Psychocandy

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Psychocandy
Studioalbum von The Jesus and Mary Chain
Veröffentlichung November 1985
Label Blanco y Negro Records
Format CD, LP, MC
Genre Alternative Rock, frühes Shoegazing
Anzahl der Titel 14
Laufzeit 38:55

Besetzung

E-Gitarre, Gesang: Jim Reid,
E-Gitarre, Gesang: William Reid,
Bassgitarre: Douglas Hart,
Schlagzeug: Bobby Gillespie

Produktion die Band, John Loder
Studio Southern Studios, London
Chronologie
Psychocandy Darklands
(1987)
Singleauskopplungen
Februar 1985 Never Understand
Mai 1985 You Trip Me Up
September 1985 Just Like Honey

Psychocandy ist das Debütalbum der schottischen Alternative Rock-Band The Jesus and Mary Chain. Es erschien im November 1985 auf Blanco y Negro Records und kombinierte die Konzepte von Popsongs mit grellen, schleifenden E-Gitarrenakkorden.

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde von Blanco y Negro Records unter Vertrag genommen. Kurz zuvor wurde die von Slaughter Joe produzierte Single, "Upside Down", in den Medien gefeiert und lieferte der Band Aufmerksamkeit. Ihre energischen und geladenen Konzerte sorgten auch für Aufmerksamkeit und halfen der Band letztendlich zu ihrem Image.

Der Gesang auf dem Album stammt von Jim Reid, abgesehen vom Lied "It's So Hard", welches vom Bruder William Reid gesungen wird.

Das Album beinhaltet die Singles Never Understand, You Trip Me Up sowie Just Like Honey. Die Wiederveröffentlichung auf CD im August 1986 beinhaltete den Bonus-Track Some Candy Talking, welcher vorher auf der namensgleichen EP der Band erschienen war. Andere Versionen des Albums stammen von Reprise Records (1986) sowie die US-Version des Albums, welche 1993 von American Records ohne den Bonustrack erschien. 2006 wurde das Album neugemastert und erschien als 2-CD-Set ohne "Some Candy Talking", um die ursprüngliche Titelliste zu behalten.

Rezeption[Bearbeiten]

Das Album gilt als Meilenstein der Alternative-Szene und erscheint oft in Listen, welche die besten Alben auszeichnen. So platziert es Platz #88 auf der 2000 von Q veröffentlichten Liste der 100 Besten Britischen Alben. 2006 erreichte es Platz #23 auf der Liste der "40 Besten Alben der 80er", ebenfalls von Q. [1] 2003 konnte sich das Album auf der Rolling Stone-Liste 500 beste Alben aller Zeiten auf Platz #268 durchsetzen. Allmusic beschrieb das Album als eines, welches "eine Bewegung ins Leben rief, ohne dies zu beabsichtigen". [2]

Auf der 2000 erschienenen Liste Die 100 Platten des Jahrhunderts, kuratiert von der spex und der Viva Zwei-Sendung Wah Wah, erreichte das Album Platz #96. Es wurde Album der Woche im Dezember 2010 beim Hamburger Webradio ByteFM.

Titelliste[Bearbeiten]

Alle Lieder wurden von Jim Reid und William Reid geschrieben.

LP (BYN 7) und MC (BYNC 7)

Seite 1

  1. "Just Like Honey" – 3:03
  2. "The Living End" – 2:16
  3. "Taste the Floor" – 2:56
  4. "The Hardest Walk" – 2:40
  5. "Cut Dead" – 2:47
  6. "In a Hole" – 3:02
  7. "Taste of Cindy" – 1:42

Seite 2

  1. "Never Understand" – 2:57
  2. "Inside Me" – 3:09
  3. "Sowing Seeds" – 2:50
  4. "My Little Underground" – 2:31
  5. "You Trip Me Up" – 2:26
  6. "Something's Wrong" – 4:01
  7. "It's So Hard" – 2:37
CD (BYNCD 7) 1986
  1. "Just Like Honey" – 3:03
  2. "The Living End" – 2:16
  3. "Taste the Floor" – 2:56
  4. "The Hardest Walk" – 2:40
  5. "Cut Dead" – 2:47
  6. "In a Hole" – 3:02
  7. "Taste of Cindy" – 1:42
  8. "Never Understand" – 2:57
  9. "Inside Me" – 3:09
  10. "Sowing Seeds" – 2:50
  11. "My Little Underground" – 2:31
  12. "You Trip Me Up" – 2:26
  13. "Something's Wrong" – 4:01
  14. "It's So Hard" – 2:37
  15. "Some Candy Talking" - 3:19

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Q August 2006, Ausgabe 241
  2. Psychocandy: The Jesus and Mary Chain auf allmusic