Qi (Staat)

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Lage um 260 v. u. Z.

Qi (chinesisch 齊國 / 齐国Pinyin Qí Guó) war ein relativ mächtiger Staat im antiken China. Er lag im Norden des heutigen Shandong. Die Hauptstadt des Staates, Linzi, lag in der Nähe des heutigen Zibo.

Qi entstand im 11. vorchristlichen Jahrhundert und bestand bis zum Jahr 221 v. Chr. Es bestand somit in der Westlichen Zhou-Dynastie (1046 v. Chr. bis 771 v. Chr.), in der Zeit der Frühlings- und Herbstannalen (722 bis 481 v. Chr.) und in der Zeit der Streitenden Reiche (475 bis 221 v. Chr.).

Die Herrschaft der Jiang 姜-Familie über Qi dauerte mehrere Jahrhunderte, bis sie im Jahr 384 v. Chr. von der Tian 田-Familie gewaltsam beendet wurde. Der Staat konnte mehrmals größere Gegner wie Chu oder Qin besiegen. Im Jahr 288 v. Chr. wurde der Herrscher Qis, König Min, zum Kaiser des Ostens erklärt, während der Herrscher Qins der Kaiser des Westens wurde.

Im Jahr 221 v. Chr. wurde Qi von Qin erobert. Durch den Niedergang Qis wurde die Vereinigung Chinas ermöglicht.