Propanamid

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Strukturformel
Strukturformel von Propanamid
Allgemeines
Name Propanamid
Andere Namen
  • Propionamid
  • Propylamid
Summenformel C3H7NO
CAS-Nummer 79-05-0
PubChem 6578
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 73,09 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Dichte

1,042 g·cm−3 (25 °C)[1]

Schmelzpunkt

76−79 °C[1]

Siedepunkt

213 °C[1]

Löslichkeit
  • löslich in Wasser[2]
  • löslich in Chloroform, Ether und Alkohol[3]
Brechungsindex

1,4180 (110 °C)[4]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 302
P: keine P-Sätze [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [5][1]
Gesundheitsschädlich
Gesundheits-
schädlich
(Xn)
R- und S-Sätze R: 22
S: keine S-Sätze
Thermodynamische Eigenschaften
ΔHf0

−338,2 kJ/mol[6]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Propanamid ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Carbonsäureamide.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Propanamid kann durch Reaktion von Propionsäureanhydrid mit Ammoniak gewonnen werden.[7]

Eigenschaften[Bearbeiten]

Propanamid ist ein weißer flockiger Feststoff,[1] der löslich in Wasser, Chloroform, Ether und Alkohol ist.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i Datenblatt Propionamid, 97% bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 6. August 2013 (PDF).
  2. Datenblatt Propionamid bei Merck, abgerufen am 7. August 2013.
  3. a b Datenblatt / Propionamide bei TCI Europe, abgerufen am 7. August 2013.
  4. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-440.
  5. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  6. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Standard Thermodynamic Properties of Chemical Substances, S. 5-24.
  7.  Hermann Kolbe: Ausführliches Lehrbuch der organischen Chemie. Vieweg, 1868, S. 468 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).