Pseudoskalar

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Im Gegensatz zu einem Skalar ändert ein Pseudoskalar unter Raumspiegelungen \vec x \rightarrow -\vec x (Punktspiegelungen) sein Vorzeichen, das heißt er hat Parität -1.

Das Spatprodukt stellt beispielsweise einen Pseudoskalar dar:

\vec a \cdot \left( \vec b \times \vec c \right)

Der Vektor \vec a ändert unter Raumspiegelung sein Vorzeichen, das Kreuzprodukt \vec b \times \vec c als Pseudovektor ändert sein Vorzeichen hingegen nicht. Ergebnis des Skalarprodukts ist also insgesamt ein Skalar, der sein Vorzeichen unter Raumspiegelung ändert: ein Pseudoskalar.

In der Physik spielen Pseudoskalare bei der mathematischen Beschreibung von Mesonen eine Rolle. Ein typisches Beispiel hierfür stellt die Helizität dar, die man für den Nachweis der Paritätsverletzung beim β-Zerfall benötigt. Ursache hierfür ist die schwache Wechselwirkung. In der klassischen Physik existieren dagegen keine Beobachtungsgrößen, die pseudoskalar und ungleich null sind.

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