Pushover

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pushover
Studio Red Rat Software
Publisher Ocean Software
Erstveröffent-
lichung
1992
Plattform PC (DOS), Amiga, Atari ST, SNES
Genre Puzzle
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Tastatur
Systemvor-
aussetzungen
CPU: keine Angabe; RAM: 640 KB; HDD: ca. 1,5 MB; Grafik: EGA
Medium PC: 2 Disketten
Amiga: 3 Disketten
Atari und SNES:Cartridge
Sprache Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch

Pushover, gelegentlich auch Push Over oder Push-Over geschrieben, ist ein Computer-Denkspiel aus dem Jahr 1992. Es wurde von Red Rat Software entwickelt und von Ocean vertrieben. Da es seit vielen Jahren nicht mehr kommerziell vermarktet wird, ist es Abandonware. Es existieren jedoch auch als Freeware angebotene Remakes des Spiels.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Grundsätzlich geht es bei Pushover darum, in begrenzter Zeit eine Kettenreaktion aus Dominosteinen derart aufzubauen, dass ein bestimmter, in seiner Position fest vorgegebener, Stein als letzter umfällt. Der Spieler steuert dabei eine Ameise, die die Dominosteine auf dem Spielfeld herumtragen und letztendlich anstoßen kann. Das zweidimensional dargestellte Spielfeld ist je nach Level in mehrere Etagen und Plattformen unterteilt, zwischen denen sich die Ameise über Leitern oder durch Sprünge bewegen kann.

Anders als bei realen Domino-Kettenreaktion existieren in Pushover verschiedene Steine mit besonderen, in der Realität oft unmöglichen, Eigenschaften. So gibt es zum Beispiel Steine, die nicht umkippen bzw. hinunterfallen, sondern aufsteigen. Andere Steine überschlagen sich mehrmals, explodieren bei Berührung, teilen sich, wenn ein anderer Stein auf sie fällt, kippen erst nach einer Verzögerung um, verschwinden beim Umkippen, können Lücken zwischen Abgründen überbrücken oder sind gänzlich unbeweglich. In den meisten Levels sind die regulären Steine deutlich in der Mehrzahl, während die Aktionssteine nur zur Komplettierung der Kettenreaktion eingesetzt werden.

Fast in jedem Level sind die meisten Steine bereits richtig gesetzt und der Spieler muss lediglich einige wenige Umstellungen vornehmen. In späteren Levels müssen auch nach dem Ingangsetzen der Kettenreaktion noch Steine umgestellt werden, was vom Spieler noch exaktere Planung seiner Bewegungen verlangt. Ist die Aufbauphase abgeschlossen, darf die Ameise ein einziges Mal einen Stein anstoßen. Ein Level gilt als gelöst, wenn alle Steine (außer den generell unbeweglichen) umgeworfen werden und der sogenannte Auslöser zuletzt umfällt. Außerdem dürfen keine Steine zerstört werden, was passiert, wenn ein Stein von oben auf einen anderen fällt, und die Ameise darf keinen Stein mehr in den Händen halten.

Zu jedem Level gibt es einen für diesen bestimmten fünfstelligen Code, damit man immer zu den Leveln springen kann, zu welchen man will. Nebenbei geht es noch darum, insgesamt 11 Packungen Hundesnacks (in der SNES-Version: Geldschein-Pakete) zu finden. Hat man bestimmte Level innerhalb des Zeitlimits gelöst, so erhält man eine solche Packung. Insgesamt hat Pushover 99 Level. Nur wenn der Spieler alle Packungen erhalten hat, darf er am Ende noch ein Bonuslevel spielen, in dem alle Aktionssteine wie reguläre Steine aussehen

Rezeption[Bearbeiten]

Beim Spielemagazin Power Play erhielt Pushover in der Ausgabe 9/92 eine Wertung von 81 %.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Remakes

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Knut Gollert: Pushover. Power Play. 1. September 1992. Abgerufen am 2. Juli 2011: „Gesamtwertung 81 %