Punze (Typografie)

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Als Punzen werden in der Typografie die nichtdruckenden Innenflächen eines Buchstabens beschrieben: als geschlossene Punzen bezeichnet man die umschlossenen Innenflächen der Buchstaben a, b, d, e, g, o, p, q; als offene Punzen z. B. die der Buchstaben h, m, n oder u.

Der Name leitet sich von den gleichnamigen Werkzeugen ab, die ursprünglich im Hochdruckverfahren zur Erzeugung von Punzen verwendet wurden. Da Punzen bei der manuellen Herstellung von Druckformen nicht mit herkömmlichen Beiteln abgespant werden können, ohne die umliegende Buchstabenform zu zerstören, werden sie mit vorgeformten Stanzbeiteln ausgeschlagen (engl: to punch = schlagen).

Die Punzenbreite des Kleinbuchstabens »n« dient als Anhaltspunkt für den Wortzwischenraum.


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