Prinzenhöhle (Hemer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Prinzenhöhle
Prinzenhöhle

Prinzenhöhle

Lage: Sundwig
Geographische
Lage:
51° 22′ 47,4″ N, 7° 46′ 26,1″ O51.3798369168627.7739214897156Koordinaten: 51° 22′ 47,4″ N, 7° 46′ 26,1″ O
Prinzenhöhle (Hemer) (Nordrhein-Westfalen)
Prinzenhöhle (Hemer)

Die Prinzenhöhle ist eine Tropfsteinhöhle im Stadtteil Sundwig von Hemer.

Sie steht vermutlich über das Perick-Höhlensystem mit der Von-der-Becke-Höhle und der Heinrichshöhle in Verbindung.[1] Im Handbuch der Geographie zum Gebrauch für höhere Schulanstalten und für gebildete Leser wird für die Prinzenhöhle 1830 eine Länge von mehr als 1.000 Fuß angegeben. [2]

Die Höhle wurde bei Steinbrucharbeiten um das Jahr 1812 entdeckt.[3] Sie erhielt ihren Namen von einem Besuch des damaligen Kronprinzen von Preußen.[4]

1869 befand sich die Höhle im Besitz von Adolf von der Becke sen.[1]

Siehe auch: Liste von Höhlen im Sauerland

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinrich Streich: Unterirdische Zauberreiche des Sauerlandes. 1967, S. 63–65
  • Walter Sönnecken: Höhlen des Sauerlandes. 1966, S. 85–87

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Prinzenhöhle (Hemer) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Sendschreiben von Herrn Prof. Dr. Fuhlrott (Seite 119) an den Naturhistorischer Verein der Rheinlande und Westfalens, Niederrheinische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde in Bonn (1869) im Hinblick auf die Oktober-Versammlung. In Decheniana: Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins ..., Bände 26-27, Seite 129.
  2. Handbuch der Geographie zum Gebrauch für höhere Schulanstalten und für gebildete Leser von Dr. Wilhelm Friedrich Volger, Rector am Johanneum zu Lüneburg. Zweite Auflage, Hannover 1830, Seite 225.
  3. Heinz-Werner Weber: Heinrichshöhle und Felsenmeer – Hemers faszinierende Sehenswürdigkeiten. 2. verbesserte Auflage. Hemer 2002, S. 3.
  4. Physikalisches Lexikon oder Handwörterbuch der gesammten Naturlehre für die Gebildeten aus allen Ständen von Gotthard Oswald Marbach, Band 3, Leipzig, 1836, Band H bis M, Seite 100.