Pyrrhos I.

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Pyrrhos I. (griechisch Πύρρος/ Feuerkopf, rothaarig, lateinisch Pyrrhus, altlateinisch Burrus; * ca. 319/18 v. Chr.; † 272 v. Chr. in Argos)[1] war ein König der Molosser und Hegemon der Epiroten aus der Dynastie der Aiakiden im 4. und 3. vorchristlichen Jahrhundert. Vor dem historischen Hintergrund der Diadochenkriege war er in der Generation nach Alexander dem Großen einer der führenden Kriegsherren der frühhellenistischen Ära und bekannt geworden durch seinen Feldzug gegen die junge Römische Republik. Der Begriff „Pyrrhussieg“ für einen zu teuer erkauften Erfolg leitet sich von seinem Namen ab.

Leben[Bearbeiten]

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Pyrrhos war der einzige Sohn des Königs Aiakides und einer Tochter des thessalischen Kavalleriegenerals Menon von Pharsalos. Über seine Großtante Olympias war er mit Alexander dem Großen verwandt gewesen, was ihm später mehrfach zum Vorteil gereichte. Seine Schwester Deidameia war auf Betreiben der Olympias 317 v. Chr. mit Alexander IV. Aigos verheiratet wurden, dem Sohn des Welteroberers. Im Krieg gegen Kassander um die Macht in Griechenland und Makedonien waren nacheinander Olympias (316 v. Chr.) und schließlich Aiakides (313 v. Chr.) gefallen. Beim Tod des Vaters war Pyrrhos erst fünf Jahre alt worauf sein Onkel Alketas II. die Gunst der Stunde nutzte und sich zum König in Epiros aufschwang. Weil der Onkel ein Vasall Kassanders war musste Pyrrhos von einigen Getreuen seines Vaters in den Norden zu den Illyrern gerettet werden, wo er von König Glaukias adoptiert und aufgezogen wurde.

Kassanders Machtposition in Griechenland wurde durch die Anlandung des Demetrios Poliorketes im Jahr 307 v. Chr. in Frage gestellt, was die Epiroten zur Erhebung gegen den ungeliebten Alketas II. veranlasste. Nach dessen Ermordung konnte der zwölfjährige Pyrrhos mit der militärischen Unterstützung seines Adoptivvaters nach Epiros zurückgeführt und als König inthronisiert werden. Um sich gegen Kassander behaupten zu können hatte er sich außenpolitisch an Demetrios Poliorketes angelehnt, der 303 v. Chr. Deidameia geheiratet hatte. Als aber 302 v. Chr. Pyrrhos anlässlich der Hochzeit einer seiner illyrischen „Brüder“ das Land verlassen hatte nutzen dies seine von Kassander unterstützten Gegner zur Installierung des Neoptolemos II. als Gegenprätendenten aus. Erneut zur Exilnahme gezwungen hatte sich Pyrrhos in Kleinasien dem Gefolge seines Schwagers Demetrios Poliorketes angeschlossen, der sich gerade auf dem Weg zur Vereinigung seiner Streitkräfte mit denen seines Vaters Antigonos Monophthalmos befand. Aber in der entscheidenden Schlacht von Ipsos im Sommer 301 v. Chr., in der Pyrrhos erstmals seine herausragende Tapferkeit beweisen konnte, erlitten die Antigoniden eine schwere Niederlage; Antigonos war gefallen und Pyrrhos war mit Demetrios zur Flucht auf die See gezwungen. Die Chancen zur Rückgewinnung seines Königreichs waren damit geschwunden.

Zum Zwecke eines Friedens mit dem mächtigen Herrscher von Ägypten, Ptolemaios I., war Pyrrhos 298 v. Chr. von Demetrios als Geisel nach Alexandria geschickt wurden, was sich für Pyrrhos letztendlich als richtungsweisend erweisen sollte. Denn Ptolemaios war an einer Expansion seines Einflusses in Griechenland interessiert und hatte durch eine Protektion des Pyrrhos ein Mittel dazu gefunden. Durch seine Verheiratung mit dessen Stieftochter Antigone war Pyrrhos in die Familie des Ptolemaios aufgenommen wurden, der ihm weiterhin Geld, Schiffe und Söldner für seine Rückkehr nach Epiros im Jahr 297 v. Chr. bereitstellte. Nachdem Neoptolemos II. und dessen Gefolgsleute schnell durch Mord beseitig waren, war Pyrrhos der unumschränkte Herrscher im Land. Als seine Hauptstadt bestimmter er Ambrakia. Im makedonischen Bruderkrieg unterstützte er Alexander V. gegen Antipater I., wofür er sich 294 v. Chr. mit den Landschaften Tymphaia und Parauaia entlohnen ließ. Aber noch im selben Jahr wurde Alexander V. von Demetrios Poliorketes beseitigt, der somit die Macht in Makedonien übernahm. Fortan stand Pyrrhos im Ringen um die Herrschaft in Griechenland in Rivalität seinem ehemaligen Freund gegenüber. 293 v. Chr. hatte er diesen erstmals in Bund mit den Böotiern angegriffen und war bis zu den Thermophylen vorgedrungen, dann aber von Demetrios wieder nach Epiros zurückgeworfen wurden.

Außenpolitisch hatte sich Pyrrhos durch ein Bündnis mit Agathokles von Syrakus, dem Paionierkönig Audoleon und dem illyrischen König der Dardanier Bardylis II. abgesichert, von denen er in Polygamie je eine Tochter heiratete. Das Bündnis mit Agathokles jedoch hielt nicht lange an, da dessen Tochter Lanassa ihre Gleichstellung mit den „barbarischen“ Nebenfrauen ihres Mannes nicht bereit war hinzunehmen. Sie verließ Pyrrhos 291 v. Chr. und bot sich Demetrios Poliorketes zu Ehe an. 289 v. Chr. marschierte Demetrios in Epiros ein, konnte aber nach Makedonien zurückgeschlagen werden. Daraufhin verbündete sich Pyrrhos mit dem in Thrakien herrschenden Lysimachos um Demetrios in einen Zweifrontenkrieg zu verwickeln. 288 v. Chr. marschierte Pyrrhos mit seinem Heer bis Beroia vor, wo sich ihm Demetrios entgegenstellte. Bevor es allerdings zur Schlacht kam, liefen die Makedonen auf die Seite Pyrrhos’ über, der als Verwandter Alexanders des Großen für würdiger befunden wurde, ihr König zu sein. Dem aus Makedonien fliehenden Demetrios setzte Pyrrhos bis nach Athen nach, wo er nach dem endgültigen Abzug seines Rivalen nach Asien einziehen und im Parthenon auf der Akropolis ein Siegopfer darbringen konnte. In Makedonien hatte sich Pyrrhos einstweilen mit Lysimachos zu arrangieren, gegen den er sich nun mit Antigonos Gonatas verbündete, dem Sohn des Demetrios. 285 v. Chr. wurden sie allerdings von Lysimachos geschlagen, der darauf die Alleinherrschaft in Makedonien übernahm.

Kampf gegen Rom[Bearbeiten]

Pyrrhus' Vormarsch auf Rom – 280 v. Chr. bis 275 v. Chr.
Hauptartikel: Pyrrhischer Krieg

Aus den Belangen in Griechenland hielt sich Pyrrhos nun weitgehend heraus. Stattdessen war er die Planung zu einem langjährigen Feldzug auf der italienischen Halbinsel angegangen, nachdem er von der griechischen Stadt Tarent ein Hilfsgesuch gegen das in den Raum der Magna Graecia expandierende Rom erhalten hatte. Den fast gleichzeitigen Tod von Lysimachos und Seleukos im Jahr 281 v. Chr. nutzte er nicht aus und schloss einen Frieden mit Ptolemaios Keraunos, dem er bereitwillig die Herrschaft in Makedonien überließ. Von allen maßgebenden hellenistischen Königen hatte Pyrrhos Unterstützung für seinen Italienfeldzug erhalten; Antigonos Gonatas stellte ihm Schiffe für den Truppentransport bereit, Antiochos I. sorgte für den finanziellen Unterhalt, Ptolemaios Keraunos stellte makedonische Krieger ab, während Ptolemaios II. 5.000 Infanteristen, 4.000 Kavalleristen und 50 Kriegselefanten entbehrte.[2] Der ägyptische Herrscher sollte außerdem die Schutzherrschaft in Epiros für die Zeit von Pyrrhos’ Abwesenheit sicherstellen. Nicht zuletzt deshalb wird dieser Feldzug in der Geschichtsliteratur häufig als ein panhellenistischer „Kreuzzug“ angesehen, zur Befreiung der Griechen des Westens analog zur Befreiung der Griechen des Ostens durch Alexander den Großen.[3]

Mit 20.000 Phalangiten, 3.000 thessalischen Reitern, 2.000 Bogenschützen, 500 Schleuderern und 20 Kriegselefanten setzte Pyrrhos im Frühjahr 280 v. Chr. nach Italien über und schlug die Römer unter Publius Valerius Laevinus sogleich in der Schlacht von Heraclea. Anschließend marschierte er vereint mit den Samniten, Lukaniern und Tarentiern durch Kampaniens und dem Latium bis vor Rom, dessen politische Führer trotz seiner militärischen Stärke Friedensverhandlungen ausschlugen. Den Winter auf 279 v. Chr. in Kampanien verbracht, schlug er die Römer unter Publius Decius Mus erneut in der Schlacht bei Asculum. Dieser Sieg wurde allerdings durch eigene hohe Verluste geschmälert, weshalb der Historiker Diodor ihn als einen „kadmeischen Sieg“ charakterisierte, wonach angeblich Pyrrhos von dunklen Vorahnungen bezüglich eines möglichen weiteren Sieges gegen die Römer befallen wurde, der ihm im Ergebnis keinen seiner eigenen Krieger mehr belassen hätte.[4] Von Plutarch ist dazu der angeblich von Pyrrhos getätigte Ausspruch „Sind wir noch einmal siegreich gegen die Römer, sind wir verloren!“ überliefert.[5] Die Metapher vom Pyrrhussieg hatte sich daraus etabliert.

Nachdem Rom erneut jede Friedensverhandlungen abgelehnt hatte und stattdessen ein Bündnis mit Karthago eingegangen war, setzte Pyrrhos 278 v. Chr. auf Sizilien über, um die dortigen Griechen gegen die Offensive der punischen Seemacht zu unterstützen. Aufgrund seiner vorangegangenen Ehe mit einer Tochter des Königs Agathokles von Syrakus hatte er dazu die Hoffnung auf eine Übernahme der Königsherrschaft über Sizilien gehegt. Den Karthagern fügte er 277 v. Chr. mit der Eroberung ihrer stärksten Festung Eryx eine schwere Niederlage zu, worauf er mit ihnen Friedensverhandlungen aufnahm. Dagegen aber hatten seine sizilianischen Bundesgenossen interveniert, die den Verbleib der stark befestigten Hafenstadt Lilybaeum (heute Marsala) in karthagischer Hand nicht hinnehmen wollten. Auf ihren Druck hin hatte Pyrrhos 276 v. Chr. die Verhandlungen abbrechen und die Belagerung von Lilybaeum aufnehmen müssen, die allerdings mangels eigener Belagerungsmaschinen erfolglos verlief. Sein Ansinnen auf die Requirierung von Geldern zum Bau einer Flotte, mit der die Stadt von der Seeseite aus abgeriegelt werden sollte, war bei seinen Alliierten auf Ablehnung gestoßen. Und als er dazu überging, die sizilianischen Städte mit Garnisonen zu besetzen, waren die Sizilianer in separate Verhandlungen mit Karthago zur Beilegung des Kampfes getreten. Ein Hilfsgesuch der Tarentiner und Samniten hatte Pyrrhos 275 v. Chr. den willkommenen Vorwand geliefert, seine Sizilienexpedition zu beenden und nach Italien zurückzukehren, wo Rom inzwischen alle Städte der Magna Graecia mit Ausnahme von Tarent besetzt hatte. Die Schlacht bei Beneventum gegen Manius Curius Dentatus endete für Pyrrhos mit einer ersten und entscheidenden Niederlage. Nachdem ihm die hellenistischen Herrscher weitere materielle und finanzielle Unterstützung verweigert hatten – sogar Ptolemaios II. von Ägypten hatte den friedlichen Ausgleich mit Rom gesucht – hatte er den Kampf gegen Rom für beendet erklärt. Unter Zurücklassung einer Garnison in Tarent war er nach Eprios zurückgekehrt.

Rom hatte insgesamt mit Stolz auf den erfolgreichen Abwehrkampf gegen Pyrrhos zurückgeblickt und ihn auch nicht, wie sonst manch anderen seiner Gegner, rückwirkend verunglimpft. Dies resultierte vor allem aus der verwandtschaftlichen Nähe des Pyrrhos zu Alexander dem Großen und seiner Herkunft aus dem hellenischen Kulturkreis. Die römische Geschichtsschreibung hatte Pyrrhos dabei zum fähigsten und würdigsten aller Nachfolger Alexanders stilisiert, womit der Sieg über ihn zugleich auch die Überlegenheit Roms gegenüber der alexandrinischen Kriegsschule manifestierte. Als Appius Claudius Caecus 280 v. Chr. gegen einen Frieden mit Pyrrhos argumentierte, betonte er dabei, dass Alexander nicht länger der Unbesiegbare geheißen hätte, hätte er es je gewagt, selbst gegen Rom zu marschieren.[6] In der Einschätzung Hannibals soll Pyrrhos der fähigste Feldherr aller Zeiten gewesen sein, noch vor Scipio Africanus und ihm selbst.[7] In einer anderslautenden Überlieferung hatte er ihn hinter Alexander auf den zweiten Platz verwiesen.[8]

Letzte Jahre[Bearbeiten]

In den fast sechs Jahren seiner Abwesenheit hatten sich in Griechenland die politischen Verhältnisse gewandelt. Bereits 279 v. Chr. waren die Kelten in ihrer Südwanderung in Griechenland eingefallen und bis an die Thermophylen vorgedrungen. Ptolemaios Keraunos war gegen sie gefallen und nach einigen Jahren der Anarchie hatte sich Antigonos Gonatas in Makedonien als König etablieren können. Als Folge des Abwehrkampfes gegen die Kelten war südlich von Epiros der aitolische Städtebund zur regionalen Größe aufgestiegen. Kaum aus Italien zurückgekehrt, war Pyrrhos 274 v. Chr. mit 8.000 Infanteristen und 500 Kavalleristen in Makedonien eingefallen und hatte Antigonos in zwei Schlachten geschlagen, von dem 2.000 Krieger auf seine Seite übergegangen waren. Daraufhin war ihm die Einnahme von Aigai gelungen, wobei seine keltischen Söldner die Grabhügel der makedonischen Könige plünderten.[9] Als Vorwand für seinen Krieg gegen Antigonos hatte Pyrrhos dessen ausbleibende Unterstützung in Italien herangezogen.

Auf Betreiben des Kleonymos wandte sich Pyrrhos 272 v. Chr. auf den Peloponnes, um für den Prätendenten dort den Thron Spartas zu erkämpfen. Auf seinem Marsch wurde er von Antigonos Gonatas auf dem Seeweg verfolgt, der hinter ihm den Isthmos abriegelte. Im Kampf um Sparta hatte Pyrrhos eine weitere Niederlage hinnehmen müssen, bei der sein ältester Sohn Ptolemaios gefallen war. Auf dem Rückmarsch nach Epiros wurde er auf den bei Argos lagernden Antigonos aufmerksam. Nachdem dieser die Aufforderung zur Feldschlacht nicht angenommen hatte, hatte sich Pyrrhos in einem Nachtangriff der Stadt Argos bemächtigt, deren Nachtwache eines ihrer Tore offen stehen ließ. Als die Argiver am nächsten Morgen ihre Stadt von fremden Truppen besetzt auffanden, erhoben sie sich gegen die Besatzer. Im Straßenkampf wurde Pyrrhos von einem Dachziegel, den eine alte Frau vom Dach ihres Hauses hinabgeworfen hatte, am Genick getroffen, worauf er tot am Grab des Likymnios von seinem Pferd fiel. Als sich nach dem Ende des Kampfes seine Krieger dem Antigonos ergeben hatten, wurde der Leichnam des Pyrrhos sehr zum Missfallen seines Gegners enthauptet. Antigonos sorgte darauf für eine Feuerbestattung gemäß dem Brauch und übersandte seine Asche zu Beisetzung nach Epiros.

Noch im Jahr von Pyrrhos’ Tod wurde Tarent als letzte freie Polis von Magna Graecia von Rom erobert.

Ehefrauen und Kinder[Bearbeiten]

Pyrrhos führte ein polygames Eheleben und war mit mindestens vier Frauen verheiratet. Seine erste Frau war die 298/97 v. Chr. geehelichte Antigone, Stieftochter des Ptolemaios I. von Ägypten. Sie war die Mutter seines ältesten Sohnes Ptolemaios († 272 v. Chr.). Nach ihr nahm er noch Lanassa, Tochter des Agathokles von Syrakus, sowie je eine Tochter des Paionierkönigs Audoleon und des Illyrerkönigs Bardylis II. zur Frau. Sein zweiter Sohn und Nachfolger Alexandros II. († 245/40 v. Chr.) war ein Sohn der Lanassa. Weitere Kinder waren der Sohn Helenos und die Töchter Olympias und Nereïs, wobei unklar ist, von welchen Müttern sie stammen. Nereïs wurde verheiratet mit Gelon, den Sohn des Tyrannen Hieron II. von Syrakus, und wurde Mutter des Tyrannen Hieronymos von Syrakus.[10]

Eine Bemerkung Justins suggeriert außerdem, dass Pyrrhos 281 v. Chr. eine Tochter des Ptolemaios Keraunos als fünfte Frau geheiratet habe, wobei diese Eheverbindung wahrscheinlich mit der mit Antigone verwechselt wurde.

Quellen[Bearbeiten]

Plutarch verfasste eine Vita über Pyrrhos, den er in seinen Parallelbiographien mit Gaius Marius verglich. Ebenfalls mit den Ereignissen um Pyrrhos befassten sich Diodor im zweiundzwanzigsten Buch seiner Universalbibliothek und Appian in seinen Beschreibungen zum Samnitenkrieg, die allerdings nur in Fragmenten erhalten sind. Weitere Informationen liefern die Epitome zum siebzehnten und achtzehnten Buch des Justin, sowie das sechste Buch zu den Strategikas des Polyainos.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pyrrhos I. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Pyrrhos’ Geburtsjahr und Alter wird aus Plutarch, Pyrrhos 3, 3 erschlossen, wonach er bei seiner Rückführung nach Epiros 306 v. Chr. zwölf Jahre alt war.
  2. Justins Bericht (17, 2, 14–15) suggeriert, dass Ptolemaios Keraunos für die Bereitstellung der 5.000 Infanteristen, 4.000 Kavalleristen und 50 Kriegselefanten verantwortlich war. Dies wird in der Geschichtsliteratur allerdings stark bezweifelt, sondern eher Ptolemaios II. von Ägypten zugerechnet. Siehe Lit. Hammond (1988).
  3. Siehe Hammond (1988), S. 413.
  4. Diodor 22, 6, 1–2.
  5. Plutarch, Pyrrhos 21, 9.
  6. Plutarch, Pyrrhos 19, 1.
  7. Plutarch, Pyrrhos 8, 2.
  8. Appian, Syriake 2, 10.
  9. Plutarch, Pyrrhos 26, 6; Diodor 22, 12.
  10. Polybios 7, 4, 5; Pausanias, Elis II (6), 12, 3.
Vorgänger Amt Nachfolger
Alketas II. König der Molosser
Hegemon von Epirus

306–302 v. Chr.
Neoptolemos II.
Neoptolemos II. König der Molosser
Hegemon von Epirus

297–272 v. Chr.
Alexandros II.
Demetrios I. Poliorketes König von Makedonien
287–285 v. Chr.
Lysimachos