Psammuthis

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Namen von Psammuthis
Horusname
G5
O29
F9 F9
V38 O50
Z2
Srxtail2.svg
Aa-pheti-mar-sepu
ˁ3-pḥtj-mˁr-sp.w
Mit großer Kraft, mit erfolgreichen Taten
Thronname
M23
X1
L2
X1
Hiero Ca1.svg
N5 F12 S29 Q3
t
V28 U21
N35
Hiero Ca2.svg
User-Re-setep-en-Ptah
Wsr-Rˁ-stp-n-Pth
Die Kraft des Re, Erwählter des Ptah
Eigenname
Hiero Ca1.svg
p A17 t G14
Hiero Ca2.svg
Pascherienmut
(Pa scheri en Mut)
P3 šrj n Mwt
Kind der Mut
Griechisch
bei Manetho
Achoris

Psammuthis war ein oberägyptischer Regent der 29. Dynastie (Spätzeit). Seine Regierungszeit wird mit 392 bis 391 v. Chr. angegeben. Psammuthis ist die griechische Umschrift des altägyptischen Eigennamens Pascherienmut.

Die traditionelle Sichtweise ist, dass Psammuthis zwei Jahre neben Hakor (Achoris) regiert hat. Es gibt aber auch Indizien (Hakor/Achoris für den Beinamen Der das Erscheinen [als König] wiederholt), dass er Hakor kurzzeitig (ca. 1 Jahr) verdrängt hat, bevor dieser Psammuthis wieder entmachtete.

Baulich ist Psammuthis durch Dekoration der Kapelle des Hakor in Karnak bezeugt. Ihm ist eventuell auch die Fertigstellung und Dekoration der Opfermagazine südlich des Heiligen Sees zuzuschreiben. Ein Granitblock mit Weihinschrift stammt aus Achmim. In Sakkara bezeugen ihn demotische Graffiti; zusätzlich existiert ein Skarabäus.

Literatur[Bearbeiten]

  • Leo Depuydt: Saite and Persian Egypt, 664 BC–332 BC (Dyns. 26–31, Psammetichus I to Alexander's Conquest of Egypt). In: Erik Hornung, Rolf Krauss, David A. Warburton (Hrsg.): Ancient Egyptian Chronology (= Handbook of Oriental studies. Section One. The Near and Middle East. Band 83). Brill, Leiden/Boston 2006, ISBN 978-90-04-11385-5, S. 265–283.
  • Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. Albatros, Düsseldorf 2002, ISBN 3-491-96053-3, S. 203.


Vorgänger Amt Nachfolger
Hornebcha Pharao von Ägypten
392–391 v. Chr.
Hakor