Punta de Tarifa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Punta de Tarifa und Isla de las Palomas
Straße von Gibraltar; Aufnahme der NASA

Die Punta de Tarifa, auch Punta Marroquí genannt, ist der südlichste Punkt auf dem europäischen Festland. Sie liegt am Stadtrand von Tarifa in der andalusischen Provinz Cádiz im Süden Spaniens.

Ihr vorgelagert ist die durch einen Damm mit dem Festland verbundene Isla de las Palomas, deren Südspitze nahezu exakt (bis auf etwa sechs Meter) bis an den 36. Breitengrad heranreicht. Die Insel ist als militärisches Sperrgebiet nicht öffentlich zugänglich.

Die Punta de Tarifa liegt an der engsten Stelle der Straße von Gibraltar nur 14 km von Afrika entfernt. Westlich von ihr beginnt der atlantische Ozean, im Osten liegt das Mittelmeer.

Geschichte[Bearbeiten]

In der Nähe der Punta de Tarifa landete im Jahr 710 ein arabischer Offizier namens Tarif ibn Malik - der Namensgeber der Stadt Tarifa - von Nordafrika kommend mit einem 500 Mann starken Expeditionsheer. Er stieß anschließend kurz ins Landesinnere vor und kehrte dann mit reicher Beute nach Afrika zurück. Von diesem Erfolg ermuntert startete im Jahr darauf Tāriq ibn Ziyād, ein Unterbefehlshaber des Kalifen in Damaskus, einen Feldzug nach Spanien, der den Beginn der arabischen Herrschaft auf der lberischen Halbinsel bedeutete, die erst im Jahr 1492 endgültig beendet wurde. 36.006666666667-5.6080555555556Koordinaten: 36° 0′ 24″ N, 5° 36′ 29″ W