Provinz Loja

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Provinz Loja
Provincia de Loja
Flagge
Bandera Província Loja.svg
Lage in Ecuador
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Über dieses Bild
Basisdaten
Hauptstadt Loja
Bevölkerung 427.520 (2005, [1])
 - Anteil an Ecuador 3,2 %
 - Rang in Ecuador Rang 9 von 22
 - Dichte 40 Einwohner je km²
Fläche 10.792 km²
 - Anteil an Ecuador 4,2 %
 - Rang in Ecuador Rang 10 von 22
Kfz-Kennzeichen L
Eingerichtet 1824
Präfekt Rodrigo Vivar (ID)
Gouverneur Nilo Córdova
Sitze im
Nationalkongress
4 von 100
Gliederung 16 Kantone
ISO 3166-2 EC-L
www.hcpl.gov.ec

Loja ist eine nach der Provinzhauptstadt Loja benannte Provinz in Ecuador, in der auf 10.800 km² etwa 450.000 Menschen leben.

Lage[Bearbeiten]

Loja ist die südlichste Provinz im ecuadorianischen Andenhochland. Im Süden und Westen der Provinz liegt Peru, im Nordwesten die Provinz El Oro, im Norden die Provinz Azuay und im Osten die Provinz Zamora Chinchipe. Von Norden nach Süden durchquert die Panamericana die Provinz.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Provinz Loja wurde als Teil des großkolumbianischen Departamento del Azuay durch das Gesetz über die territoriale Aufteilung (span. Ley de División Territorial) Großkolumbiens vom 25. Juni 1824 begründet. Nach der Staatsgründung Ecuadors (1830) blieb sie bestehen.

Politik[Bearbeiten]

Der direkt gewählte Präfekt der Provinz ist der Architekt Rodrigo Vivar Bermeo von der sozialdemokratischen Izquierda Democrática (ID). Der Bürgermeister der Hauptstadt, Jorge Bailón, wurde ebenso wie Vivar für eine gemeinsame Liste aus CFP, PRE, ID und PS-FA gewählt, gehört aber nicht der ID an.

Der vom ecuadorianischen Präsidenten eingesetzte Gouverneur heißt Nilo Córdova López.

Natur[Bearbeiten]

Die Region ist bekannt für ihren Kaffeeanbau. Es wird rund 29.552 Hektar Kaffee angebaut, wodurch im Jahr etwa 130.000 Zentner Kaffee hergestellt werden. Touristen haben seit Ende 2013 die Möglichkeit, auf einer vom Tourismusministerium erarbeiteten Themenroute den angebauten Kaffee zu probieren. [2]

Kantone[Bearbeiten]

Die Provinz Loja ist derzeit in 16 Kantone unterteilt. Diese sind (in der Reihenfolge ihrer Gründung):

  1. Loja (eingerichtet 1824, Hauptstadt: Loja)
  2. Calvas (eingerichtet 1824 als großkolumbianischer Kanton Cariamanga, Hauptstadt: Cariamanga)
  3. Paltas (eingerichtet 1824, Hauptstadt: Catacocha)
  4. Saraguro (eingerichtet 1878, Hauptstadt: Saraguro)
  5. Celica (eingerichtet 1878, Hauptstadt: Celica)
  6. Macará (eingerichtet 1902, zuvor zu Calvas gehörig, Hauptstadt: Macará)
  7. Gonzanamá (eingerichtet 1943, zuvor zum Kanton Loja gehörig, Hauptstadt: Gonzanamá)
  8. Puyango (eingerichtet 1947, zuvor zu Celica gehörig, Hauptstadt: Alamor)
  9. Espíndola (eingerichtet 1970, zuvor zu Calvas gehörig, Hauptstadt: Amaluza)
  10. Sozoranga (eingerichtet 1975, zuvor zu Calvas gehörig, Hauptstadt: Sozoranga; Sozoranga war 1861 bis 1863 Hauptstadt des Kantons Calvas)
  11. Zapotillo (eingerichtet 1980, Hauptstadt: Zapotillo)
  12. Catamayo (eingerichtet 1981, zuvor zum Kanton Loja gehörig, Hauptstadt: Catamayo)
  13. Chaguarpamba (eingerichtet 1985, zuvor zum Kanton Paltas gehörig, Hauptstadt: Chaguarpamba)
  14. Pindal (eingerichtet 1989, Hauptstadt: Pindal)
  15. Quilanga (eingerichtet 1989, zuvor zu Gonzanamá gehörig, Hauptstadt: Quilanga)
  16. Olmedo (eingerichtet 1997, zuvor zu Paltas gehörig, Hauptstadt: Olmedo)

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. INEC, Población total y tasas brutas de natalidad, mortalidad general, mortalidad infantil y materna según regiones y provincias de residencia habitual, año 2005 (Version vom 8. Juni 2006 im Internet Archive), abgerufen am 13. Oktober 2007.
  2. Süden Ecuadors steigt in den Kaffeetourismus ein. Website des Magazins reisen EXCLUSIV, abgerufen am 6. Dezember.

Weblinks[Bearbeiten]

-4.05-79.8Koordinaten: 4° S, 80° W