Priestermangel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Priestermangel wird die Situation einer für die geistlichen und seelsorgerlichen Bedürfnissen eines bestimmten Bereichs nicht ausreichenden Anzahl von Priestern bezeichnet. Das Problem ist heutzutage insbesondere in der römisch-katholischen Kirche akut.[1][2] In früheren Jahrhunderten war Priestermangel in der anglikanischen Kirche ein Grund für die Entstehung der bischöflichen Methodistenkirche, insbesondere in den nordamerikanischen Kolonien Großbritanniens.

Entwicklung der Priesterzahl[Bearbeiten]

Die Priesterzahl in der römisch-katholischen Kirche ist in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts absolut gesunken, sie steigt seit dem Jahr 2000 wieder leicht an. 1978 waren es noch 416.329 Priester, 2001 gab es nach Angaben der Kongregation für den Klerus weltweit 405.067 Priester und Ordensgeistliche in der katholischen Kirche, im Jahr 2006 waren es nach dem päpstlichen Jahrbuch 2008 wieder 407.262. Gleichzeitig stieg die Zahl der ständigen Diakone von 5.562 auf 29.204. Die Entwicklung ist auf den Kontinenten sehr unterschiedlich: Europa und Amerika stellten im Jahr 2000 81 Prozent der Priester, 2006 waren es 78 Prozent. In Europa ist die Tendenz sinkend, während Asien und Afrika große Zuwachsraten haben.[3][4]

Eine aussagekräftigere Kennzahl zur Beurteilung der Pastoralversorgung ist die Anzahl der von einem Priester betreuten Gemeindemitglieder. Weltweit verdoppelte sich die Zahl der Katholiken pro Priester im Zeitraum 1969 bis 2008 von 1.428 auf 2.849.[5] Die Zahl der Gemeindemitglieder pro Priester schwankt stark zwischen den einzelnen Ländern, die Spanne reichte 2001 von 160.000 Katholiken pro Priester in Saudi-Arabien zu 886 im Vereinigten Königreich.[6]

Deutschland[Bearbeiten]

In Deutschland sank im Zeitraum 1990-2013 die Zahl der Priester von 19.707 auf 14.490.[7]

Die Zahl der Katholiken pro Priester in Deutschland stieg im Zeitraum 1969 bis 2013 von 992 auf 1.668. Die Zahl der Neupriester, die in den Priesterseminaren der 27 deutschen Bistümer ausgebildet worden sind, ging in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zurück und fiel im Jahr 2008 erstmals unter 100.

Jahr 1962 1970 1980 1990 2000 2008 2009 2010 2011 2012 2013
Priester - 26.089 25.063 19.707 17.129 15.527 15.367 15.136 14.847 14.636 14.490
Neupriester[8][7] 557 303 211 295 154 93 99 81 86 76 98

Österreich[Bearbeiten]

In Österreich sank die Priesterzahl von 6.238 im Jahre 1961 über 4.478 im Jahre 2001[9] auf 3.789 im Jahre 2011.[10] Die Zahl der Mitglieder pro Priester stieg von 980 (1961) über 1.343 (2001) auf 1.426 (2011).[9] Der Rückgang der Priesterzahlen in Österreich führte 2011 zu dem Entschluss der österreichischen Bistümer Priesterseminare zusammenzulegen.[11] Die Priesterseminare werden in Österreich folgendermaßen zusammengelegt:

  • St. Pölten, Eisenstadt (Burgenland) und Wien: Hauptstandort in Wien
  • Linz, Innsbruck und Feldkirch: Hauptstandort in Innsbruck
  • Salzburg (vorerst eigenständig für sich)
  • Graz und Klagenfurt.

Beispielhaft zeigt die Pfarrer-Initiative die Überalterung in der Diözese Innsbruck auf: 2011 war das Durchschnittsalter der aktiven Priester 63 Jahre. Im Dekanat Lienz mit 19 Pfarren und 5 Seelsorgestellen sind von 17 aktiven Priestern vier unter 60 Jahren, sieben unter 75 Jahren und sechs 75 Jahre und älter.[12]

Schweiz[Bearbeiten]

In der Schweiz sank (1961–2001) die Priesterzahl von 4.492 auf 3.091. Die Zahl der Mitglieder pro Priester stieg von 519 (1961) auf 1.017 (2001).[9][13]

Frankreich[Bearbeiten]

Die Zahl der Priester ist in Frankreich von rund 38.300 im Jahr 1980 auf geschätzte 19.000 im Jahr 2009 zurückgegangen und hat sich somit halbiert.[14] 2011 gab es nur noch rund 13.800 Diözesanpriester.[15] Der Median des Lebensalters liegt bei 75, d.h. die Hälfte der tätigen Priester ist 75 Jahre alt oder älter. 2012 fanden nur rund 100 Priesterordinationen statt, für 2013 sind nur rund 75 zu erwarten.[16] Der Priestermangel dürfte in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

Übriges Europa[Bearbeiten]

Papst Benedikt XVI. hat den Zustand des Priestermangels in einer Rede am 11. September 2006 bedauert.[17] Von einigen Geistlichen werden die Zahlen in Mitteleuropa jedoch relativiert, da die Gesamtkirche in den betroffenen Gebieten ja schneller schrumpfe als die Priesterzahl. So antwortete Tarcisio Kardinal Bertone, Staatssekretär des Papstes, auf ein Schreiben österreichischer Geistlicher, dass der Rückgang der Priesterzahl in Österreich eng mit dem Rückgang der praktizierenden Katholiken verbunden sei, und dass heute wahrscheinlich sogar weniger praktizierende Katholiken auf einen Priester in Österreich kämen als in früheren Jahrzehnten.[18] Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, sagte in einem Interview des Kölner Stadt-Anzeigers, es gebe gemessen an der Zahl junger Gottesdienstbesucher heute sogar mehr Priesteramtskandidaten als früher.[19]

Brasilien[Bearbeiten]

Im Land in dem die meisten Katholiken leben, gab es 2013 20.701[20] Priester für ca. 125 Mio. Katholiken. Jeder Priester muss also über 6.000 Gläubige betreuen, mehr als doppelt so viele wie im Weltdurchschnitt. In Brasilien fanden 2012 547[20] Priesterweihen statt.

USA[Bearbeiten]

Entwicklung der Zahlen von Priestern und Katholiken in den USA

In den USA ging von 1965 bis 2014 die Priesterzahl von 58.632 auf 38.275 zurück.[21] 3.496 Pfarreien waren 2014 ohne eigenen Priester.[21] Die Zahl der Katholiken pro Priester stieg von 827 im Jahr 1965 auf 2003 im Jahr 2014.[21]

Mögliche Ursachen[Bearbeiten]

Die möglichen Ursachen für den Priestermangel in der römisch-katholischen Kirche variieren nach den Umständen der betroffenen Gebiete und über Lösungswege wird innerhalb der Kirche diskutiert.[22][23]

Säkularisierung[Bearbeiten]

Die zunehmende Säkularisierung in westlichen Industriestaaten führt zu einer geringeren Zahl an bekennenden Gläubigen. Sofern die Zahl derer, die sich für das Priestertum entscheiden, noch schneller abnimmt als die geistigen Bedürfnisse der Laien, entsteht somit ein Priestermangel.[24]

Der Jesuitenpater und Soziologe Jan Kerkhof sieht eine Ursache in einer zu geringen Kinderzahl in römisch-katholischen Familien, die Eltern davon abhalte, einen ihrer Söhne in einer Entscheidung für den Priesterberuf zu bestärken.[25]

Pflichtzölibat[Bearbeiten]

Zum anderen führe das für die Priester der lateinischen Teilkirche der römisch-katholischen Kirche (nicht für die der katholischen Ostkirchen) Pflichtzölibat zu einer geringeren Zahl der katholischen Priesterberufungen; dies ist vor allem in Afrika der Fall. Eine gesellschaftliche Ablehnung der verpflichtenden Ehelosigkeit und der damit verbundenen Einschränkung der Menschenrechte führt zwangsläufig zu einer geringeren Zahl, da die Akzeptanz verpflichtenden lebenslangen zölibatären Lebens abnimmt.[26] In den Jahren 2000 bis 2004 haben nach Angaben einer Jesuitenzeitschrift 5.380 Priester ihr Amt wegen einer Partnerschaft niedergelegt. Von 69.000 Priestern, die in den letzten 40 Jahren geheiratet haben, haben 11.200 diesen Schritt bedauert und sind nach einer Trennung oder nach dem Tod der Partnerin wieder in den priesterlichen Dienst eingetreten.[27]

Homosexualität[Bearbeiten]

Laut einer 2002 veröffentlichten amerikanischen Studie gaben 7 % der befragten Priester, die ihr Amt niederlegten, als Grund an, dass sie sich als Homosexuelle nicht hinreichend verstanden oder unterstützt fühlten, doch stellt der Autor der Studie zugleich fest, dass die Wahrscheinlichkeit, dass homosexuelle Priester ihr Amt niederlegten, deutlich geringer sei als bei Heterosexuellen.[28]

„Reformstau“[Bearbeiten]

Katholiken wie Hans Küng sehen im Reformstau, den sie der römisch-katholischen Kirche diagnostizieren, eine Ursache, welche die Motivation zum Priesteramt bremse und dadurch zum Priestermangel führe. Die Frage des Zölibats, der Frauenordination und der gemeinsamen Eucharistiefeier werden als Felder genannt, in denen Reformen nötig seien, aber „von Rom blockiert“ würden.[29]

Auswirkungen[Bearbeiten]

Der Priestermangel führt in der Regel zu einer geringeren sakramentalen und seelsorglichen Versorgung der Gläubigen in einem bestimmten Gebiet. In diesem treten dann ggf. Umstände ein, wie sie bisher nur in Diasporagebieten bekannt waren. Für die Seelsorger bedeutet dies jedoch, dass die Wegstrecken für sie immer länger werden und sie damit auch weniger Zeit für die einzelnen Gläubigen haben, insbesondere dann, wenn sie nun für eine größere Anzahl von Gläubigen zuständig sind. Gleichzeitig ist aber das Verhältnis von Priester zu der tagtäglich zu betreuenden Gemeindemitgliedern in Teilbereichen deutlich gestiegen.[30]

In Deutschland und vielen anderen westeuropäischen Ländern hat die Anzahl der Priester in den vergangenen zwei Jahrzehnten abgenommen.[31] So entstehen mittlerweile aufgrund des Priestermangels in den deutschen Bistümern Pfarrverbände. Zudem werden verstärkt Priester aus anderen Staaten, besonders aus Polen, Indien und Drittweltstaaten in Deutschland eingesetzt.

In den Vereinigten Staaten nannte der Erzbischof von Boston, Kardinal Sean Patrick O’Malley, den Priestermangel als Begründung für die Schließung von Dutzenden von Gemeinden 2004, darunter fünf Gemeinden, in denen Gläubige das Kirchengebäude besetzt halten, um gegen die Schließung zu protestieren.[32]

In Drittweltstaaten, insbesondere in Lateinamerika, hingegen wird die Missionierung aufgrund des Priestermangels geschwächt. Schon Mitte der 1980er Jahre hatten die protestantischen Seelsorger, insbesondere Pfingstler in Brasilien, die katholischen Priester zahlenmäßig überholt; gegenwärtig haben Protestanten doppelt so viele Seelsorger in Brasilien.[24]

Gegenläufige Entwicklungen[Bearbeiten]

Teilweise gegenläufig zum allgemeinen Trend entwickelt sich der Nachwuchs in den traditionalistischen Priestergemeinschaften, wie zum Beispiel bei der Priesterbruderschaft St. Petrus, dem Institut Christus König und Hoherpriester und anderen. Im Jahr 2010 gehörten diesen Gemeinschaften, die der Kommission Ecclesia Dei zugeordnet sind, insgesamt etwa 370 Priester an, denen etwa 300 Seminaristen gegenüberstanden.[33]

Vorschläge zur Verringerung des Priestermangels[Bearbeiten]

Die Pastoraltheologen Paul Zulehner und Bischof Fritz Lobinger beschreiben drei üblicherweise vorgeschlagene Lösungswege zur Verringerung des Priestermangels. Als „traditionellen“ Lösungsvorschlag bezeichnen sie die Aufforderung zu verstärktem Gebet um geistliche Berufungen, die Intensivierung von Berufungspastoral und Werbung für kirchliche Berufe und die Entsendung von Priestern aus gut versorgten Gebieten in Mangelgebiete. In „pragmatischen“ Lösungsmodellen übernehmen Laien und Diakone Aufgaben der Priester; unterstützend wird die Größe der Seelsorgeeinheiten an die Zahl der Priester angepasst. „Reformistische“ Ansätze schlagen die Vergrößerung der für den Priesterberuf verfügbaren Personengruppe durch veränderte Rahmenbedingungen vor; übliche Empfehlung dazu sind die Veränderung der Priesterausbildung, die Zulassung der Frauenordination und die Aufhebung der Zölibatsverpflichtung für Kleriker. Zulehner und Lobinger ergänzen diese drei Lösungswege durch einen vierten Weg, indem sie neben den zölibatär lebenden, akademisch gebildeten „Pauluspriester“ mit missionarisch-seelsorgerlichem Auftrag den „Korinthpriester“ stellen, dessen Aufgaben vor allem in der Gemeindeleitung liegen und der verheiratet sein darf.[22]

Reformorientierte Zusammenschlüsse innerhalb der römisch-katholischen Kirche wie die Synode der Luzerner Kantonalkirche,[34] Laieninitiativen wie die Initiative Kirche von unten,[35] kirchenkritische Journalisten,[36] Politiker wie Doris Leuthard[37] und Theologen wie Eugen Drewermann[38] schlagen vor allem zwei Lösungswege zur Behebung des Priestermangels vor: die Aufhebung des Zölibats und die Weihe von Frauen zu Priestern.

Da es starke regionale Abweichungen in der Anzahl der Berufungen gibt, schlagen einige die Entsendung von Priestern aus Regionen vor, die vom Priestermangel weniger stark betroffen sind, in Regionen, die weniger Priester pro Gläubige haben.[39] Vor etwa hundert Jahren hatte Afrika noch keinen einzigen aus der indigenen Bevölkerung stammenden Priester. In manchen afrikanischen Ländern hat sich die Situation in den letzten Jahrzehnten jedoch vollkommen umgekehrt. In Nigeria zum Beispiel gibt es so viele Priester, dass die dortigen Bischöfe beschlossen haben, diesen Reichtum mit anderen afrikanischen Ländern zu teilen. Priester werden unter anderem nach Südafrika und in den Tschad entsandt, um die dortige Kirche zu unterstützen. Weiter ist sogar eine eigene Missionsgesellschaft gegründet worden, deren Mitglieder in den Vereinigten Staaten lebende schwarze Katholiken seelsorglich betreuen.[40]

Nahezu 1.400 der insgesamt 12.571 aktiven Priester in Deutschland kamen bereits im Jahre 2001 aus dem Ausland, die meisten aus Polen (rund 470) und Indien.[39]

Literatur[Bearbeiten]

  • Dean R. Hoge: The First Five Years of the Priesthood: A Study of Newly Ordained Catholic Priests. Liturgical Press, Collegeville, Minnesota 2002.
  • Richard Sipe: Celibacy in Crisis: A Secret World Revisited. Brunner-Routledge, New York und Hove 2003.

Situation in nicht römisch-katholischen Kirchen[Bearbeiten]

In den altkatholischen Kirchen ergibt sich das Problem weniger durch die zu kleine Anzahl von Priestern, die eine bestimmte Zahl von Gläubigen betreuen soll, sondern vielmehr durch die Diasporasituation. Beitritte ehemals römisch-katholischer Geistlicher konnten in den letzten Jahren garantieren, dass die Zahl der Priester auch bei weniger Priesteramtskandidaten aus der eigenen Kirche genügend geblieben ist. Bei den anglikanischen Kirchen spielt das Thema in den traditionellen Kernländern des Anglikanismus ebenfalls keine Rolle. Für das Thema Priestermangel in orthodoxen Kirchen gilt ähnliches. In diesen drei Kirchentraditionen ist der Zölibat keine Voraussetzung für die Priesterweihe.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. WDR 5: Priestermangel und Klosterschließungen. Interview mit Dr. Joachim Wanke, 17. Februar 2005
  2. Deutschland: Einbruch bei Priesterzahlen. In: Die Tagespost, 3. April 2004
  3. Kongregation für den Klerus: Klerus – Gesamtzahl (frz.), aufgerufen am 13. April 2007
  4. Zahl der Katholiken weltweit steigt aufgerufen am 10. Oktober 2008
  5. http://www.fides.org/aree/news/newsdet.php?idnews=26573&lan=deu
  6. Kongregation für den Klerus: Priester – Zahl der Gläubigen, die ihrer Hirtensorge anvertraut sind (frz.), aufgerufen am 13. April 2007
  7. a b Zahlen und Fakten 2013/14 (PDF), aufgerufen am 30. Juli 2014
  8. Kirchliche Statistik, Neupriester (PDF; 32 kB), aufgerufen am 7. Oktober 2013
  9. a b c Kongregation für den Klerus: Priester – Zahlen für die einzelnen Kontinente und Nationen (frz.), aufgerufen am 13. April 2007
  10. Online-Portal der katholischen Kirch in Österreich, aufgerufen am 10. November 2013
  11. Die Presse:Diözesen legen Priesterausbildung zusammen
  12. Dekan Franz Neuner, Dekan Bernhard Kranebitter: Statistisches: pfarrerinitiative-dioezese-innsbruck.blogspot.com, 6. November 2011
  13. Kongregation für den Klerus: Priester – Zahl der Gläubigen, die ihrer Hirtensorge anvertraut sind (frz.), aufgerufen am 13. April 2007
  14. http://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89glise_catholique_en_France
  15. http://religions.blogs.ouest-france.fr/archive/2013/06/24/une-eglise-sans-pretres.html
  16. http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2012/06/28/01016-20120628ARTFIG00678-l-eglise-face-a-la-penurie-des-pretres.php zuletzt abgerufen am 19. September 2012
  17. Benedikt XVI.: Predigt bei der Marianischen Vesper mit den Ordensleuten und Seminaristen Bayerns in Altötting, 11. September 2006
  18. Amtsblatt für die Diözese Regensburg No. 7, 28. Juli 2008 aufgerufen am 10. Oktober 2008
  19. Zollitsch: Zölibat ist nicht Schuld am Priestermangel aufgerufen am 10. Oktober 2008
  20. a b Die katholische Kirche in Brasilien abgerufen am 12. Juni 2014
  21. a b c Frequently requested Church Statistics
  22. a b Christ in der Gegenwart: Priestermangel weitergedacht, Nr. 42/2002, aufgerufen am 13. April 2007
  23. Leo Auf der Maur: Seelsorgenotstand in der Schweiz – Viri probati und „Priestermangel“: ein zukunfsweisendes Denkmodel, 30. August 2005
  24. a b Philip Jenkins: Demographische Entwicklung der Christen weltweit: Auswirkungen auf die neue Evangelisierung (Vortrag beim Missionskongress 2006) in Arbeitshilfen 202, ab Seite 119 (PDF; 1,5 MB), 2. Mai 2006
  25. Baby Johannessen: In Europa nimmt der Priestermangel zu, St. Olav, katholische Zeitschrift für Religion und Kultur, Nr. 1-2/1998. „Früher hatten die meisten katholischen Familien viele Kinder und immer jemanden, den sie für eine Berufung ‚entbehren‘ konnten. Der Priesterberuf wurde auch als ein Lebensweg für viele junge Männer angesehen. Katholische Eheleute … haben seit langem nur ein oder zwei Kinder. Da braucht es viel, um für eine Berufung Raum zu schaffen.“
  26. DPA: Vatikanspitze berät über Zölibat und „Fall Milingo“, 16. November 2006
  27. 69.000 katholische Priester haben geheiratet. In: NZZ, 20. April 2007
  28. Hoge, S. 3 und S. 32
  29. Kommentar zu einem Streitgespräch zwischen Karl Kardinal Lehmann und Hans Küng
  30. Beispiel Sonntagsmessen in Göttingen: 1960 18 Messen mit 11.000, 1989 24 Messen mit 2.900 Gläubigen. Quelle: Monsignore Dr. Nikolaus Wyrwoll in Stadtanzeiger Wunstorf vom 15. August 2002, S. 30
  31. Katholische Kirche: Verheiratete Priester: Erzbischof vorsichtig – ORF
  32. Abby Goodnough, "In Quiet Rebellion, Parishioners Keep the Faith". In: New York Times, 5. Januar 2009
  33. 370 Priester, hunderttausende Gläubige. Auf: www.kath.net vom 13. Mai 2010; abgerufen am 11. Mai 2011.
  34. kirche heute: Für Frauenordination und Aufhebung des Zölibates, 11. Januar 2004
  35. IKVU: Weltfrauentag
  36. Bettina Gabbe: Eine lange Liste dringender Aufgaben. In: Wiesbadener Kurier, 5. April 2005
  37. 20min: Interview mit schweizerischen Bundesrätin Leuthard, 8. April 2007
  38. Netzzeitung: Drewermann nennt Vatikan-Erlass «infam»
  39. a b  Geistliche Green Card. In: Der Spiegel. Nr. 47, 2001 (online).
  40. Kath.net: Afrika möchte Not an Priestern in Europa lindern 28. April 2007