Provinz Sekong

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Xédôn
Hauptstadt: Ban Phone
Fläche: 7.665 km²
Einwohner: 95.000 (2009)
Einwohner je km²: etwa 12 je km²
Karte
China Myanmar Vietnam Kambodscha Thailand Phongsali Luang Namtha Bokeo Oudomxay Sayaburi Luang Prabang Houaphan Provinz Vientiane Präfektur Vientiane Xieng Khouang Bolikhamsai Khammuan Savannakhet Salavan Sekong Attapeu ChampasakKarte
Über dieses Bild

Sekong (auch Xekong, Lao: ເຊກອງ - [Sēkɔ̄ṅ]) ist eine Provinz von Laos.

Geographie[Bearbeiten]

Sekong liegt im Südosten des Landes. Die benachbarten Provinzen sind (von Süden im Uhrzeigersinn): Attapeu, Champasak und Salavan. Im Osten grenzt Sekong an die Provinz Quảng Nam von Vietnam.

Sekong ist mit 7.665 km² die zweitkleinste Provinz, sie hat die geringste Einwohnerzahl (etwa 85.000 beim Zensus 2005, für 2009 geschätzt 95.000[1]) und auch die geringste Bevölkerungsdichte aller Provinzen (11,1 Einwohner/km²). Dies ist auf die Abgelegenheit und die felsige Landschaft zurückzuführen.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Bevölkerung besteht vorwiegend aus Lao Theung, die hier mit mehreren Volksgruppen vertreten sind. Malaria ist in der Provinz sehr verbreitet, die Kindersterblichkeitsrate ist die höchste im ganzen Land.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Sekong wurde 1984 geschaffen, als das Gebiet von der Provinz Salavan abgetrennt wurde.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Die Provinz besteht aus den folgenden vier Distrikten (ເມືອງ - [mʉ̄aṅ]):

Code Distrikt Lao
15-01 Lamam (Lamarm) ລະມາມ [Lamām]
15-02 Kaleum ກະເລິມ [Kalœm]
15-03 Dakcheung ດັກເຈິງ [Dâkčœṅ]
15-04 Thateng ທ່າແຕງ [Tʰā̀tǣṅ]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lao Department of Statistics: Mid-Year Population: Area and average mid-year population by provinces in 1976 - 2005
  2. Martin Stuart-Fox: Historical Dictionary of Laos. 3. Auflage, Scarecrow Press, 2008, S. 386.