Pyramidenenergie
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Als Pyramidenenergie wird der angebliche Einfluss eines pyramidenförmigen Behälters oder Gebäudes auf darin befindliche Gegenstände und Lebewesen bezeichnet.
Einer esoterischen Lehre zufolge wird "kosmische Strahlung" von Pyramiden gebrochen (wie Licht von einem Prisma). Den in verschiedenen Höhenlagen einer Pyramide vorherrschenden Teilen des Frequenzspektrums werden daraufhin verschiedene Nutzungsmöglichkeiten zugeordnet, wie z.B. Konservierung von Nahrungsmitteln oder Mumien (wenn sie genau nach Norden und Süden ausgerichtet sind). Auch stumpfe Rasierklingen schärfen sich darin von selbst wieder (Patent Nr. 91304 an Karel Drbal). Darauf anknüpfend werden bis heute Pyramiden-Behälter in beträchtlichem Umfang kommerziell vertrieben.
Auslöser dieses Glaubens ist zufolge einer heute allgemein verbreiteten Theorie ein scherzhafter Leserbrief des schottischen Physikers Reginald Jones in der Londoner Times, der 1939 unter dem Pseudonym Colonel Musselwhite behauptete, Rasierklingen würden durch das Magnetfeld der Erde wieder geschärft, wenn man sie nach den magnetischen Feldlinien ausrichtet.
Literatur
- Enel. Radiations des Formes et Cancer. – Paris, 1958. 98 p
- Höpfner O. Einhandrdrute und Piramidenenergie. GmbH: Verlag “Die Silbershnur”,1989.
- Günter Hebenstreit: Der Orgonakkumulator nach Wilhelm Reich. Eine experimentelle Untersuchung zur Spannungs-Ladungs-Formel. Dipl.-Arbeit, Universität Wien 1995
- James DeMeo: Der Orgonakkumulator - Ein Handbuch. Bau, Anwendung, Experimente, Schutz gegen toxische Energie, Frankfurt/M.: Zweitausendeins 1994, ISBN 3-86150-067-1
- Patrick Flanagan Pyramid Power: The Millennium Science 1997 ISBN 0-9648812-6-8.

