Putzbrunn
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | München | |
| Höhe: | 535 m ü. NN | |
| Fläche: | 11,17 km² | |
| Einwohner: |
6166 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 552 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 85640 | |
| Vorwahl: | 089 | |
| Kfz-Kennzeichen: | M | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 84 140 | |
| LOCODE: | DE PBN | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Rathausstraße 1 85640 Putzbrunn |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Edwin Klostermeier (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Putzbrunn im Landkreis München | ||
Putzbrunn ist eine Gemeinde im Landkreis München, Regierungsbezirk Oberbayern, und die kleinste an München angrenzende Gemeinde.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie[Bearbeiten]
Putzbrunn liegt in der Region München, etwa 15 km südöstlich der Landeshauptstadt München. Nachbargemeinden sind Ottobrunn, Neubiberg, Haar, Grasbrunn und Hohenbrunn.
Gemeindegliederung[Bearbeiten]
Die Gemeinde hat folgende Ortsteile: Oedenstockach, Putzbrunn, Solalinden, Waldkolonie.
Geschichte[Bearbeiten]
Putzbrunn wurde vor mehr als tausend Jahren gegründet. Die Indizien für die Ortsgründung weisen in das 8. Jahrhundert unserer Zeitrechnung zurück. Die Urkunden des Hochstifts Freising nennen im Jahre 770 einen gewissen Puzzi, dessen Sippe höchstwahrscheinlich aus dem Hachinger Tal stammte. Urkundlich wird Putzbrunn erstmals im Zeitraum 976–991 als Puzeprunnin in den Urkunden des Erzbistums Salzburg erwähnt. Der Name bedeutet also in etwa "Brunnen des Puzzi". In der Gegend südöstlich von München auf der Münchner Schotterebene musste das Trinkwasser aus mehreren Meter Tiefe geholt werden, und um die jeweiligen Brunnen entstanden Ansiedlungen. Die Gemeinde Putzbrunn hat sich, obwohl direkt vor der Stadtgrenze Münchens gelegen, ihren ländlichen Charakter bis heute bewahren können.
Politik[Bearbeiten]
Bürgermeister[Bearbeiten]
Am 26. März 2006 wurde Edwin Klostermeier (SPD) zum neuen Bürgermeister gewählt. Er trat sein Amt zwei Tage später an. Vorausgegangen war der Rücktritt des seit 1996 amtierenden Ersten Bürgermeister Josef Kellermeier am 3. November 2005. Bis zur Neuwahl wurden die Amtsgeschäfte vom 2. Bürgermeister Albert Tomasini (CSU) geführt. Am 11. März 2012 wurde Edwin Klostermeier wiedergewählt.
- 1984–1996: Herbert Fischer (Freie Wähler)
- 1996–2005: Josef Kellermeier
- 2005–2006: Albert Tomasini (CSU)
- seit 2006: Edwin Klostermeier (SPD)
Wappen[Bearbeiten]
Blasonierung: „Durch eine eingeschweifte silberne Spitze, darin ein roter Röhrenbrunnen mit Trog, gespalten; vorne in Grün ein silbernes Seeblatt, hinten durch einen schmalen silbernen Wellenbalken geteilt von Rot und Grün.“
Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]
- Florian Hahn (* 1974), amtierender Bundestagsabgeordneter der CSU, des Wahlkreises München-Land, wohnhaft in Oedenstockach (Putzbrunn)
- Martin Spanring (* 1969), ehemaliger Fußballprofi, hat das Fußballspielen beim örtlichen Putzbrunner SV erlernt
- Max Merkel (*7. Dezember 1918 in Wien; † 28. November 2006 in Putzbrunn, Oberbayern) war ein österreichischer Fußballspieler und Trainer.
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
→ Liste der Baudenkmäler in Putzbrunn
Kirchen[Bearbeiten]
Im Jahr 2006 existierten folgende Kirchen:
- Katholische Pfarrkirche St. Stephan
- Alte Kirche St. Stephan
- Evang.-Luth. Jubilatekirche
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
Weblinks[Bearbeiten]
- Die Website der Gemeinde
- Putzbrunn: Wappengeschichte vom HdBG
- Putzbrunn: Amtliche Statistik des LStDV
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