Prinz-Adalbert-Klasse

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Deutsches ReichDeutsches Reich (Reichskriegsflagge)
Prinzadalbert.jpg
SMS Prinz Adalbert
Klassendetails
Schiffstyp: Großer Kreuzer
Dienstzeit: 1901 - 1915
Einheiten: 2
Schwesterschiffe
Prinz Adalbert, Friedrich Carl
Technische Daten
Länge:
  • zwischen den Loten: 124,9 m
  • über alles: 127,1 m
  • Wasserlinie: 126,5 m
Breite: 19,6 m
Tiefgang: 7,3 Meter
Verdrängung:
  • Konstruktionsverdrängung: 9087 t
  • Einsatzverdrängung: 9875 t
Antrieb:
Geschwindigkeit: 20,0 kn
Reichweite: 5000 sm bei 12 kn
Besatzung: 506-638 Mann
Bewaffnung:
  • 4 x 21 cm L/40 Schnelladekanonen
  • 10 x 15 cm L/40 Schnelladekanonen
  • 12 x 8,8 cm L/35 Schnelladekanonen
  • 4 x 8 mm Maschinengewehre
  • 4 x 45 cm Unterwasser-Torpedorohre

Die Schiffe der deutschen Prinz-Adalbert-Klasse waren nach den beiden Einzelschiffen SMS Fürst Bismarck und SMS Prinz Heinrich die erste Klasse von Großen Kreuzern, die nach einem modernen Entwurf gebaut wurden. Die Klasse bestand aus SMS Prinz Adalbert und SMS Friedrich Carl. Die Prinz Adalbert war Ersatz für die SMS König Wilhelm, während die Friedrich Carl ein Vermehrungsbau war.

Entwurf[Bearbeiten]

Die beiden Schiffe der Klasse waren prinzipiell der vorher gebauten SMS Prinz Heinrich sehr ähnlich, hatten allerdings drei Schornsteine, und die zwei 24-cm-Geschütze der Prinz Heinrich wurden durch vier 21-cm-Geschütze in zwei Doppeltürmen ersetzt, die eine erheblich höhere Feuergeschwindigkeit als die alten 24-cm-Geschütze hatten. Wie bei vielen Schiffen der damaligen Zeit waren die sechs unteren Kasemattgeschütze der Sekundärartillerie nur bei ruhiger See brauchbar.

Literatur[Bearbeiten]

  • Erich Gröner, Dieter Jung und Martin Maass: Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945 Band 1. Bernard & Graefe Verlag, München 1982, ISBN 3-7637-4800-8.
  • John Roberts, H. C. Timewell, Roger Chesneau (Hrsg.), Eugene M. Kolesnik (Hrsg.): Kriegsschiffe der Welt 1860 bis 1905 – Band 1: Großbritannien/Deutschland. Bernard & Graefe Verlag, Koblenz 1983, ISBN 3-7637-5402-4.
  • Dieter Jung: Die Schiffe der Kaiserlichen Marine 1914–1918 und ihr Verbleib. Bernard & Graefe Verlag, Bonn 2004, ISBN 3-7637-6247-7.