Protopunk

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Protopunk ist eine Bezeichnung für eine Reihe von Bands, die als Wegbereiter des Punk gelten oder die von frühen Punkbands als großer Einfluss angeführt werden.

Die meisten der dem Genre Protopunk zugerechneten Bands kommen aus dem US-amerikanischen Rock ’n’ Roll der 1960er- und frühen 1970er-Jahre. Der Garagenrock – für den unter anderem die Vermischung von Elementen aus Avantgarde sowie Bands des als British Invasion bezeichneten Erfolgs britischer Bands in den USA der 1960er-Jahre nebst deren Texten über Drogen und Sex eine Inspirationsquelle war – gilt gemeinhin als einflussreich für den Protopunk. Auch die erste Ska-Welle beeinflusste Protopunk und führte zur Einführung des Offbeats, den man heute immer noch im Punk finden kann.

Bands wie The Velvet Underground, MC5, The Dictators, The Stooges, die New York Dolls, The Monks[1] oder – bereits in der ersten Hälfte der 1960er-Jahre – The Sonics legten mit ihren minimalistischen Gitarrenriffs und aggressiven Rhythmen den Grundstein für die ab etwa 1974 aufkeimende Punkwelle. Auch die Beatles haben mit Liedern wie Helter Skelter den frühen Punk beeinflusst.

Die erstmals 1972 veröffentlichte Kompilation Nuggets stellt eine Sammlung roher und reduzierter Aufnahmen US-amerikanischer Garagenrockbands der 1960er Jahre dar und gilt als einflussreich für die Entwicklung des Punk.

Insgesamt lässt sich der Begriff des Protopunk aber nur schwer abgrenzen und konkret definieren. Oftmals werden beispielsweise nur eine bestimmte Einstellung anstatt musikalischer Ähnlichkeiten als Bezugspunkte herangezogen. Eine direkte personelle Verbindung zwischen den dem Protopunk zugerechneten Bands und Punk besteht in der Person des US-amerikanischen Band-Managers Danny Fields, der zunächst die Bands MC5 und The Stooges, und ab 1975 die Punkband Ramones managte.

Literatur[Bearbeiten]

  • Legs McNeil, Gillian McCain: Please Kill Me – die unzensierte Geschichte des Punk. Koch International GmbH/Hannibal, 2004. ISBN 978-3-85445-237-9. Standardwerk zur Geschichte des Punk von 1967–1992, Originalausgabe erstmals erschienen 1996.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Monks bei allmusic, abgerufen am 27. April 2011.