Quérénaing

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Quérénaing
Wappen von Quérénaing
Quérénaing (Frankreich)
Quérénaing
Region Nord-Pas-de-Calais
Département Nord
Arrondissement Valenciennes
Kanton Valenciennes-Sud
Gemeindeverband Communauté d'agglomération de Valenciennes Métropole.
Koordinaten 50° 17′ N, 3° 31′ O50.2869444444443.513611111111184Koordinaten: 50° 17′ N, 3° 31′ O
Höhe 71–102 m
Fläche 4,32 km²
Einwohner 942 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 218 Einw./km²
Postleitzahl 59269
INSEE-Code
Website http://pagesperso-orange.fr/mairie.querenaing/

Quérénaing ist eine französische Gemeinde mit 942 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Nord in der Region Nord-Pas-de-Calais. Sie gehört zum Kanton Valenciennes-Sud und zum Kommunalverband Valenciennes Métropole.[1]

Geografie[Bearbeiten]

Quérénaing liegt zwischen den Nachbargemeinden Artres im Osten und Sommaing im Südwesten, 7 Kilometer südwestlich von Marly, 8 Kilometer südlich von Valenciennes, etwa 13 Kilometer südwestlich der Grenze zu Belgien und 50 Kilometer südöstlich von Lille.[2] Die D958 führt durch die Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

Quérénaing wurde im 12. Jahrhundert zum ersten Mal im Kopialbuch des Klosters Notre-Dame de Condé in Condé-sur-l’Escaut erwähnt.[3] Der Ortsname wurde im Laufe der Zeit Kierinaing, Kiereneng, Kirignin und Kerinen geschrieben. Er ist germanischen Ursprungs. 1340 wurde der Ort von französischen Truppen während der Belagerung von Valenciennes im Hundertjährigen Krieg gebrandschatzt. 1554 wurde die Kirche von Quérénaing im Laufe des Machtkampfs zwischen dem römisch-deutschen Kaiser Karl V. und Heinrich II. von Frankreich um den Besitz des Hennegaus abgebrannt und viele Einwohner getötet. Die Ortschaft fiel erst 1678 durch den Frieden von Nimwegen an Frankreich. Im Juli 1793 plünderten österreichische Truppen die Ortschaft, verbrannten viele Häuser und zerstörten das Schloss. Am 12. März 1876 brach der Glockenturm aufgrund eines Unwetters in sich zusammen. Im Ersten Weltkrieg, am 25. August 1914, wurden 21 Dorfbewohner im Verlauf eines Scharmützels zwischen deutschen Truppen und französischen Grenzbeamten erschossen und das Dorf angezündet. Im Zweiten Weltkrieg zerstörte ein explodierender Munitionslastwagen alle Kirchenfenster.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Wappenbeschreibung
„In Gold ein durchgehendes rotes Dornenkreuz.“

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Seit dem 3. Juni 1990 hat Quérénaing eine Städtepartnerschaft mit dem Stadtteil Boke der Stadt Delbrück im Kreis Paderborn.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist von Äckern und Weiden umgeben. Haupterwerbszweige der Querénaingeois sind Ackerbau und Futtermittelherstellung.[3] Es werden vor allem Zuckerrüben und Getreide angebaut.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Quérénaing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielles Webangebot der CA Valenciennes Métropole (französisch) Abgerufen am 6. Januar 2010
  2. Quérénaing auf annuaire-mairie.fr (französisch) Abgerufen am 7. Januar 2010
  3. a b http://www.quid.fr/communes.html?mode=detail&id=26315&req=Querenaing&style=fiche Quérénaing auf quid.fr (französisch) Abgerufen am 7. Januar 2010, seit dem 25. März 2010 nicht mehr abrufbar.