Pyrometrie

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Pyrometrie bedeutet berührungsfreie Temperaturmessung.

Mit Hilfe des Stefan-Boltzmannschen Gesetzes kann man die Oberflächentemperatur eines heißen Körpers bestimmen, indem man die von ihm ausgehende Strahlung misst. So lässt sich z. B. die Temperatur von geschmolzenem Metall berührungsfrei messen oder die Oberflächentemperatur der Sonne bestimmen.

Messgeräte, die nach diesem Prinzip arbeiten, sind Pyrometer, Pyranometer und Pyrheliometer.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lars Dabringhausen: Charakterisierung von Elektroden für Hochdruck-Plasmalampen durch Pyrometrie und Simulation. Tenea, Berlin 2004
  • Nicola Rohner: Entwicklung einer Temperaturmessmethode im Bereich 1500 °C bis 2700 °C an durch hochkonzentrierte Solarstrahlung aufgeheizten Proben. VDI-Verl., Düsseldorf 2003
  • Gunther Kraut: Pyrometrie der Oberflächentemperatur dotierter Kathoden. 1999