Quassia amara

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Quassia amara
Bitterholzbaum (Quassia amara), Illustration

Bitterholzbaum (Quassia amara), Illustration

Systematik
Rosiden
Eurosiden II
Ordnung: Seifenbaumartige (Sapindales)
Familie: Bittereschengewächse (Simaroubaceae)
Gattung: Quassia
Art: Quassia amara
Wissenschaftlicher Name
Quassia amara
L.

Der Quassia amara, Brasilianischer Quassiabaum, Quassiabaum, Quassiaholzbaum, Bitterquassia oder wie einige andere Arten auch Bitterholz genannt[1], ist eine Pflanzenart in der Familie der Bittereschengewächse (Simaroubaceae). Sie ist in der Neotropis weit verbreitet. Als Quassia werden sowohl der Baum als auch die aus dem Holz gewonnenen Extrakte bezeichnet. Er wird auch als Ziergehölz in den Tropen verwendet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Laubblätter und Blütenstände

Quassia amara wächst als kleiner Baum, der Wuchshöhen von bis 6 bis 6 Meter erreicht. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind gefiedert. An der geflügelten, hell-purpurroten Blattrhachis sind ganzrandige, zugespitzte Fiederblättchen angeordnet. Er besitzt in traubigen Blütenständen stehende rote oder fleischfarbene, schlauchförmige Blüten. Die bei Reife rote Steinfrucht enthält schwarze Samen.

Nutzung[Bearbeiten]

Medizinisch genutzt werden die Blätter, das Holz und die Borke.

Aufgrund der diversen Inhaltsstoffe (z. B. Quassin) wird Quassia zum einen als Heilmittel bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Magen-, Darm und Gallenbeschwerden eingesetzt. Zum anderen wird es auch als Insektizid (Pflanzenschutzmittel) eingesetzt. Der Trivialname „Fliegenholz“ stammt aus diesem Anwendungsgebiet.[2]

Vorkommen[Bearbeiten]

Quassia amara ist ursprünglich in Costa Rica, Nicaragua, Panama, Brasilien, Peru, Venezuela, Suriname, Kolumbien, Argentinien, Französisch-Guayana, Guyana und auf Trinidad beheimatet[1]. Er gedeiht im Regenwald.

Sie wird in einigen tropischen Gebieten der Welt angebaut, beispielsweise auch in Westafrika.

Taxonomie[Bearbeiten]

Die Erstveröffentlichung von Quassia amara erfolgte 1762 durch Carl von Linné in Species Plantarum, 2. Auflage, Band 1, S. 553[3]. Es ist die Typusart der Gattung Quassia. Synonyme für Quassia amara L. sind: Quassia alatifolia Stokes, Quassia amara fo. paniculata (Engl.) Cronquist, Quassia amara var. grandiflora Hemsl., Quassia amara var. paniculata Engl., Quassia officinalis Rich..[4] Das Artepitheton amargo ist spanisch und bedeutet bitter, dies bezieht sich auf den sehr bitteren Geschmack.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Quassia amara im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.
  2. Zur Giftigkeit bei giftpflanzen.com.
  3. Erstveröffentlichung eingescannt bei biodiversitylibrary.org.
  4. Quassia amara bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Quassia amara – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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