Printemps

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Dieser Artikel behandelt die Warenhauskette.
Glaskuppel
Fassade des Kaufhauses, 2007
Ein Bild vom Brand 1881

Printemps (frz.: Frühling) ist eine Warenhauskette, deren wichtigste Filiale sich am Boulevard Haussmann im 9. Arrondissement der französischen Hauptstadt Paris befindet.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Grands Magasins du Printemps wurden 1865 von Jules Jaluzot in einem von Paul Sédille erbauten Gebäude eröffnet. 1881 kam es zu einem Großbrand, in der Folge wurde das Großwarenhaus zu einem Pionier der elektrischen Beleuchtung. Besonders bekannt ist das Haus für seine 1923 errichtete Jugendstil-Glaskuppel mit Glasmalereien. Unter der Kuppel befindet sich ein Café („Café Flo“). Seit 1975 sind Fassade und Kuppel ein eingetragenes historisches Monument.[1]

Das Warenhaus hat in ganz Frankreich mehrere Filialen, ebenso in Andorra, in der Tokyoer Ginza, in Dschidda und in Seoul. Die einzige Niederlassung in Nordamerika, die 1987 in Denver eröffnet wurde, ist mittlerweile wieder geschlossen.

Von 1992 bis 2005 gehörte Printemps zur PPR-Gruppe. Im Sommer 2006 verkaufte PPR die Kaufhauskette an ein Konsortium von Deutsche Bank und der italienischen Borletti-Gruppe. Mit dem Verkauf wollte sich PPR mehr auf das gewinnbringendere Luxuswarengeschäft konzentrieren, so ein Unternehmenssprecher. [2]

Am 8. April 2013 gaben die Borletti Gruppe und der Immobilienfonds der Deutsche Bank RREEF den Verkauf von Printemps bekannt. Käufer ist ein Investorenkonsortium aus Katar. Der Kaufpreis beträgt inklusive Schulden 1,6 Mrd. Euro.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Printemps – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Angaben auf der Seite des französischen Kulturministeriums (frz.), abgerufen am 7. April 2013
  2. dpa-afx: „Rinascente und Deutsche Bank wollen Printemps-Konsumtempel kaufen“, Handelsblatt, 21. Juni 2006.
    Bea Gottschlich: „Le Printemps wird italienisch“, TextilWirtschaft, 29. Juni 2006.
  3. http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/pariser-traditionskaufhaus-deutsche-bank-stimmt-printemps-verkauf-zu/8034008.html

Literatur[Bearbeiten]

  • Jean-Paul Caracalla: Le Roman du Printemps - Histoire d'un Grand Magasin, Denoël, Paris 1989, ISBN 2-207-23624-2
  • Camille Rey: Histoire du Printemps, 1865-1924, Diplomarbeit (mémoire de maîtrise), unter der Leitung von Christophe Charle, Université Paris 1, 2004.


48.8737777777782.3290277777778Koordinaten: 48° 52′ 26″ N, 2° 19′ 45″ O