Pro Bowl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
2006 Pro Bowl, Hawaii, 2006, Tackling
2006 Pro Bowl, Hawaii, 2006, Cheerleading
Pro Bowl 2008 im Aloha Stadion

Der Pro Bowl ist das All-Star-Spiel der nordamerikanischen National Football League (NFL). Er wurde bis in das Jahr 2013 offiziell AFC-NFC Pro Bowl genannt, seitdem werden die Teams nicht mehr fest nach der Conference der gewählten Spieler zusammengestellt, sondern durch einen Draft. Bis 2009 fand er als letztes Spiel der Saison statt, für gewöhnlich eine Woche nach dem Super Bowl. Von 1980 bis 2009 wurde der Pro Bowl alljährlich im Aloha Stadium in Honolulu, Hawaii ausgetragen. Ab 2010 sollte der Pro Bowl nicht mehr fest nach Honolulu vergeben werden, sondern an wechselnden Spielorten stattfinden.[1] Von dieser Idee nahm die NFL allerdings bereits nach einem Spiel in Miami wieder Abstand, und so findet der Pro Bowl seit 2011 wieder auf Hawaii statt.

Für Spieler, Coaches, Schiedsrichter und Cheerleader ist es ehrenvoll, für die Teilnahme an der Pro Bowl nominiert zu werden. Der Marktwert der Spieler erhöht sich dadurch.

Geschichte[Bearbeiten]

Ein All-Star-Spiel zwischen dem neuen Meister der Liga und einer Auswahlmannschaft wurde erstmals im Januar 1939 (am Ende der Saison 1938) dem NFL-Spielplan hinzugefügt. Im ersten Spiel auf dem Wrigley Field in Los Angeles schlugen die New York Giants eine Auswahlmannschaft aller NFL-Teams (mit vereinzelten Spielern der Los Angeles Bulldogs und der Hollywood Allstars).

Die NFL reformierte den Pro Bowl 1951, von nun an wurde sie zu einem Wettkampf zwischen zwei All-Star-Teams der einzelnen Ligen: „American“ gegen „National“ (1951–1953), „Eastern“ gegen „Western“ (1954–1970) und seit 1971 aufgrund des Zusammenschlusses von NFL und AFL zur NFL, analog zum Superbowl, ein Spiel der „AFC“ gegen die „NFC“.

Die Stimmrechte für die Auswahl der teilnehmenden Spieler werden zu je einem Drittel auf Spieler, Trainer und die Öffentlichkeit verteilt. Fans können während der Saison auf der NFL-Webseite am „Pro Bowl Ballot“ teilnehmen.

Der Coachingstaff (Trainerstab) für die beiden Pro Bowl-Teams setzte sich bis 2009 aus den Staffs der jeweiligen Verliererteams der Championship-Spiele zusammen, sozusagen den Verlierern der Play-off-Halbfinalbegegnungen. Durch die Verlegung des Pro Bowls auf den Sonntag vor dem Super Bowl zeigte sich 2009, dass die Vorbereitungszeit für die Trainer zu kurz war. 2010 wurde deshalb eine neue Regelung eingeführt. Auswahltrainer wurde nun der Head Coach eines Teams, welches bereits in den Divisional Play-offs (dem "Viertelfinale") ausgeschieden war. Da in dieser Runde pro Conference jeweils zwei Teams ausscheiden, wird nun derjenige Head Coach Auswahltrainer, dessen Mannschaft in der Regular Season erfolgreicher war. Weisen beide Teams dieselbe Saisonbilanz auf, entscheidet die Play-off-Setzliste. Beispiel: In der AFC schieden in der Saison 2010 die New England Patriots und die Baltimore Ravens in den Divisional Play-offs aus. Die Patriots hatten eine Saisonbilanz von 14:2, die Ravens von 12:4. Also wurde der Head Coach der Patriots, Bill Belichick, Auswahltrainer der AFC beim Pro Bowl am 30. Januar 2011.

Regelunterschiede[Bearbeiten]

Beim Pro Bowl werden leicht abgeänderte Regeln verwendet, um das Spiel sicherer zu machen.[2][3]

  • Keine Motions oder Shifts der Offense-Line.
  • In jeder Offense-Formation muss ein Tight-End aufgestellt sein.
  • Intentional grounding durch den Quarterback wird nicht bestraft.
  • Die Defense spielt immer im 4-3-System (vier Defensive Linemen und drei Linebacker), Cover 2 ist erlaubt
  • Wide Receiver dürfen nach dem Snap nicht attackiert werden (Bump-and-run), außer der Spielzug beginnt innerhalb der letzten fünf Yards vor der Endzone.
  • Attacken auf den Quarterback (Blitz) sind nicht erlaubt.
  • Beim Punt, Fieldgoal oder Point after Touchdown (PAT) darf der kickende Spieler nicht attackiert werden.
  • Coaches und Referees können keine Entscheidungen challengen (Per Videobeweis prüfen lassen).
  • Es gibt keine Kickoffs, stattdessen wird der Ball nach jedem Score und zu Beginn eines jeden Viertels an der 25-Yard-Linie platziert. Auch auf den Free-Kick nach einem Safety wird verzichtet.
  • 2 Minute Warning in jedem Viertel.
  • Die Play Clock startet bei 35 statt bei 40 Sekunden.
  • Wird der Quaterback außerhalb der letzten 2 Minuten der regulären Spielzeit oder in der vierten Verlängerung gesackt wird die Uhr nicht angehalten.
  • Innerhalb der letzten 2 Minuten jedes Viertels wird die Uhr angehalten, falls die Offense keinen Raumgewinn erzielen kann.
  • Die Roster bestehen aus 44 Spielern.
  • Nach unvollständigen Pässen startet die Uhr auf Signal des Referees wieder (nur außerhalb der letzten zwei Minuten im zweiten Viertel und der zweiten Overtime und außerhalb der letzten 5 Minuten im vierten Viertel und der vierten Overtime).

Kritik[Bearbeiten]

Der Pro Bowl geriet zu Beginn der 2010er Jahre heftig in die Kritik der Medien, Fans und auch der NFL selbst. Die Kritik zeigte sich unter anderem darin, dass es in naher Vergangenheit nicht gelang, das Stadion auszuverkaufen. Außerdem äußerten viele Fans Kritik über den fehlenden Einsatz der Spieler.

Nachdem beim Pro Bowl im Jahr 2012 aufgrund des sehr schwachen Einsatzes der Spieler bereits nach einigen Minuten Pfiffe und Unmutsbekundungen der Fans zu hören waren, stellte der Commissioner der NFL, Roger Goodell, sogar den Pro Bowl an sich in Frage:

“We're either going to have to improve the quality of what we're doing in the Pro Bowl or consider other changes or even considering eliminating the game if that's the kind of quality game we're going to provide.”

„Wir müssen entweder die Qualität dessen, was wir beim Pro Bowl tun, anheben oder über andere Änderungen nachdenken. Wir müssen uns sogar Gedanken über die Abschaffung des Pro Bowls machen, falls wir weiter Spiele dieser Qualität abliefern.“

Roger Goodell

Nachdem in Folge des Pro Bowl 2012-Spiels Gespräche mit der National Football League Players Association (NFLPA, Spielergewerkschaft) geführt wurden, in welcher die Gewerkschaft deutlich machte, dass die Spieler das Spiel beibehalten möchten, arbeitete man zusammen ein neues Konzept aus, welches sich vom System der Conference-Teams abwendet und auf einem Draft aus allen gewählten Spielern basiert. Die erste Ausgabe des Pro Bowls mit dem neuen System im Jahr 2014 war durch ein kämpferisches Auftreten der Defenses und einen spannenden Spielverlauf geprägt, sodass die Verantwortlichen zufrieden waren.[4]

Outfits[Bearbeiten]

Bis einschließlich 2013 wurde wie folgt verfahren: Das Team der Conference, die in der Saison zuvor den Super-Bowl-Gewinner stellte, war Heimmannschaft. Die Traditionsfarbe der NFC war blau, die der AFC rot. Jeder Pro-Bowl-Spieler trägt den Helm seines NFL-Teams und hat Aufnäher seines Team-Logos auf dem Jersey. Er trägt die gleiche Trikotnummer wie in seinem eigenen Team, wobei die doppelte Vergabe von Nummern erlaubt ist. Die Headcoaches trugen bis 2009 traditionell entsprechend rote oder blaue Hawaiihemden.

Besonderheit[Bearbeiten]

Der Begriff All Star wird beim Pro Bowl durch die NFL offiziell nicht geführt. Unter All Star Game versteht man eigentlich das bis 1969 ausgetragene „American Football League All-Star Game“. Da es sich bei dem Pro Bowl aber um das Auswahlspiel der beliebtesten/besten Spieler einer Saison handelt, steht es damit einem All Star Spiel gleich, wie es zum Beispiel in der MLB ausgespielt wird.

Ergebnisse[Bearbeiten]

NFL All-Star Games (1939–1942)[Bearbeiten]

In diesen Partien wurde kein Spieler als Most Valuable Player gekürt
Saison Datum Ergebnis Spielstätte Head-Coaches
1938 15. Januar 1939 New York Giants 13-10 Pro All-Stars Wrigley Field, Los Angeles AS: Ray Flaherty (Washington) & Gus Henderson (Detroit)
NY: Steve Owen
1939 14. Januar 1940 Green Bay Packers 16-7 NFL All-Stars Gilmore Stadium, Los Angeles AS:Steve Owen (New York)
GB Curly Lambeau
1940 29. Dezember 1940 Chicago Bears 28-14 NFL All-Stars Gilmore Stadium, Los Angeles AS:Ray Flaherty (Washington)
CB:George Halas
1941 4. Januar 1942 Chicago Bears 35-24 NFL All-Stars Polo Grounds, New York City AS:Steve Owen (New York)
CB:George Halas
1942 27. Dezember 1942 NFL All-Stars 17-14 Washington Redskins Shibe Park, Philadelphia AS: Hunk Anderson (Chicago Bears)
Wash:Ray Flaherty
  • 1943-50 - Keine Spiele

NFL Pro Bowls (1951–70)[Bearbeiten]

Saison Datum Ergebnis Most Valuable Players Spielstätte Head Coaches TV-Sender
1950 14. Januar 1951 American Conference 28-27 National Conference Otto Graham, Cleveland Browns, Quarterback Los Angeles Memorial Coliseum AC: Paul Brown, Cleveland
NC:Joe Stydahar, Los Angeles
1951 12. Januar 1952 National Conference 30-13 American Conference Dan Towler, Los Angeles Rams, Running back Los Angeles Memorial Coliseum AC: Paul Brown, Cleveland
NC:Joe Stydahar, Los Angeles
NBC
1952 10. Januar 1953 National Conference 27-7 American Conference Don Doll, Detroit Lions, Defensive back Los Angeles Memorial Coliseum AC: Paul Brown, Cleveland
NC:Buddy Parker, Detroit
NBC
1953 17. Januar 1954 East 20-9 West Chuck Bednarik, Philadelphia Eagles, Linebacker Los Angeles Memorial Coliseum EC: Paul Brown, Cleveland
WC: Buddy Parker, Detroit
DuMont
1954 16. Januar 1955 West 26-19 East Billy Wilson, San Francisco 49ers, End Los Angeles Memorial Coliseum EC: Jim Trimble, Philadelphia
WC:Buck Shaw, San Francisco
1955 15. Januar 1956 East 31-30 West Ollie Matson, Chicago Cardinals, Running back Los Angeles Memorial Coliseum EC: Joe Kuharich, Washington
WC: Sid Gillman, Los Angeles
1956 13. Januar 1957 West 19-10 East Back: Bert Rechichar, Baltimore Colts
Lineman: Ernie Stautner, Pittsburgh Steelers
Los Angeles Memorial Coliseum EC:Jim Lee Howell, New York
WC: Paddy Driscoll, Chicago Bears
1957 12. Januar 1958 West 26-7 East Back: Hugh McElhenny, San Francisco 49ers
Lineman: Gene Brito, Washington Redskins
Los Angeles Memorial Coliseum EC: Buddy Parker, Pittsburgh
WC:George Wilson, Detroit
NBC
1958 11. Januar 1959 East 28-21 West Back: Frank Gifford, New York Giants
Lineman: Doug Atkins, Chicago Bears
Los Angeles Memorial Coliseum EC:Jim Lee Howell, New York
WC:Weeb Ewbank, Baltimore
NBC
1959 17. Januar 1960 West 38-21 East Back: Johnny Unitas, Baltimore Colts
Lineman: Eugene "Big Daddy" Lipscomb, Pittsburgh Steelers
Los Angeles Memorial Coliseum EC:Buck Shaw, Philadelphia
WC:Red Hickey, San Francisco
NBC
1960 15. Januar 1961 West 35-31 East Back: Johnny Unitas, Baltimore Colts
Lineman: Sam Huff, New York Giants
Los Angeles Memorial Coliseum EC:Buck Shaw, Philadelphia
WC:Vince Lombardi, Green Bay
NBC
1961 14. Januar 1962 West 31-30 East Back: Jim Brown, Cleveland Browns
Lineman: Henry Jordan, Green Bay Packers
Los Angeles Memorial Coliseum EC: Allie Sherman, New York
WC:Norm Van Brocklin, Minnesota
NBC
1962 13. Januar 1963 East 30-20 West Back: Jim Brown, Cleveland Browns
Lineman: Eugene "Big Daddy" Lipscomb, Pittsburgh Steelers
Los Angeles Memorial Coliseum EC: Allie Sherman, New York
WC: Vince Lombardi, Green Bay
NBC
1963 12. Januar 1964 West 31-17 East Back: Johnny Unitas, Baltimore Colts
Lineman: Gino Marchetti, Baltimore Colts
Los Angeles Memorial Coliseum EC: Allie Sherman, New York
WC:George Halas, Chicago
NBC
1964 10. Januar 1965 West 34-14 East Back: Fran Tarkenton, Vikings
Lineman: Terry Barr, Detroit Lions
Los Angeles Memorial Coliseum EC: Blanton Collier, Cleveland
WC:Don Shula, Baltimore
NBC
1965 15. Januar 1966 East 36-7 West Back: Jim Brown, Cleveland Browns
Lineman: Dale Meinert, St. Louis Cardinals
Los Angeles Memorial Coliseum EC: Blanton Collier, Cleveland
WC: Vince Lombardi, Green Bay
CBS
1966 22. Januar 1967 East 20-10 West Back: Gale Sayers, Chicago Bears
Lineman: Floyd Peters, Philadelphia Eagles
Los Angeles Memorial Coliseum EC: Tom Landry, Dallas
WC: George Allen, Los Angeles
CBS
1967 21. Januar 1968 West 38-20 East Back: Gale Sayers, Chicago Bears
Lineman: Dave Robinson, Green Bay Packers
Los Angeles Memorial Coliseum EC:Otto Graham, Washington
WC: Don Shula, Baltimore
CBS
1968 19. Januar 1969 West 10-7 East Back: Roman Gabriel, Los Angeles Rams
Lineman: Merlin Olsen, Los Angeles Rams
Los Angeles Memorial Coliseum EC: Tom Landry, Dallas
WC: George Allen, Los Angeles
CBS
1969 18. Januar 1970 West 16-13 East Back: Gale Sayers, Chicago Bears
Lineman: George Andrie, Dallas Cowboys
Los Angeles Memorial Coliseum EC: Tom Fears, New Orleans
WC:Norm Van Brocklin, Atlanta
CBS

AFC–NFC Pro Bowls (1971–2013)[Bearbeiten]

Datum Ergebnis Serie Most Valuable Player(s) Spielstätte Head-Coaches TV-Sender
24. Januar 1971 NFC 27-6 AFC NFC, 1-0 Lineman: Fred Carr, Packers
Back: Mel Renfro, Cowboys
Los Angeles Memorial Coliseum, Los Angeles, Kalifornien AFC: John Madden, Oakland
NFC: Dick Nolan, San Francisco
CBS
23. Januar 1972 AFC 26-13 NFC Tied, 1-1 Defense: Willie Lanier, Chiefs
Offense: Jan Stenerud, Chiefs
Los Angeles Memorial Coliseum, Los Angeles, Kalifornien AFC: Don McCafferty, Baltimore
NFC: Dick Nolan, San Francisco
NBC
21. Januar 1973 AFC 33-28 NFC AFC, 2-1 O.J. Simpson, Bills, Runningback Texas Stadium, Irving, Texas AFC: Chuck Noll, Pittsburgh
NFC: Tom Landry, Dallas
CBS
20. Januar 1974 AFC 15-13 NFC AFC, 3-1 Garo Yepremian, Dolphins, Kicker Arrowhead Stadium, Kansas City, Missouri AFC: John Madden, Oakland
NFC: Tom Landry, Dallas
NBC
20. Januar 1975[5] NFC 17-10 AFC AFC, 3-2 James Harris, Rams, Quarterback Miami Orange Bowl, Miami, Florida AFC: John Madden, Oakland
NFC: Chuck Knox, Los Angeles
ABC
26. Januar 1976[5] NFC 23-20 AFC 3-3 Billy Johnson, Oilers, Kick Returner Louisiana Superdome, New Orleans, Louisiana AFC: John Madden, Oakland
NFC: Chuck Knox, Los Angeles
ABC
17. Januar 1977[5] AFC 24-14 NFC AFC, 4-3 Mel Blount, Steelers, Safety Kingdome, Seattle, Washington AFC: Chuck Noll, Pittsburgh
NFC: Chuck Knox, Los Angeles
ABC
23. Januar 1978[5] NFC 14-13 AFC 4-4 Walter Payton, Bears, Runningback Tampa Stadium, Tampa, Florida AFC: John Madden, Oakland
NFC: Bud Grant, Minnesota
ABC
29. Januar 1979[5] NFC, 13-7 AFC NFC, 5-4 Ahmad Rashad, Vikings, Wide Receiver Los Angeles Memorial Coliseum, Los Angeles, Kalifornien AFC: Bum Phillips, Houston
NFC: Ray Malavasi, Los Angeles
ABC
27. Januar 1980 NFC 37-27 AFC NFC, 6-4 Chuck Muncie, Saints, Runningback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Bum Phillips, Houston
NFC: John McKay, Tampa Bay
ABC
1. Februar 1981 NFC 21-7 AFC NFC, 7-4 Eddie Murray, Lions, Kicker Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Don Coryell, San Diego
NFC: Tom Landry, Dallas
ABC
31. Januar, 1982 AFC 16-13 NFC NFC, 7-5 Lee Roy Selmon, Buccaneers, Defensive End
Kellen Winslow, Chargers, Tight End
Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Don Coryell, San Diego
NFC: Tom Landry, Dallas
ABC
6. Februar 1983 NFC 20-19 AFC NFC, 8-5 Dan Fouts, Chargers, Quarterback
John Jefferson, Packers, Wide Receiver
Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Walt Michaels, N.Y. Jets
NFC: Tom Landry, Dallas
ABC
29. Januar 1984 NFC 45-3 AFC NFC, 9-5 Joe Theismann, Redskins, Quarterback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Chuck Knox, Seattle
NFC: Bill Walsh, San Francisco
ABC
27. Januar 1985 AFC 22-14 NFC NFC, 9-6 Mark Gastineau, Jets, Defensive End Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Chuck Noll, Pittsburgh
NFC: Mike Ditka, Chicago
ABC
2. Februar 1986 NFC 28-24 AFC NFC, 10-6 Phil Simms, Giants, Quarterback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Don Shula, Miami
NFC: John Robinson, L.A. Rams
ABC
1. Februar 1987 AFC 10-6 NFC NFC, 10-7 Reggie White, Eagles, Defensive End Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Marty Schottenheimer, Cleveland
NFC: Joe Gibbs, Washington
ABC
7. Februar 1988 AFC 15-6 NFC NFC, 10-8 Bruce Smith, Bills, Defensive End Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Marty Schottenheimer, Cleveland
NFC: Jerry Burns, Minnesota
ESPN
29. Januar 1989 NFC 34-3 AFC NFC, 11-8 Randall Cunningham, Eagles, Quarterback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Marv Levy, Buffalo
NFC: Mike Ditka, Chicago
ESPN
4. Februar 1990 NFC 27-21 AFC NFC, 12-8 Jerry Gray, Rams, Cornerback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Bud Carson, Cleveland
NFC: John Robinson, L.A. Rams
ESPN
3. Februar 1991 AFC 23-21 NFC NFC, 12-9 Jim Kelly, Bills, Quarterback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Art Shell, L.A. Raiders
NFC: George Seifert, San Francisco
ESPN
2. Februar 1992 NFC 21-15 AFC NFC, 13-9 Michael Irvin, Cowboys, Wide Receiver Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Dan Reeves, Denver
NFC: Wayne Fontes, Detroit
ESPN
7. Februar 1993 AFC 23-20 (OT) NFC NFC, 13-10 Steve Tasker, Bills, Special Teams Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Don Shula, Miami
NFC: George Seifert, San Francisco
ESPN
6. Februar 1994 NFC 17-3 AFC NFC, 14-10 Andre Rison, Falcons, Wide Receiver Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Marty Schottenheimer, Kansas City
NFC: George Seifert, San Francisco
ESPN
5. Februar 1995 AFC 41-13 NFC NFC, 14-11 Marshall Faulk, Colts, Runningback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Bill Cowher, Pittsburgh
NFC: Barry Switzer, Dallas
ABC
4. Februar 1996 NFC 20-13 AFC NFC, 15-11 Jerry Rice, 49ers, Wide Receiver Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Ted Marchibroda, Indianapolis
NFC: Mike Holmgren, Green Bay
ABC
2. Februar 1997 AFC 26-23 (OT) NFC NFC, 15-12 Mark Brunell, Jaguars, Quarterback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Tom Coughlin, Jacksonville
NFC: Dom Capers, Carolina
ABC
1. Februar 1998 AFC 29-24 NFC NFC, 15-13 Warren Moon, Seahawks, Quarterback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Bill Cowher, Pittsburgh
NFC: Steve Mariucci, San Francisco
ABC
7. Februar 1999 AFC 23-10 NFC NFC, 15-14 Keyshawn Johnson, Jets, Wide Receiver
Ty Law, Patriots, Cornerback
Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Bill Belichick,[6] N.Y. Jets
NFC: Dennis Green, Minnesota
ABC
6. Februar 2000 NFC 51-31 AFC NFC, 16-14 Randy Moss, Vikings, Wide Receiver Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Tom Coughlin, Jacksonville
NFC: Tony Dungy, Tampa Bay
ABC
4. Februar 2001 AFC 38-17 NFC NFC, 16-15 Rich Gannon, Raiders, Quarterback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Jon Gruden, Oakland
NFC: Dennis Green, Minnesota
ABC
9. Februar 2002 AFC 38-30 NFC 16-16 Rich Gannon, Raiders, Quarterback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Bill Cowher, Pittsburgh
NFC: Andy Reid, Philadelphia
ABC
2. Februar 2003 AFC 45-20 NFC AFC, 17-16 Ricky Williams, Dolphins, Runningback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Jeff Fisher, Tennessee
NFC: Andy Reid, Philadelphia
ABC
8. Februar 2004 NFC 55-52 AFC 17-17 Marc Bulger, Rams, Quarterback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Tony Dungy, Indianapolis
NFC: Andy Reid, Philadelphia
ESPN
13. Februar 2005 AFC 38-27 NFC AFC, 18-17 Peyton Manning, Colts, Quarterback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Bill Cowher, Pittsburgh
NFC: Jim L. Mora, Atlanta
ESPN
12. Februar 2006 NFC 23-17 AFC 18-18 Derrick Brooks, Buccaneers, Linebacker Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Mike Shanahan, Denver
NFC: John Fox, Carolina
ESPN
10. Februar 2007 AFC 31-28 NFC AFC, 19-18 Carson Palmer, Bengals, Quarterback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Bill Belichick, New England
NFC: Sean Payton, New Orleans
CBS
10. Februar 2008 NFC 42-30 AFC 19-19 Adrian Peterson, Vikings, Runningback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Norv Turner, San Diego
NFC: Mike McCarthy, Green Bay
Fox
8. Februar 2009 NFC 30-21 AFC NFC, 20-19 Larry Fitzgerald, Cardinals, Wide Receiver Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: John Harbaugh, Baltimore
NFC: Andy Reid, Philadelphia
NBC
31. Januar 2010 AFC 41-34 NFC 20-20 Matt Schaub, Texans, Quarterback Sun Life Stadium, Miami Gardens, Florida AFC: Norv Turner, San Diego
NFC: Wade Phillips, Dallas
ESPN
30. Januar 2011 NFC 55-41 AFC NFC, 21-20 DeAngelo Hall, Redskins, Cornerback Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii[7] AFC: Bill Belichick, New England
NFC: Mike Smith, Atlanta
Fox
29. Januar 2012 AFC 59-41 NFC 21-21 Brandon Marshall, Dolphins, Wide Receiver Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: Gary Kubiak, Houston
NFC: Mike McCarthy, Green Bay
NBC
27. Januar 2013 NFC 62-35 AFC 22-21 Kyle Rudolph, Vikings, Tight End Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii AFC: John Fox, Denver
NFC: Mike McCarthy, Green Bay
NBC

Pro Bowls (seit 2014)[Bearbeiten]

Der Pro Bowl war immer wieder in die Kritik geraten. Zum einen, weil es die Spieler selbst für ein All-Star-Spiel mit ihrer Einstellung zu locker nahmen, und zum anderen, weil durch die Regelung, dass aus den beiden Conferences auf jeder Position gleich viele Spieler dabei sein müssen, nicht immer die Besten gewählt wurden.[8] Die NFL überarbeitete deshalb das Konzept, und seit der Saison 2013 werden die Teams nach einem neuen Format zusammengestellt. Außerdem gibt es leicht veränderte Spielregeln. Die Teams treten nicht mehr in zwei Conference-Equipen an (AFC gegen NFC), sondern werden von zwei Hall of Famern ausgewählt.[8][9]

Saison Datum Ergebnis Most Valuable Players Spielstätte Head Coaches TV-Sender
2013 26. Januar 2014 Team Rice

22-21

Team Sanders
Offense: Nick Foles, Philadelphia Eagles

Defense: Derrick Johnson, Kansas City Chiefs
Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii Team Rice:
Ron Rivera, Carolina Panthers

Team Sanders:
Chuck Pagano, Indianapolis Colts
NBC

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 2010 Pro Bowl moving to Miami, will be played before Super Bowl. In: nfl.com. 30. Januar 2009. Abgerufen am 8. Februar 2009.
  2. 2011 AFC-NFC Pro Bowl Facts and Figures. Abgerufen am 30. Januar 2011.
  3. 2011 Pro Bowl: Time, Announcers, Rosters And More For NFL's All-Star Event. Abgerufen am 30. Januar 2011.
  4. Dan Hanzus: Roger Goodell on Pro Bowl: 'It was real football'. In: nfl.com. NFL, 27. Januar 2014, abgerufen am 29. Januar 2014.
  5. a b c d e Monday night game.
  6. Filled in for then-Jets Head Coach Bill Parcells
  7. nfl.com NFL Kalender
  8. a b Petra: Pro Bowl-Draft 2014: Teams zusammengestellt. In: football-fan.de. football fan.de, 24. Januar 2014, abgerufen am 26. Januar 2014.
  9. Matt Fitzgerald: Pro Bowl Draft 2014: Twitter Reacts to Team Rice vs. Team Sanders Rosters. In: bleacherreport.com. bleacher report, 22. Januar 2014, abgerufen am 26. Januar 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pro Bowl – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien