Push-Dienst
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Push-Dienst oder Server-Push (englisch: to push — schieben, drücken) beschreibt eine meist internetbasierte Methode der Inhalteverbreitung, bei der Informationen von einem zentralen Server auf Basis der vom Client voreingestellten Parameter an diesen ausgeliefert werden. Beispielsweise kann ein Client-Computer Nachrichten bei einem entsprechenden Nachrichtendienst im Internet abonnieren. Diese werden nach Erstellung auf dem Server sofort geliefert (gepusht), ohne dass der Client eine Anfrage starten muss.
Erste Verbreitung fand diese Art der Onlinedienste Mitte der 1990er Jahre durch die US-amerikanische Firma Point Cast, die mit ihrem Bildschirmschoner aktuelle Nachrichten, Börsenkurse und Werbung platzierte. Sowohl Microsoft als auch Netscape integrierten diese Technologie in ihre Produkte während des Browserkrieges. Durchsetzen konnten sich Push-Dienste jedoch nicht, weil sie häufig die zur Verfügung stehende Bandbreite von Firmennetzwerken unnötig belasteten oder den Mitarbeitern der Einsatz untersagt wurde.
Eine Weiterentwicklung der Idee, nicht aber der Technologie, sind die heute stark verbreiteten RSS-Dienste vor allem für Nachrichtendienste wie CNN, Slashdot und Spiegelonline, sowie für viele Weblogs. Darüber hinaus benutzt Blackberry das Konzept zur Versorgung der mobilen Endgeräte (Clients), also z.B. den Empfang von E-Mail. Obwohl "Email-Push" in bestehenden IMAP-Servern sehr einfach zu aktivieren ist (IDLE Funktion), finden sich nur wenige Provider welche diese Funktion auch bewerben.

