Prosselsheim
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Würzburg | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Estenfeld | |
| Höhe: | 269 m ü. NN | |
| Fläche: | 20,03 km² | |
| Einwohner: |
1179 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 59 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97279 | |
| Vorwahl: | 09386 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WÜ | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 79 174 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Gemeinde Prosselsheim Amtskellerei 6 97279 Prosselsheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Norbert Eberth (Bürgerblock) | |
| Lage der Gemeinde Prosselsheim im Landkreis Würzburg | ||
Prosselsheim ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Estenfeld.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Prosselsheim liegt in der Region Würzburg rund 18 km nordöstlich von Würzburg.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Prosselsheim hat 3 amtlich benannte Ortsteile[2]:
- Prosselsheim
- Püssensheim
- Seligenstadt
Es gibt die Gemarkungen Prosselsheim, Püssensheim und Seligenstadt.
Geschichte [Bearbeiten]
Siedlungsspuren gibt es schon aus der Jungsteinzeit. Prosselsheim wurde im Jahr 742 erstmals urkundlich erwähnt. Das ehemalige Oberamt des Hochstiftes Würzburg, zu dem es seit 903 gehörte, wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Seit der Kreisgebietsreform, die am 1. Juli 1972 in Kraft trat, gehört die Gemeinde zum Landkreis Würzburg.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Juli 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Püssensheim (Landkreis Kitzingen) eingegliedert.[3]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
- 1970: 1130
- 1987: 989
- 2000: 1189
2006 gab es bei 1218 Einwohnern 21 Geburten. Damit war die Geburtenrate mit über 17,2 Geburten pro 1000 Einwohner (nach Lohkirchen) die zweithöchste in Bayern.
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister ist Norbert Eberth (Bürgerblock).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 484.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 142.000 Euro.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Kirche St. Bartholomäus
- Amtskellerei, 1753 geplant von Balthasar Neumann
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Prosselsheim
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft [Bearbeiten]
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 8, im produzierenden Gewerbe 12 und im Bereich Handel und Verkehr 9 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 13 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 408. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 37 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2128 Hektar, davon waren 2102 Ackerfläche und 24 Dauergrünfläche. In Seligenstadt existiert das vom Juliusspital Würzburg betriebene größte Gut Bayerns mit ca. 600 Hektar Fläche.
Verkehr [Bearbeiten]
Prosselsheim liegt am Schnittpunkt der Staatsstraße 2260 und 2270. Der Haltepunkt Seligenstadt (bei Würzburg) liegt an der Bahnstrecke Würzburg–Bamberg, der Bahnhof Prosselsheim an einer Nebenbahn, der Mainschleifenbahn.
Freizeit und Sport [Bearbeiten]
Turn- und Sportverein Prosselsheim e. V.
- Über 500 Mitglieder
- Sportangebot für alle Generationen (Fußball, Tischtennis, Gymnastik, Breitensport)
- Gesellschaftliche Angebote und Traditionspflege
Bildung [Bearbeiten]
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
- Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 46 Kindern
Weblinks [Bearbeiten]
- Prosselsheim: Wappengeschichte vom HdBG
- Prosselsheim: Amtliche Statistik des LStDV (PDF; 1,05 MB)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111110/201027&attr=OBJ&val=1811
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 498
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