Pritt

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Dieser Artikel befasst sich mit der Klebstoff-Marke Pritt, für den ehemaligen britischen Kronanwalt siehe Denis Nowell Pritt.
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Ein Pritt-Stift

Pritt ist eine Marke für Klebstoffe des Henkel-Konzerns mit Sitz in Düsseldorf[1]. Der Begriff Prittstift ist in Deutschland zum Gattungsnamen avanciert und wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch für vergleichbare Produkte anderer Hersteller verwendet.

Geschichte[Bearbeiten]

1969 erfand die Firma Henkel den weltweit ersten Klebestift. Als Vorbild dienten hierfür „Herausdreh-Mechanismus“ und Handhabung von Lippenstiften.

Seit der erste Klebestift auf den Markt kam, verkaufte Henkel mehr als 2,5 Milliarden Exemplare in 121 Ländern.[2]

Das Design des Pritt-Klebestiftes wurde im Laufe der Jahre nur unwesentlich verändert. Kennzeichnend ist eine rote Hülse mit schwarzem Drehrad und weißem Logoaufdruck. Kurzzeitig waren auch wiederbefüllbare Hülsen mit nachkaufbaren Einsätzen erhältlich, welche an einem grünen Drehrad erkennbar waren.

Herstellung[Bearbeiten]

Bei dem Pritt-Stift legt der Hersteller Wert auf ökologische Verträglichkeit und Produktsicherheit, insbesondere, da der Pritt-Stift oft von Kindern benutzt wird. Er ist lösemittelfrei, PVC-frei und entspricht der Europäischen Spielzeugrichtlinie. Klebstoffreste auf Bekleidung können bei niedrigen Temperaturen ausgewaschen werden.

Im Jahre 2000 ersetzte Henkel die bis dahin verwendeten erdölbasierten Klebstoffe durch solche auf Stärkebasis.

Das Pritt-Produktportfolio umfasst heutzutage eine breite Palette an Klebstoffen, Korrekturprodukten, Klebefilmen und Fixierungen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pritt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Markenregister
  2. Nachzulesen in „Spezialwissen:Perfekte Produktlösungen im Bereich Kleb- und Dichtstoffe. Verlag Siegfried Rohn. 2009“