im Jahre 1987 gegründet wurde. Benannt hat sich die Band nach dem US-amerikanischen Kriminellen Charles Arthur „Pretty Boy“ Floyd.

Gründung[Bearbeiten]

Die Gründung von Pretty Boy Floyd geht in das Jahr 1986 zurück als sich die Band "Doll" mit Leadsänger Steve Summers auflöste und sich zu Pretty Boy Floyd reformierte. Nach einigen Besetzungswechseln stand mit Steve Summers als Sänger, Kristy Majors (Gitarrist) Kari Kane (Schlagzeug) und Vinnie Chas (Bass) die erste Besetzung der Band zusammen auf der Bühne. Nach einigen Live Shows bei denen vor allem ältere Doll Stücke im neuen Gewand dargeboten wurden bekamen Pretty Boy Floyd einen Plattenvertrag bei MCA Records.

Leather Boys With Electric Toys[Bearbeiten]

Im Jahre 1989 brachten Pretty Boy Floyd ihr Debüt Album „Leather Boys with Electric Toys“ raus, welches von Howard Benson produziert wurde. Das Album verkaufte sich laut der Band selbst über 750.000 mal auf der Welt und erreichte Platz 130 in den Billboard Charts. Darüber hinaus wurden zwei Songs von dem Album nämlich „Rock N’Roll (Set the Night on Fire)“ und „I Wanna Be with You“ als Video veröffentlicht, welche für einige Zeit auf MTV liefen. Zur gleichen Zeit veröffentlichte eine kanadische Band unter dem Namen Pretty Boy Floyd ebenfalls ein Album, doch diese änderten ihren Namen später. Einige Songs wurden auch für Film Soundtracks verwendet, so befindet sich der Song „48 Hours“ auf dem Soundtrack zu Karate Kid III – Die letzte Entscheidung. Nach einigen Live Auftritten wollte die Band ihr zweites Album „Tonight Belongs to the Young“ aufnehmen wurden dann jedoch von der Plattenfirma fallen gelassen.

Auflösung und Wiedervereinigung[Bearbeiten]

Während der großen Grunge-Welle lösten sich Pretty Boy Floyd vorübergehend 1991 auf. Im Jahre 1995 vereinigten sich Steve Summers und Kristy Majors wieder und brachten mit Kari Kane, Gitarrist Keri Kelly und Ex-L.-A.-Guns-Bassist Keff Ratcliffe die E.P. „A Tale of Sex, Designer Drugs, and the Death of Rock N Roll“ heraus. Im Jahre 1998 folgte dann das Album "Porn Stars" das neben Neuaufnahmen alter „Leather-Boys-with-Electric-Toys“-Stücke auch einige Songs des bis dahin nicht erschienenen Albums „Tonight Belongs to the Young“ enthielt.

Size Really Does Matter[Bearbeiten]

Nachdem Pretty Boy Floyd viele Live Auftritte absolviert hatten und einige Compilations und Live-Alben veröffentlicht hatten kam 2003 das nächste Studioalbum auf den Markt. Dieses wurde ohne Kristy Majors aufgenommen welcher neben Steve Summers zu den einzigen verbleibenden Gründungsmitgliedern zählte. Kristy Majors wollte sich vorerst auf sein Soloprojekt konzentrieren. Daher wurde das Album bis auf Steve Summers von einer komplett neuen Band eingespielt. Das Album erhielt überwiegend sehr Positive Kritiken war Kommerziell jedoch wenig erfolgreich.

Heute[Bearbeiten]

Im Jahre 2006 kehrte Kristy Majors zu Pretty Boy Floyd zurück. Sie absolvierten einige Live Auftritte und Kristy Majors kümmerte sich weiterhin um seine Solokarriere. 2009 gingen Pretty Boy Floyd anlässlich des 20 Jährigen Jubiläums von "Leather Boys With Electric Toys" auf Welttour und erlangten so wieder mehr Bekanntheit. Ein Jahr später brachte die Band ein Tribute-Album der Band Kiss heraus und Touren nun erneut um die Welt. Zwar können die neuen Veröffentlichungen kommerziell nicht an die früherer Jahre heranreichen dennoch konnten sich Pretty Boy Floyd stets auf eine treue Fangemeinde verlassen.

Diskographie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1988: Bullet & Lipstik
  • 1989: Leather Boys with Electric Toys
  • 1998: Porn Stars
  • 2003: Size Really Does Matter
  • 2010: Kiss of Death (Kiss-Cover-Album)

EPs[Bearbeiten]

  • 1997: Tonight Belongs to the Young
  • 2007: Live Hard Live Fast

Singles[Bearbeiten]

  • 1989: Rock N’ Roll (Set the Night on Fire)
  • 1989: I Wanna Be with You
  • 2008: Do You Wanna Touch

Live & Compilations[Bearbeiten]

  • 1998: Live at the Roxy – Wake Up Bitch
  • 2001: Live at the Pretty Ugly Club
  • 2002: The Vault I (Demos)
  • 2003: The Vault II (Demos)
  • 2003: Tonight Belongs to the Young (Remastered Demos)
  • 2004: Dirty Glam
  • 2004: The Greatest Collection – The Ultimative Pretty Boy Floyd
  • 2009: Glam as Fuck

Weblinks[Bearbeiten]