Prießnitz (Naumburg)

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51.09472222222211.780555555556254Koordinaten: 51° 5′ 41″ N, 11° 46′ 50″ O

Prießnitz
Höhe: 254 m
Fläche: 6,49 km²
Einwohner: 309 (30. Jun. 2010)
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 06618
Vorwahl: 034466
Bad Kösen Crölpa-Löbschütz Eulau Flemmingen Janisroda Kleinjena Neidschütz Prießnitz Wettaburg Naumburg (Saale) BurgenlandkreisKarte
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Lage von Prießnitz in Naumburg (Saale)

Prießnitz ist ein Ortsteil der Stadt Naumburg (Saale) im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten]

Prießnitz liegt zwischen Jena und Naumburg (Saale) auf einem erhöhten überlössten Ackerbaustandort südlich der Saaleanhöhen bei Naumburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 16. Oktober 1806 wurde Prießnitz am Rande der Schlacht bei Jena/Auerstedt von französischen Truppen heimgesucht. Den Prießnitzern wurde irrtümlich vorgeworfen, sie hätten einen Verpflegungstransport der Franzosen überfallen und ausgeraubt. Das ganze Dorf sollte deswegen abgebrannt und sieben Jünglinge auf dem heutigen Angstplatz erschossen werden, doch der Sohn des damaligen Pfarrers, Christian Gottlob Leberecht Großmann, war der französischen Sprache mächtig und konnte den Irrtum aufklären. Die sieben Jünglinge wurden verschont, man schoss über ihre Köpfe hinweg. Jedes Jahr um den 16. Oktober wird mit einer Festwoche des damaligen Ereignisses gedacht.

Prießnitz nordöstlich der Kleinstadt Camburg wurde zwischen 1210–1215 erstmals urkundlich erwähnt.[1] Bis 1952 war Prießnitz ein Bestandteil Thüringens und dem Landkreis Stadtroda bzw. dem Landkreis Jena angehörig.

Die Gemeinde gehörte ab dem 1. Januar 2008 bis zu deren Auflösung am 31. Dezember 2009 zur Verwaltungsgemeinschaft Wethautal. Am 1. Januar 2010 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Prießnitz zusammen mit den Gemeinden Crölpa-Löbschütz, Janisroda und der Stadt Bad Kösen in die Stadt Naumburg (Saale) eingemeindet.[2]

Verkehr[Bearbeiten]

Nordwestlich von Prießnitz verläuft die Bundesstraße 88, die von Jena nach Naumburg (Saale) führt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 371.
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010

Weblinks[Bearbeiten]