Prims

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Prims
Primsmündung bei Dillingen

Primsmündung bei Dillingen

Daten
Lage Deutschland,
Rheinland-Pfalz, Saarland
Länge 91 km
Quelle bei Malborn im westlichen HunsrückVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöhe 500 mVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-QUELLE_fehlt
Mündung Saar bei Dillingen49.340376.714349183Koordinaten: 49° 20′ 25,3″ N, 6° 42′ 51,7″ O
49° 20′ 25,3″ N, 6° 42′ 51,7″ O49.340376.714349183
Mündungshöhe 183 mVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-MÜNDUNG fehlt
Höhenunterschied 317 m
Flusssystem SaarMoselRhein
Abflussmenge MQ: 11 m³/s
Linke Nebenflüsse Allbach, Theel
Mittelstädte Wadern, Dillingen

Die Prims ist ein Nebenfluss der Saar in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Sie entspringt in Malborn im Hunsrück, einer Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Die Gemeinde Damflos passierend, tritt sie ins Saarland ein und wird bei Nonnweiler im Saarland zur Primstalsperre aufgestaut.

Primstalsperre

In ihrem weiteren Verlauf trifft die Prims auf die Orte Kastel und Primstal, fließt durch die Stadt Wadern, wo der Wadrill-Bach mündet, bzw. deren Stadtteile Krettnich und Lockweiler, dann vorbei an Dagstuhl, Bardenbach und durch Büschfeld, Schmelz, Nalbach, Saarwellingen und Dillingen. Bei Dillingen fließt die Prims nach 91 Kilometern auf dem Gelände der Dillinger Hütte in die Saar.

Nach dem Fluss benannt ist der Fußballplatz in Körprich, der, direkt am Primsufer gelegen, unter dem Namen Primstalstadion dem Fußballverein SV Borussia Körprich als Hauptspielort dient.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Umweltschutz

Lebendige Prims[1] ist ein Projekt zur Verbesserung der Wasserqualität des Flusses. Das Projekt dient als Modell für die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Die erste Projektphase besteht in einer Bestandsaufnahme, die bereits abgeschlossen ist, die zweite aus der Festlegung und Umsetzung von geeigneten Maßnahmen. Dabei ist die Beteiligung der Öffentlichkeit (interessierte Bürger, Vertreter von Fischerei, Landwirtschaft, Wasserversorgungsunternehmen, Abwasserbeseitigern, Naturschutz und betroffene Gemeinden) vorgesehen. Das Modellprojekt wird vom Umweltministerium, dem Lehrstuhl für Physikalische Geographie der Universität des Saarlandes und dem BUND Saar entwickelt und umgesetzt. Die dabei gewonnenen Erfahrungen sind Grundlage zur Entwicklung von Leitlinien zur landesweiten Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie.

[Bearbeiten] Biosphäre

[Bearbeiten] Flora

An ihren Ufern hat sich das bis zu 2,5 m hohe Springkraut verbreitet, das ursprünglich aus Indien stammt.

[Bearbeiten] Fauna

Im Bereich der Stadt Wadern kommen in den Primsauen u.a. Biber, Eisvogel und Wasseramsel[2], vor.

[Bearbeiten] Zuflüsse

  • Kleine Prims (rechts)
  • Dampflöschen (links)
  • Allbach (Altbach) (links)
  • Forstelbach (rechts)
  • Münzbach (links)
  • Kasteler Steinbach (links)
  • Imsbach (links)
  • Wiesbach (links)
  • Löster (rechts)
  • Wadrill (rechts)
  • Wahnbach (rechts)
  • Losheimerbach (rechts)
  • Sollbach (links)
  • Linbach (links)
  • Michelbacher Mühlenbach (rechts)
  • Hausbach (rechts)
  • Soldbach (links)
  • Goldbach (links)
  • Birrbach (links)
  • Blaubach (links)
  • Todenbach (links)
  • Hüttersdorfer Hombach (rechts)
  • Hüttersdorfer Mühlenbach (rechts)
  • Theel (links)
  • Piesbacher Aschbach (rechts)
  • Herrnbach (links)
  • Piesbach (rechts)
  • Etzelbach (rechts)
  • Rondelbach (rechts)

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Website Lebendige Prims
  2. Naturpark Saar-Hunsrück
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