Psychoneuroendokrinologie

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Die Psychoneuroendokrinologie untersucht die wechselseitigen Zusammenhänge zwischen Verhalten und Erleben einerseits und endokrinen Funktionen andererseits.

Es gibt mehrere benachbarte Wissenschaftsdisziplinen, die sich in ihren Forschungsgebieten teilweise überschneiden:

Forschungsgebiete[Bearbeiten]

Die PNE ist eine relativ junge Disziplin, wie die wissenschaftliche Psychologie insgesamt. Die Zielrichtung ist die Erforschung psychischer und neurologischer Erkrankungen. Diese Forschungen befinden sich jedoch noch im Stadium der Grundlagenforschung.

Neue Therapiemöglichkeiten werden bei diesen Krankheiten erforscht:

Auch auf dem Gebiet der Alternsforschung, der Suizidologie und der Psychotraumatologie werden neue Erkenntnisse erhofft.

physiologische Ergebnisse[Bearbeiten]

Über die hypophysär-hypothalamische Schnittstelle können zentrale Schaltkreise das endokrine System beeinflussen. Umgekehrt wirken Hormone auf diese neuronalen Schaltkreise ein und beeinflussen Emotionen, Kognition und Verhalten.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • C. Heim, G. Meinlschmidt: Biologische Grundlagen. In: U. Ehlert (Hrsg.): Verhaltensmedizin. Springer, Berlin 2003, ISBN 3-540-42929-8, S. 17-94.
  • Ulrike Ehlert, Roland von Känel (Hrsg.): Psychoendokrinologie und Psychoimmunologie. Springer, Berlin u. a. 2011, ISBN 978-3-642-16963-2.