Przysucha (Masowien)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Przysucha)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Przysucha
Wappen von Przysucha
Przysucha (Polen)
Przysucha
Przysucha
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Masowien
Landkreis: Przysucha
Fläche: 7,81 km²
Geographische Lage: 51° 21′ N, 20° 38′ O51.35833333333320.628333333333Koordinaten: 51° 21′ 30″ N, 20° 37′ 42″ O
Einwohner: 6146
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 26-400
Telefonvorwahl: (+48) 48
Kfz-Kennzeichen: WPY
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Piotrków TrybunalskiRadom
Nächster int. Flughafen: Frédéric-Chopin-Flughafen Warschau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Einwohner: 12.209
(31. Dez. 2013)[1]
Gemeindenummer (GUS): 1423063
Verwaltung (Stand: 2012)
Bürgermeister: Tadeusz Tomasik
Adresse: Plac Kolberga 11
26-400 Przysucha
Webpräsenz: www.przysucha.umig.gov.pl

Przysucha ist eine Stadt in Polen in der Wojewodschaft Masowien und Sitz des gleichnamigen Powiats.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1415. 1710 wurde Przysucha zur Stadt erhoben. Es kamen viele Handwerker aus Sachsen und Schlesien. 1723 wurde die Stadt zum Zentrum des Chassidismus. Im Jahr 1777 gab es in Przysucha 39 deutsche, 85 jüdische und 29 polnische Häuser. Am 6. September 1939 wurden über 70 Häuser durch Fliegerbomben zerstört. Die Behörden des Dritten Reiches errichteten in Przysucha ein Ghetto; 5000 Juden kamen vom 27. bis 31. Oktober 1942 im Vernichtungslager Treblinka ums Leben.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Czesław Tadeusz Zwolski, Radom i region radomski. Wydawnictwo regionalne "Radomka", Radom 2003. ISBN 83-918093-0-7

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Przysucha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 7. Juli 2014.