Provinz Guanacaste

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Dieser Artikel behandelt die costa-ricanische Provinz. Für weitere Bedeutungen des Begriffs siehe Guanacaste (Begriffsklärung).
Guanacaste
Nicaragua Panama Provinz Guanacaste Provinz Puntarenas Provinz Heredia Provinz Alajuela Provinz Cartago Provinz San José Provinz LimónGuanacaste in Costa Rica.svg
Über dieses Bild
Lage von Guanacaste in Costa Rica
Daten
Hauptstadt Liberia
Einwohnerzahl 326.953
Fläche 10.141 km²
Bevölkerungsdichte 26 Ew./km²
Gliederung 11 Kantone
Weitere Städte Cañas
Flüsse Río Tempisque
ISO 3166-2 CR-G

Guanacaste ist die nordwestlichste Provinz Costa Ricas. Die Provinz erstreckt sich auf einer Fläche von 10.141 km² und hat eine Bevölkerung von 326.953 (2011). Hauptstadt der Provinz ist Liberia.

Geographie und Natur[Bearbeiten]

Guanacaste grenzt im Westen an den Pazifischen Ozean. Die nördliche Grenze bildet die Landesgrenze zu Nicaragua. Östliche Nachbarprovinz ist Alajuela, südöstliche Puntarenas.

Wegen des vergleichsweise trockenen Klimas ist Guanacaste das Zentrum der costa-ricanischen Viehzucht. Der Golfo de Papagayo an der Pazifikküste ist Hauptentwicklungsgebiet des Fremdenverkehrs. Hier entstehen zunehmend große Hotels für hauptsächlich nordamerikanische Pauschaltouristen.

Gleichzeitig ist ein breiter Streifen, von der Westspitze am Kap Santa Helena bis zu den aktiven Vulkangipfeln des Orosi und des Rincón de la Vieja, unter dem Namen Area de Conservación Guanacaste seit 1999 von der UNESCO als Weltnaturerbe geschützt. Der Bereich setzt sich hauptsächlich aus den drei Nationalparks der Provinz zusammen:

Einige der über 300 Steinkugeln von Costa Rica wurden in der Provinz gefunden.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Die Provinz gliedert sich in 11 Kantone:

Kanton Hauptstadt Einwohner (2011)[1]
Abangares Las Juntas 18.039
Bagaces Bagaces 19.536
Cañas Cañas 26.201
Carrillo Filadelfia de Guanacaste 37.122
Hojancha Hojancha 7.197
La Cruz La Cruz de Guanacaste 19.181
Liberia Liberia 62.987
Nandayure Carmona 11.121
Nicoya Nicoya 50.825
Santa Cruz Santa Cruz 55.104
Tilarán Tilarán 19.640
  1. [1] (MS Excel; 119 kB) INEC; abgerufen am 13. Oktober 2012