Quœux-Haut-Maînil

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Quœux-Haut-Maînil
Wappen von Quœux-Haut-Maînil
Quœux-Haut-Maînil (Frankreich)
Quœux-Haut-Maînil
Region Nord-Pas-de-Calais
Département Pas-de-Calais
Arrondissement Arras
Kanton Auxi-le-Château
Gemeindeverband L’Auxilois.
Koordinaten 50° 18′ N, 2° 7′ O50.3016666666672.1116666666667131Koordinaten: 50° 18′ N, 2° 7′ O
Höhe 77–139 m
Fläche 12,01 km²
Einwohner 250 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 21 Einw./km²
Postleitzahl 62390
INSEE-Code

Quœux-Haut-Maînil ist eine französische Gemeinde mit 250 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Pas-de-Calais in der Region Nord-Pas-de-Calais. Sie gehört zum Arrondissement Arras, zum Kanton Auxi-le-Château und zum Gemeindeverband L’Auxilois.

Geografie[Bearbeiten]

Die nordfranzösische Gemeinde Quœux-Haut-Maînil liegt im Südwesten der historischen Landschaft Ternois, etwa 30 Kilometer nordöstlich von Abbeville und 50 Kilometer westlich von Arras. Das Gemeindegebiet umfasst einen Abschnitt des langgezogenen Plateaus zwischen den Flusstälern von Authie und Canche, die fast parallel nach Nordwesten zum Ärmelkanal ausgerichtet sind. Charakteristisch für Quœux-Haut-Maînil und Umgebung sind weite Acker- und Weideflächen, unterbrochen von vor Wind schützenden langen Baumreihen, sowie das Fehlen von größeren Waldgebieten. Die Böden sind sehr kalkhaltig, sodass Niederschläge schnell versickern. Am Rand des Plateaus haben sich einige Trockentäler in das Relief eingeschnitten (Fond des Six Pierres, Fond de Vieil-Hesdin, Fond des Carrières).

Die Gemeinde besteht aus den Siedlungen Quœux und Haut-Maînil sowie dem Weiler Montorgueil.

Nachbargemeinden von Quœux-Haut-Maînil sind Galametz und Fillièvres im Nordosten, Haravesnes im Südosten, Vaulx im Süden, Gennes-Ivergny im Südwesten, Fontaine-l’Etalon im Westen sowie Vacqueriette-Erquières im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde entstand 1972 mit der Fusion von Quœux und Haut-Maînil. 1346 fand in der Umgebung der heutigen Gemeinde die Schlacht von Crécy statt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Kirche Saint-Jacques
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 219 185 309 328 273 262 240

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kirche Saint-Jacques, 1774 neu errichtet unter Beibehaltung des Turmes aus dem 15. Jahrhundert mit einem geschnitzten Beichtstuhl aus dem 18. Jahrhundert[1]
  • Kirche Saint-Thomas im Ortsteil Haut-Maînil, ebenfalls 1774 errichtet

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Quœux-Haut-Maînil hat seinen dörflichen Charakter bewahrt. Die Landwirtschaft, insbesondere die Schafhaltung, spielt eine wichtige Rolle. In der Gemeinde sind heute noch 15 Landwirtschaftsbetriebe im Haupterwerb ansässig.[2]

Straßenverbindungen bestehen in die nahegelegenen Gemeinden Haravesnes, Fillièvres, Fontaine-l’Etalon, Vacqueriette-Erquières sowie in den Kantons-Hauptort Auxi-le-Château. In der elf Kilometer entfernten Stadt Hesdin kreuzen sich die Fernstraßen Saint-OmerAbbeville und ArrasBerck.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Eintrag auf patrimoine-de-france.org (französisch)
  2. Beschreibung auf ccauxilois.free.fr/34 (französisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Quœux-Haut-Maînil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien