Puente la Reina de Jaca

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Gemeinde Puente la Reina de Jaca / Puen a Reina de Chaca
Wappen Karte von Spanien
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Puente la Reina de Jaca (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: AragonienAragonien Aragonien
Provinz: Huesca
Comarca: Jacetania
Koordinaten 42° 34′ N, 0° 47′ W42.562303-0.787356Koordinaten: 42° 34′ N, 0° 47′ W
Fläche: 47,82 km²
Einwohner: 284 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 5,94 Einw./km²
Postleitzahl: 22753
Gemeindenummer (INE): 22902 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: José Miguel Pérez Pozo
(PSOE)
Website: www.puentelareinadejaca.es

Puente la Reina de Jaca ist eine Gemeinde (Municipio) am Jakobsweg im Pyrenäenvorland. Er liegt in der Comarca Jacetania in der Provinz Huesca der Autonomen Gemeinschaft Aragonien. Neben Puente la Reina de Jaca gehören noch Javierregay[2] und Santa Engracia de Jaca[3] zur Gemeinde.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort darf trotz seines Namens nicht mit Puente la Reina verwechselt werden, wo sich der navarrische und dieser aragonesicher Zweig des Jakobswegs vereinen. Beiden gemein ist der namensgebende Bau einer Brücke auf Veranlassung einer Königin. Diese Infrastrukturprojekte lenkten in Zeiten teurer und gefährlicher Flussüberquerung die Pilgerströme und führten oft zur Gründung von Marktflecken. Das wurde dadurch begünstigt, dass sich bei Puente la Reina de Jaca vier Wege kreuzten

  • die Straße aus Huesca,
  • die Straße aus Pamplona,
  • die Straße über den Somport
  • und die Straße über den damals bedeutsamen Pyrenäenübergang Puerto de Palo, westlich des Somport.

Man nimmt an, dass der Ort mit dem im Jakobsbuch erwähnten Osturit identisch ist.

Der Aragón fließt hier durch eine Senke, die Canal de Berdún genannt wird und heute teilweise durch den Yesa-Talsperre-Stausee gefüllt ist. Der Jakobsweg teilt sich hinter dem Ort und folgt dem nördlichen (Besuch des Klosters Leyre möglich) oder dem südlichen Ufer der Talsperre.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Landwirtschaft, speziell die Viehwirtschaft, ist traditionell die größte Einkommensquelle der Gemeinde. Der Tourismus ist durch die Jakobspilger und den wichtiger werdenden Wintersport – vor allem in Javierregay – eine stark wachsende Branche in der Region.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung von Puente la Reina de Jaca zwischen 1981 und 2007
1981 1991 2001 2007
320 295 262 226

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche San Sebastián
  • Palast der Familie Latras aus dem 16. Jahrhundert
  • Puente la Reina de Jaca, Brücke aus dem 14. Jahrhundert
  • Pfarrkirche Santa Engracia

Feste[Bearbeiten]

  • 20. Januar: San Sebastián und Pascual in Javierregay
  • 8. Mai: San Miguel und San Babil in Santa Engracia

Literatur[Bearbeiten]

  • Míllan Bravo Lozano: Praktischer Pilgerführer. Der Jakobsweg. Editorial Everest, Léon 1994, ISBN 84-241-3835-X

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. 87 Einwohner 2007 - 42° 35′ 16″ N, 0° 44′ 8″ W42.587788-0.735509661
  3. 87 Einwohner 2007 - 42° 35′ 49″ N, 0° 47′ 4″ W42.596858-0.784306707

Weblinks[Bearbeiten]

Muszla Jakuba.svg
Navigationsleiste Jakobsweg „Camino Aragonés

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