Pro Sport Berlin 24

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Pro Sport Berlin 24 e.V. ist ein Sportverein aus Berlin. Er bietet American Football, Badminton, Basketball, Beach-Volleyball, Bogenschießen, Boxen, Cheerleader, Faustball/Prellball, Fußball, Gymnastik, Handball, Jiu Jitsu, Judo, Kanusport, Karate, Leichtathletik, Rudern, Schwimmsport, Segeln, Shotokan, Tanzen, Tauchen, Tennis, Tischtennis und Volleyball.

Geschichte[Bearbeiten]

Als erster Postsportverein Deutschlands wurde im September 1924 der Post SV Berlin gegründet.

Neben dem Olympiastadion wurde mit dem Poststadion die zweitgrößte Berliner Sportanlage gebaut und 1927 eröffnet. Dort wurden 1936 die Vorrundenspiele der Fußballer ausgetragen.

Bei den Olympischen Sommerspielen 1936 gewannen Willi Horn und Erich Hanisch im Zweier-Faltboot 10.000 m die Silbermedaille.

Während 1928 in Grünau Bootshäuser für die Kanuten entstanden, wurden in Wendenschloß Bootshäuser für die Ruderer und Segler und im brandenburgischen Dolgenbrodt eine Wassersportfreizeitanlage mit Bootshaus gebaut.

Nach der Teilung Berlins musste sich 1952 der wiedererstandene Post SV auf West-Berlin beschränken, jedoch kamen nach der Wiedervereinigung die Mitglieder der BSG Post hinzu.

Von 1991 bis 1999 spielten die Volleyball-Männer in der Ersten Bundesliga, danach wechselte die Mannschaft zu Eintracht Innova Berlin.

Der Verein wuchs mit 6.000 Mitgliedern[1] in 41 Abteilungen[2] zu einem der größten Berliner Sportvereine heran.

Da die Deutsche Post Ende 2002 die finanzielle Unterstützung endgültig einstellte, wurde zum 1. Januar 2005 der Verein in Pro Sport Berlin 24 umbenannt. Die Rugbyabteilung des Vereins gründete 2003 einen eigenständigen Verein, den Rugbyklub 03 Berlin.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.pro-sport-berlin24.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1&Itemid=165
  2. http://www.pro-sport-berlin24.de/index.php?option=com_content&view=article&id=45&Itemid=86