Provinz Iwaki (1869)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Provinz Iwaki (rot)

Iwaki (jap. 磐城国, Iwaki no kuni), auch Banshū (磐州), war eine Provinz Japans während der frühen Meiji-Zeit.

Sie erstreckte sich über die östliche Hälfte der heutigen Präfektur Fukushima und den südlichen Teil der heutigen Präfektur Miyagi. Zusammen mit der westlich angrenzenden Provinz Iwashiro bildete sie den zentralen Teil der Präfektur Fukushima. Genauer, gehörten die heutigen Landkreise Date und Adachi im Norden zu Iwashiro, Higashishirakawa und Nishishirakawa im Süden zu Iwaki (mit Ausnahme des Westteils des Dorfes Taishin (heute: Shirakawa) der zu Iwashiro gehörte) mit dem Abukuma in der Mitte als Grenzfluss. Zur angrenzenden Provinz Rikuzen im Norden gehörten die sich heute in der Präfektur Miyagi befindlichen Landkreise Watari, Igu, Katta, sowie die Städte Shiroishi und Kakuda.

Bei der Volkszählung 1872 (Jinshin Koseki) wurden für Iwaki 348.608 Einwohner gezählt.

Geschichte[Bearbeiten]

718 wurde von der Provinz Michinoku (Mutsu) die Provinzen Iwase und Iwaki abgetrennt, die aber bereits ein paar Jahre später wieder eingegliedert wurden. Das Gebiet dieser früheren Provinz war ungefähr das Gleiche wie das der späteren Provinz Iwaki, außer dass es schmaler war und sich nicht bis zum Becken des Abukuma erstreckte.

Am 19. Januar 1869 (Meiji 1/12/7) wurden von der Provinz Mutsu die Provinzen Iwaki, Iwashiro, Rikuchū (dt. „Mittel-Mutsu“) und Rikuzen (dt. „Vorder-Mutsu“) abgetrennt.

Lehen[Bearbeiten]

In Iwaki befanden sich folgende Lehen (han):

Folgende befanden sich auf dem Gebiet von Iwaki vor dessen Einrichtung:

Landkreise[Bearbeiten]

In Iwaki befanden sich folgende Landkreise (gun):