Psalm 150

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Psalm 150 bildet den Abschluss der Psalmen, der von Delitzsch als Schluss-Halleluja bezeichnet wurde.[1] Der Psalm ruft zum Lob Gottes und seiner Taten mit verschiedenen Instrumenten auf. Die Urheberschaft bleibt anonym.

Aufbau[Bearbeiten]

Der Psalm gibt Aufschluss darüber, wo Gott gelobt werden soll („in seinem Heiligtum“ und „in der Feste seiner Macht“) und aus welchem Grund („für seine Taten“ sowie „in seiner großen Herrlichkeit“). Im Folgenden werden Instrumente aufgezählt, mit denen das Lob erklingen soll. Den Abschluss des Psalms und damit der gesamten Sammlung von Psalmen bildet der Hinweis darauf, an wen sich der Psalm richtet: Nicht nur an Israel, sondern an „alles was Odem hat“. Anfang und Ende des Psalmes markiert wie in den vorangehenden vier Halleluja-Psalmen der Ausruf „Halleluja“.

Gliederung[2]
  • Der Ort des Lobes (Ps 150,1 LUT)
  • Der Inhalt des Lobes (Ps 150,2 LUT)
  • Die Mittel des Lobes (Ps 150,3-5 LUT)
  • Die Ausführenden des Lobes (Ps 150,6 LUT)

Rezeption[Bearbeiten]

Illustration des Psalm 150 im Museo dell'Opera del Duomo in Florenz

Der Psalm 150 wurde mehrfach vertont.

Auch in der heutigen Musik, wird der Psalm mehrfach aufgegriffen:

  • Jimmy Webb: Psalm One-Five-O auf dem Album Words and Music (1970)
  • Bernd Draffehn: Psalm 150, Halleluja! Lobet Gott in Seinem Heiligtum (1978)
  • P.O.D.: Psalm 150 auf dem Album „The Fundamental Elements of Southtown“ (1999)
  • J. Moss: Psalm 150 auf dem Album The J Moss Project (2004)

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Brandenburg: Die Psalmen II, 2. Auflage, 1982, S. 306f.
  • Fritz Grünzweig: Einführung in die biblischen Bücher, Das Alte Testament, 2. Auflage, 2000, S. 285.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Franz Delitzsch: Biblischer Kommentar über die Psalmen, 1867, S. 786.
  2. John F. MacArthur: MacArthur Studienbibel, Psalm 150.