Project Syndicate

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Das Project Syndicate ist eine internationale Non-Profit-Organisation mit Sitz in Prag, in der nach eigenen Angaben[1] zurzeit über 430 Zeitungen und Zeitschriften aus 150 Ländern mit einer Gesamtauflage von fast 70 Mio. Exemplaren zusammengeschlossen sind.

Zweck[Bearbeiten]

Das Syndikat verbreitet jährlich weltweit Hunderte von Kommentaren, die von maßgeblichen Publizisten, Wissenschaftlern, Politikern und politischen Aktivisten verfasst worden sind. Es lässt die englischen Texte in folgende sieben Sprachen übersetzen: Arabisch, Chinesisch, Deutsch, Französisch, Russisch, Spanisch und Tschechisch. Finanzschwache Zeitungen in Entwicklungsländern erhalten diese Leistungen unentgeltlich. Damit möchte das Project Syndicate die Entwicklung einer unabhängigen Presse weltweit fördern.

Finanzierung[Bearbeiten]

Das Syndikat finanziert sich aus den Beiträgen seiner Mitglieder in den Industriestaaten und aus Zuwendungen privater Stiftungen, darunter das Open Society Institute von George Soros. In Deutschland förderte u.a. die Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius die Arbeit der Organisation.

Mitglieder im deutschsprachigen Raum[Bearbeiten]

Prominente Autoren[Bearbeiten]

Prominente Autoren Syndikats waren und sind Ban Ki-moon, Ian Buruma, Jimmy Carter, Ralf Dahrendorf, Uffe Ellemann-Jensen, Joschka Fischer, Timothy Garton Ash, Michail Gorbatschow, Václav Havel, Bjørn Lomborg, Dominique Moïsi, Joseph Nye, Chris Patten, Michel Rocard, Nouriel Roubini, Jeffrey Sachs, George Soros, Joseph Stiglitz und Julija Tymoschenko.

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Siehe http://www.project-syndicate.org/member_papers.