Pulitzer-Preis/Musik

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Der Pulitzer-Preis für Musik wurde 1943 das erste Mal vergeben. Joseph Pulitzer hatte ursprünglich einen solchen Preis vorgesehen, aber es wurden Stipendien für hervorragende Musikalische Leistungen und Kompositionen vergeben. Diese wurde dann zu einem eigenständigen Preis umgewandelt. „Für bemerkenswerte musikalische Kompositionen von besonderem Rang, durch einen Amerikaner, der seine Premiere in den Vereinigten Staaten während des Jahres hatte.“

Wegen der Anforderung, dass die Aufführung der Weltpremiere während des Jahres in den USA stattfinden musste, um den Preis zu gewinnen, führte das dazu, das nur aufgeführte Werke gewinnen konnten. Deswegen wurde die Bezeichnung 2004 wie folgt geändert: “Für einen bemerkenswerten musikalischen Aufführung durch einen Amerikaner, der seine Premiere oder Aufnahme in den Vereinigten Staaten während des Jahres hatte.“

Besonderheiten[Bearbeiten]

1965 wurde der Jazz-Komponist Duke Ellington von der Jury ausgewählt. Das offizielle Komitee verweigerte jedoch die Preisvergabe und setzte den Preis aus.[1] Ellington (zu diesem Zeitpunkt 67 Jahre alt) kommentierte dies mit den Worten: „Das Schicksal ist freundlich zu mir. Es will nicht, dass ich zu jung berühmt werde.“[2] Ellington wurde 1999 posthum der Special Award verliehen.[3]

1953, 1964 und 1981 gab es ebenfalls keine Preisträger.

Preisträger[Bearbeiten]

1943–1949[Bearbeiten]

1950–1959[Bearbeiten]

1960–1969[Bearbeiten]

1970–1979[Bearbeiten]

1980–1989[Bearbeiten]

1990–1999[Bearbeiten]

2000–2009[Bearbeiten]

2010–[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fritz Kaplan: Sour Note When will the Pulitzer Prize in music get it right?
  2. Biografie auf Jazz-Network.com
  3. Offizielle Website

Weblinks[Bearbeiten]