Primärkasse

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Eine Primärkasse (auch primärer Träger) ist in Deutschland eine Krankenkasse der gesetzlichen Krankenversicherung, die zu den bei der Gründung der Sozialversicherung durch Otto von Bismarck festgelegten berufsständischen Pflichtversicherungen gehörte. Damit steht die Primärkasse im Gegensatz zur Ersatzkasse, die ebenfalls zu den Gesetzlichen Krankenversicherungen gehört. Durch das 1996 in Kraft getretene Gesundheitsstrukturgesetz hat dieser Unterschied heute für den Versicherten keine Bedeutung mehr, die Gesetzlichen Kassen stehen seitdem leistungsrechtlich auf einer Ebene.[1]

Es existieren folgende Arten von Primärkassen:

Die Primärkassen bilden zusammen mit dem Ersatzkassen die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Claudia Czmok: Die Bedeutung der Gesundheitsreform 2006/2007 für den Bereich der Hilfsmittel am Beispiel der Hörhilfen. Diplomarbeiten Agentur, 2 April 2008, ISBN 978-3-8366-1166-4, S. 21–.
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