Provinz Larecaja

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Provinz Larecaja
Lage
Basisdaten
Staat Bolivien
Departamento La Paz
Sitz Sorata
Fläche 8110 km²
Einwohner 86.481 (2012)
Dichte 11 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 BO-L

-15.833333333333-68.166666666667Koordinaten: 15° 50′ S, 68° 10′ W

Larecaja ist eine von zwanzig Provinzen im zentralen Teil des Departamento La Paz im Hochland des südamerikanischen Anden-Staates Bolivien.

Lage[Bearbeiten]

Die Provinz liegt an den Ostabhängen der Cordillera Real östlich des Titicaca-See und grenzt im Norden an die Provinz Franz Tamayo, im Nordwesten an die Provinz Bautista Saavedra, im Westen an die Provinz Muñecas, im Südwesten an die Provinz Omasuyos, im Süden an die Provinz Los Andes, im Südosten an die Provinz Murillo, im Osten an die Provinz Caranavi, und im Nordosten an die Provinz Sud Yungas.

Die Provinz erstreckt sich zwischen etwa 15° 04' und 16° 05' südlicher Breite und 67° 27' und 68° 49' westlicher Länge, ihre Ausdehnung von Westen nach Osten beträgt 125 Kilometer, von Norden nach Süden 100 Kilometer.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Bevölkerungszahl der Provinz Larecaja hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten kaum verändert:

  • 1992: 68.762 Einwohner (Volkszählung)[1]
  • 2001: 68.244 Einwohner (Volkszählung)[2]
  • 2005: 69.296 Einwohner (Fortschreibung)[3]
  • 2012: 86.481 Einwohner (Volkszählung)[4]

39,9 Prozent der Bevölkerung sind jünger als 15 Jahre. (1992)

Der Alphabetisierungsgrad in der Provinz beträgt 77,0 Prozent. (1992)

83,2 Prozent der Bevölkerung sprechen Spanisch, 59,5 Prozent sprechen Aymara, und 19,8 Prozent Quechua. (1992)

68,9 Prozent der Bevölkerung haben keinen Zugang zu Elektrizität, 83,9 Prozent leben ohne sanitäre Einrichtung (1992).

81,7 Prozent der Einwohner sind katholisch, 14,8 Prozent sind evangelisch (1992).

Gliederung[Bearbeiten]

Die Provinz Larecaja untergliedert sich in die folgenden acht Landkreise (bolivianisch: Municipios):

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Instituto Nacional de Estadística Bolivia (INE) 1992
  2. Instituto Nacional de Estadística (INE) 2001
  3. Instituto Nacional de Estadística - Nota de Prensa 2005 (PDF; 200 kB)
  4. GEOHive nach: Instituto Nacional de Estadística (INE)

Weblinks[Bearbeiten]