Pritkin-Diät

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Die Pritkin-Diät wurde von dem amerikanischen Arzt Nathan Pritkin in den 1950er Jahren zur Vorbeugung gegen Cholesterin-Ablagerungen in den Arterien entwickelt. Die Diät setzt auf eine einseitige, kohlenhydratreiche Ernährung und ist damit das komplette Gegenteil zu der Atkins-Diät. Fett sollte so wenig wie möglich eingenommen werden, 80 % der Nahrung besteht aus Kartoffeln, Reis, Nudeln, Vollkornbrot und Hülsenfrüchten. Zudem ist es gestattet, Gemüse, Obst, Salat und fettarme Suppen zu essen. Strengstens verboten sind Fleisch, Fisch, Butter und Käse. Kleine Mengen an Zucker, Salz und Alkohol sind erlaubt, jedoch wird abgeraten, mehr als 650 Kalorien pro Tag zu sich zu nehmen.

Vorteile[Bearbeiten]

  • Es gibt drei Rezepttypen: Feinschmecker, Singles und Familien. Auf Grund dessen können die Mahlzeiten angepasst werden und eine abwechslungsreiche Gestaltung des Diätplanes wird ermöglicht.
  • Es wird viel Wert auf sportliche Aktivitäten gelegt, welche regelmäßig durchgeführt werden müssen.
  • Auf Grund der ballaststoffreichen Nahrungsmittel und dem hohen Eiweißanteil entwickelt sich ein schnelles Sättigungsgefühl.

Nachteile[Bearbeiten]

  • Die Diät ist sehr einseitig. Eine ausreichende Zufuhr an Nährstoffen ist auf Dauer nicht gewährleistet; besonders kritisch ist die Versorgung von Eisen, Iod und Kalzium.
  • Durch die niedrige Energiezufuhr und zu wenig Proteine kann es zu Muskelschwäche und Muskelschwund kommen.
  • Infolge der ballaststoff- und kohlenhydratreichen Ernährung können Blähungen und Durchfall auftreten.
  • Die Konzentrationsfähigkeit kann nachlassen, zudem kann es zu Müdigkeit und Nervosität kommen.

Weblinks[Bearbeiten]